###FONTSIZE_SELECTOR###
menu

 

Regenerative Energien


Windkraft

Wasserkraft

Sonnenkraft

Erdwärme

Zukunftberufe

Im KlimaErlebnisPark können die Besucher die Erneuerbaren Energien in Klima-Erlebnisfeldern erleben. Es gibt folgende vier Erlebnisfelder: Sonne, Wasser, Erde und Wind.

Erneuerbare oder regenerative Energien beruhen – anders als fossile Energieträger – auf nahezu unerschöpflichen Quellen. Sie umfassen Windenergie, Bioenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Geothermie. Die unterschiedlichen Eigenschaften dieser Energieträger ergänzen sich gut. Dadurch lassen sich die Erneuerbaren in der Kombination für eine sichere und konstante Energieversorgung nutzen. Jede Kilowattstunde Strom oder Wärme und jeder gefahrene Kilometer, der auf Erneuerbaren Energien basiert, reduziert ganz direkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Denn die Erneuerbaren sind weitgehend CO2-frei und ersetzen den entsprechenden Anteil von fossilen Brennstoffen. Damit sind die Erneuerbaren Energien die Klimaschützer Nummer eins.

Der Trend zur Erneuerbaren Energie hält an. 2012 war ein Rekordjahr in Bezug auf die Neuinstallationen erneuerbarer Stromerzeugungskapazitäten. Weltweit wurden 115 Gigawatt hinzugebaut, dies entsprach mehr als der Hälfte der gesamten neu installierten Stromerzeugungskapazitäten, weltweit stieg insbesondere der Anteil an installierter Photovoltaik.
Erneuerbare Energien können zur Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion eingesetzt werden. Während im Stromsektor Wind und Sonne je nach momentaner Wetterlage eine variable Energieproduktion mit sich bringen, sind Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie nahezu konstant verfügbar bzw. speicher- und regelbar, z.B. in Form von Biogas oder Pumpspeichern. Insgesamt ist so mit dem Mix der fünf Erneuerbaren Energien eine dauerhaft verlässliche Energieversorgung möglich.

Im Stromsektor erreichten die Erneuerbaren Energien 2011 einen Anteil von 20,1 Prozent. Den größten Teil davon liefert die Windenergie, an zweiter Stelle folgt die Bioenergie vor allem in Form von Biogas und fester Biomasse. Etwa ein Sechstel des regenerativ erzeugten Stroms stammte 2011 aus der Wasserkraft. Die Photovoltaik weist das stärkste Wachstum von allen Erneuerbaren auf. Ihr Beitrag zur Stromversorgung ist inzwischen fast so groß wie der der Wasserkraft. Die Entwicklung der Geothermie steht im Stromsektor noch am Anfang.

Der Wärmeverbrauch wurde 2011 zu knapp zehn Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt. Hierbei ist die Bioenergie die wichtigste Säule. Wärmegewinnung mit Holzpellets, Pflanzenölen oder Biogas macht gut 90 Prozent der erneuerbaren Wärme aus. Mit der Solarthermie steht eine erfolgreiche und dezentrale Technik zur Nutzung der Sonneneinstrahlung zur Verfügung. Sie trug 2011 mit rund 4 Prozent zur regenerativen Wärmeerzeugung bei. Die direkte Nutzung von Erdwärme mittels Wärmepumpentechnologie ist vielversprechend. Besonders effizient ist es, wenn der Strom für die technischen Anlagen zum Beispiel aus Solarenergie bezogen wird. (Quelle: www.bee-ev.de, Dachverband der Erneuerbaren Energien)

Neben dem Einsatz Erneuerbarer Energien ist selbstverständlich die schnelle Steigerung der Energieeffizienz die wichtigste Säule für den Klimaschutz. Denn je weniger Energie insgesamt verbraucht wird, desto schneller kann sie vollständig durch regenerative Quellen gedeckt werden.

Mehr Infos: www.erneuerbare-energien.de

Windkraft

Über Jahrtausende war Windkraft neben der Wasserkraft die allein zur Verfügung stehende Naturkraft, welche für menschliche Arbeit genutzt werden konnte. Windmühlen mahlten nicht nur Korn zu Mehl, sie hatten bis zu 200 verschiedene Anwendungsgebiete, so z.B. Sägemühlen oder Ölmühlen.
Die idyllische alte Windmühle hat sich gewandelt und feiert ihr Comeback. An den Küsten und in vielen Regionen im Landesinneren weht der Wind ausreichend stark, so dass sich dort große Windkraftanlagen lohnen. Windenergie ist die weltweit am schnellsten wachsende regenerative Energieform.
Die Nutzung des Windes als Antriebsenergie hat eine lange Tradition. Moderne Windenergieanlagen gewinnen Strom aus der Kraft des Windes. Sie nutzen den Auftrieb, den der Wind beim Vorbeiströmen an den Rotorblättern erzeugt.
Die Stromerzeugung aus Windkraft hat innerhalb weniger Jahre stark zugenommen. Die in Deutschland installierten Windenergieanlagen produzierten 2011 etwa 46,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Damit deckt die Windenergie heute 7,6 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Sie liefert den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Das Potenzial der Windenergie ist noch nicht ausgeschöpft. Vor allem der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere („Repowering”) und die Windenergienutzung auf dem Meer („Offshore”) bieten Perspektiven für den weiteren Ausbau.

Weitere Infos: www.unendlich-viel-energie.de

Wasserkraft

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…” Wer kennt nicht dieses alte Volkslied? Wasserkraft gehört zu den ältesten Energiequellen der Menschen. Schon die frühen Hochkulturen in Ägypten oder China nutzten Wasserräder. Die Wassermühle ist die älteste Maschine, mit der Menschen die Naturkraft zur Verrichtung mechanischer Arbeit nutzen.
Wasserräder wurden schon in vorchristlicher Zeit zur Feldbewässerung, zum Antrieb von Mühlen, Säge- und Hammerwerken eingesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. In Deutschland war sie lange Zeit die bedeutendste regenerative Energiequelle.
Heute wird diese Kraft in Wasserkraftwerken genutzt. Dabei wird kein Brennstoff verbraucht und es entstehen auch keine schädlichen Emissionen. Quelle der Wasserkraft ist - wie auch bei Windkraft - die Sonnenenergie. Ihre Wärme lässt Meerwasser verdunsten, aufsteigen und als Regenwolken in Gebirgslagen transportieren. Maßgeblich für die nutzbare Kraft ist die Wassermenge in Verbindung mit der Höhenlage eines Gewässers. In Europa nutzen vor allem Norwegen, das über 90 % seiner elektrischen Energie aus Wasserkraft gewinnt, Österreich (72 %) und die Schweiz (70 %) Wasser zur Energieerzeugung.
Erst 2004 hat in Deutschland der Strom aus Wind den Strom aus Wasserkraft überholt. Wasserkraft steht rund um die Uhr zur Verfügung und kann auch als Energiespeicher genutzt werden. Im Jahr 2011 erzeugten Wasserkraftanlagen 19,5 Mrd. Kilowattstunden Strom. Das entspricht einem Anteil von 3,2 Prozent am gesamten deutschen Stromverbrauch.

Weitere Infos: www.unendlich-viel-energie.de

Sonnenkraft

Tag für Tag sendet die Sonne ungeheure Energiemengen auf die Erde. Die Sonne liefert noch mindestens 5 Milliarden Jahre umweltfreundliche Energie und zudem noch kostenlos. In 30 Minuten strahlt die Sonne mehr Energie auf die Erde, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht.
Schon die alten Hochkulturen beteten die Sonne an. Mit Hilfe der Sonne als Orientierungspunkt entwickelten die Ägypter erste Kalender und brachten schon 1000 v. Chr. mit einem raffinierten System von Spiegeln Sonnenlicht ins Dunkel der Pyramiden. Im antiken Griechenland wurde mit Hilfe von Parabolspiegel und Sonne Feuer entzündet.
Die Sonne steht als Energiequelle unbegrenzt, umweltfreundlich und kostenlos zur Verfügung. Wir können die Sonne nutzen, indem wir sie in Strom (= Photovoltaik) umwandeln oder warmes Wasser (= Solarthermie) erzeugen. Daneben sind die solare Kühlung und Prozesswärme innovative Einsatzbereiche der Sonnenenergie, die an Bedeutung gewinnen.
Der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Energieversorgung steigt kontinuierlich. In Deutschland sind zurzeit etwa 3,1 Millionen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen installiert. Photovoltaikanlagen produzierten 2012 rund 28,0 Mrd. Kilowattstunden Strom und hatten damit einen Anteil von rund 4,7 Prozent am Gesamtstromverbrauch. Solarthermieanlagen trugen mit rund 6 Mrd. Kilowattstunden rund 1 Prozent zum Wärmebedarf deutscher Haushalte bei.

Mehr Infos: www.unendlich-viel-energie.de

Solarkunstwerke auf dem NaturGut Ophoven

Seit Juli 2002 gibt es auf  NaturGut Ophoven interessante Solarkunstwerke. Solarblitze aus Photovoltaikmodulen befinden sich auf dem Dach des Glashauses im Hof des NaturGuts. Daneben erhebt sich fünf Meter hoch die Solarblume, die aus alten Autobahn-Schildern (Recycling-Idee) gefertigt und mit Photovoltaikmodulen besetzt ist. Die große blaue Blüte dreht sich mit dem wandernden Sonnenstand. Durch den Einsatz dieses „Solartrackers” können 30 Prozent mehr Strom gewonnen werden. Die Solarblitze und Solarblume leisten bei maximaler Sonneneinstrahlung insgesamt 3.000 Watt pro Stunde, das entspricht 250 Energiesparlampen. Der Leverkusener Solarkünstler Odo Rumpf übernahm die künstlerische Konzeption. Bei der Planung, Gestaltung, Aufbau und bei der späteren Nutzung des Objektes waren unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen, insbesondere Schulklassen beteiligt.

Erde

Schon heute stellt Biomasse über zwei Drittel des Aufkommens aller erneuerbaren Energien in Deutschland.
Bioenergie wird aus dem Rohstoff Biomasse gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie in Form von Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie z.B. Stroh, Biomüll oder Gülle. Bioenergie ist unter den Erneuerbaren Energieträgern der Alleskönner: Sowohl Strom, Wärme als auch Treibstoffe können aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse gewonnen werden. 2011 wurden aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse insgesamt 36,9 Milliarden Kilowattstunden Strom, 126,5 Mrd. kWh Wärme sowie 3,6 Mio. Tonnen Biokraftstoffe erzeugt.
Da Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar ist, kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu. Die Bioenergie bietet der Landwirtschaft ein zusätzliches Standbein.
Jedoch darf man nicht vergessen, dass Biomasse große Landfläche benötigt. Biomasse steht im Konflikt zu Bodennutzung, Biodiversität und Lebensmittelanbau.

Mehr Infos zu Nachwachsenden Rohstoffen finden Sie im EnergieGarten.

Mehr Infos: www.unendlich-viel-energie.de

Zukunftberufe

Im KlimaErlebnisPark können die Besucher die Erneuerbaren Energien in Klima-Erlebnisfeldern erleben. Es gibt folgende vier Erlebnisfelder: Sonne, Wasser, Erde und Wind.

Erneuerbare oder regenerative Energien beruhen – anders als fossile Energieträger – auf nahezu unerschöpflichen Quellen. Sie umfassen Windenergie, Bioenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Geothermie. Die unterschiedlichen Eigenschaften dieser Energieträger ergänzen sich gut. Dadurch lassen sich die Erneuerbaren in der Kombination für eine sichere und konstante Energieversorgung nutzen. Jede Kilowattstunde Strom oder Wärme und jeder gefahrene Kilometer, der auf Erneuerbaren Energien basiert, reduziert ganz direkt den Ausstoß von Treibhausgasen. Denn die Erneuerbaren sind weitgehend CO2-frei und ersetzen den entsprechenden Anteil von fossilen Brennstoffen. Damit sind die Erneuerbaren Energien die Klimaschützer Nummer eins.

Der Trend zur Erneuerbaren Energie hält an. 2012 war ein Rekordjahr in Bezug auf die Neuinstallationen erneuerbarer Stromerzeugungskapazitäten. Weltweit wurden 115 Gigawatt hinzugebaut, dies entsprach mehr als der Hälfte der gesamten neu installierten Stromerzeugungskapazitäten, weltweit stieg insbesondere der Anteil an installierter Photovoltaik.
Erneuerbare Energien können zur Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion eingesetzt werden. Während im Stromsektor Wind und Sonne je nach momentaner Wetterlage eine variable Energieproduktion mit sich bringen, sind Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie nahezu konstant verfügbar bzw. speicher- und regelbar, z.B. in Form von Biogas oder Pumpspeichern. Insgesamt ist so mit dem Mix der fünf Erneuerbaren Energien eine dauerhaft verlässliche Energieversorgung möglich.

Im Stromsektor erreichten die Erneuerbaren Energien 2011 einen Anteil von 20,1 Prozent. Den größten Teil davon liefert die Windenergie, an zweiter Stelle folgt die Bioenergie vor allem in Form von Biogas und fester Biomasse. Etwa ein Sechstel des regenerativ erzeugten Stroms stammte 2011 aus der Wasserkraft. Die Photovoltaik weist das stärkste Wachstum von allen Erneuerbaren auf. Ihr Beitrag zur Stromversorgung ist inzwischen fast so groß wie der der Wasserkraft. Die Entwicklung der Geothermie steht im Stromsektor noch am Anfang.

Der Wärmeverbrauch wurde 2011 zu knapp zehn Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt. Hierbei ist die Bioenergie die wichtigste Säule. Wärmegewinnung mit Holzpellets, Pflanzenölen oder Biogas macht gut 90 Prozent der erneuerbaren Wärme aus. Mit der Solarthermie steht eine erfolgreiche und dezentrale Technik zur Nutzung der Sonneneinstrahlung zur Verfügung. Sie trug 2011 mit rund 4 Prozent zur regenerativen Wärmeerzeugung bei. Die direkte Nutzung von Erdwärme mittels Wärmepumpentechnologie ist vielversprechend. Besonders effizient ist es, wenn der Strom für die technischen Anlagen zum Beispiel aus Solarenergie bezogen wird. (Quelle: www.bee-ev.de, Dachverband der Erneuerbaren Energien)

Neben dem Einsatz Erneuerbarer Energien ist selbstverständlich die schnelle Steigerung der Energieeffizienz die wichtigste Säule für den Klimaschutz. Denn je weniger Energie insgesamt verbraucht wird, desto schneller kann sie vollständig durch regenerative Quellen gedeckt werden.

Mehr Infos: www.erneuerbare-energien.de