Jetzt ist die richtige Zeit zur Wiesenmahd

Leverkusen, den 07.07.2026

In der kommenden Woche startet im Leverkusener Stadtgebiet die diesjährige Wiesenmahd. Auch wenn Margeriten, Wilder Thymian oder Glockenblumen mancherorts noch blühen, werden die Flächen nun vom Job Service Team Leverkusen gemäht. „Nur so können wir sicherstellen, dass uns die artenreichen Blumenwiesen mittel- bis langfristig erhalten bleiben“, betont Matthias Rawohl, Leiter der Geländepflege auf dem NaturGut Ophoven und Koordinator des Projekts „Leverkusen blüht auf“, das vom Fachbereich Stadtgrün unterstützt wird. „Wer wartet, bis wirklich die allerletzte Blüte vertrocknet ist, tut der Wiese keinen Gefallen.“

Der Hintergrund: Die meisten Wiesenblumen sind sogenannte Lichtkeimer und benötigen Helligkeit, um ihre Samen zum Keimen zu bringen. Durch einen Schnitt Ende Juni bis Anfang Juli bekommen die Samen der einjährigen Wiesenblumen genug Licht und können sich im Boden etablieren. Wartet man hingegen, bis die Wiesen vollständig verblüht sind, haben diese Samen deutlich schlechtere Chancen, erklärt Rawohl. Gräser kommen mit Schatten besser zurecht, setzen sich dann schneller durch und verdrängen nach und nach die Blütenpflanzen.

„Wird zu spät gemäht, entwickelt sich die Blumenwiese langfristig zu einer Fläche mit immer mehr Gras und immer weniger Blüten“, fasst der Leiter der Geländepflege zusammen. Sein Rat: Blühwiesen – abhängig von der jeweiligen Saatmischung – einmal zwischen Ende Juni und Mitte Juli und ein zweites Mal Ende September zu mähen. Auf dem NaturGut Ophoven hat die Mahd bereits begonnen. Da die Flächen im hinteren Teil des Geländes sehr groß sind und das Gras entsprechend hoch steht, wurden sie vorab mit einer Drohne überflogen, um sicherzugehen, dass sich keine Tiere im dichten Bewuchs aufhalten.