Ferienwoche: „Mut ist deine Superkraft“

Leverkusen, 27.7.2026

Mut kann jeder gebrauchen! Nicht immer ist er riesengroß – aber er kann wachsen. Und das sollte er in der ersten Ferienwoche auf dem NaturGut Ophoven. Beim Entdecken, Experimentieren und Spielen im Kindermuseum „MutReiferei“ und auf dem Gelände stärken sich 20 Kinder aus Leverkusen für die Zukunft.

Zu Beginn der ersten Sommerferienwoche lernten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Mutreiferei, dass es viele verschiedene Formen von Mut gibt. So beschäftigten sich die Kinder mit der Frage, was Mut eigentlich bedeutet. Dabei erfuhren sie, dass es nicht nur den einen Mut gibt, sondern viele: Kopf-Mut, Herz-Mut und Ohr-Mut. Mit diesem neuen Wissen und gestärktem Selbstvertrauen sollen sie künftig den kleinen und großen Herausforderungen ihres Alltags gelassener begegnen können.

Besonders anschaulich wurde das beim Abschluss der Ferienfreizeit, als die siebenjährige Hannah Schuth ihren Eltern vom Herz-Mut erzählte und dabei die Kuscheltiergiraffe Gamanda in den Händen hielt. Die Giraffe stehe symbolisch für den Herz-Mut, erklärt die Siebenjährige. „Herz-Mut bedeutet, anderen zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen“, Dass ihr das selbst wichtig ist, zeigt auch ein bunt beschrifteter Zettel, auf dem sie berichtete, einer Maus zurück ins Gras geholfen zu haben.

Hannah Ermen hatte einen dicken blauen Elefanten im Arm. Die großen Ohren ihres Begleiters verdeutlichten den Ohr-Mut. „Er steht dafür, dass man anderen Menschen zuhört – und wenn man etwas nicht verstanden hat, noch einmal nachfragt“, berichtet die Achtjährige.

Mut ist für viele Kinder ein wichtiges Thema, erklärt Magdalena Burger, vom NaturGut Ophoven. Sie hat die Ferienwoche geplant, die durch den Kinder- und Jugendförderplan NRW gefördert wurde. Denn die Hälfte der Teilnehmenden Kinder hatten einen Fluchthintergrund. Burger weiß: „Jedes Kind steht irgendwann in der Zukunft vor großen und kleinen Herausforderungen. “Deshalb möchten wir den Kindern Mut und Stärke mitgeben, damit sie für sich selbst einstehen und ihre Stimme erheben können.“