Leverkusen, 9. Juni 2026
Wie schmeckt eigentlich Fairness? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c der Grundschule Herderstraße bei einem besonderen Frühstück im Park nach. Im Grünzug Quettinger Feld erlebten die 26 Kinder gemeinsam mit dem NaturGut Ophoven, dass fair gehandelte Produkte nicht nur gut schmecken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit weltweit leisten.
Im Rahmen des Bildungsprogramms entdeckten die Kinder spielerisch die Unterschiede zwischen konventionellen, biologischen und fair gehandelten Produkten. Sie lernten verschiedene Siegel kennen und erfuhren am Beispiel von Schokolade, woher ihre Lebensmittel stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Ein zentrales Element war ein Rollenspiel zur Verteilung der Gewinne entlang der Lieferkette einer Tafel Schokolade. Dabei wurde deutlich, wie ungleich die Erlöse oft verteilt sind – und welche Bedeutung fairer Handel für die Lebensbedingungen von Kakaobauern hat. Ergänzend begaben sich die Kinder auf eine „Schokoladenreise“, bei der sie ihre Sinne geschäft haben und lernten ganz bewusst zu genießen.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames faires Frühstück im Park. Hier erlebten die Kinder, wie nachhaltiger Konsum im Alltag aussehen kann. Das faire Frühstück zeigte den Kindern mit Müsli, Bananen, Honig und vielen weiteren Produkten, wie vielfältig und köstlich nachhaltige Produkte sein können.
„Es ist schön zu sehen, wie begeistert die Kinder entdecken, dass ihr Frühstück nicht nur lecker ist, sondern auch etwas Gutes für andere Menschen und die Umwelt bewirken kann“, sagte Kevin Steinmetz, Referent des NaturGut Ophoven.
Das faire Frühstück ist eine Initiative von Fairtrade Deutschland. Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven, betonte die Bedeutung der Aktion für das städtische Engagement im Fairen Handel: „Als NaturGut Ophoven engagieren wir uns in der Steuerungsgruppe ‚Fair Trade Town‘. Das faire Frühstück heute ist ein wichtiger Beitrag zur Fair Trade Town Leverkusen und zeigt, wie schon Kinder für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum sensibilisiert werden können.“