Blick über den Tellerrand

NaturGut Ophoven sucht engagierte Schulabsolventinnen für das Freiwillige Ökologische Jahr und den Bundesfreiwilligendienst

Leverkusen, den 15.4.2026

Auf der MitmachBaustelle des NaturGut Ophoven herrscht reges Treiben. 15 Kinder in blauen Westen und gelben Helmen tragen eifrig Steine, mischen Sand und mauern Seite an Seite. Mittendrin steht die 20-jährige Charlotte. Sie gibt Tipps, wenn die Mauern wackeln, und erklärt geduldig, worauf es beim ökologischen Bauen ankommt. Seit neun Monaten absolviert sie ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) auf dem NaturGut Ophoven.

Zu ihren Aufgaben gehören das Anleiten von Kursen, das Erstellen von Unterrichtsmaterialien und kleinere Büroarbeiten – vom Laminieren bis zur Pflege pädagogischer Unterlagen. Besonders gern arbeitet Charlotta mit den Kindern: „Man sollte auf jeden Fall flexibel sein und viel Geduld mitbringen“, erzählt sie lachend.

Nach dem Abitur wollte sie sich zunächst beruflich orientieren. Ob das Lehramtsstudium wirklich das Richtige ist, wusste sie nicht. Das FÖJ bietet ihr nun einen ersten Einblick ins Berufsleben – und noch viel mehr: „Man entdeckt Themen und Tätigkeiten, die man vorher gar nicht kannte. Das erweitert wirklich den Horizont.“

Ab August bietet das NaturGut Ophoven wieder mehrere Plätze für Schulabsolvent*innen aller Schulformen an, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren möchten. Je nach Interesse können die Freiwilligen in der Pädagogik oder in der Geländepflege mitarbeiten.

Matthias Rawohl, Landschaftspfleger auf dem NaturGut Ophoven und Koordinator des sechs Hektar großen Geländes, sucht junge Menschen, die gerne draußen sind und tatkräftig mit anpacken. „Die Arbeit im Gelände ist sehr abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten, sich die Berufsbilder Gärtner*in und Schreiner*in der Praxis anzuschauen und eigene kleinere Projekte im Gelände durchzuführen.“ Wichtig sein ihm, dass die jungen Leute Neugier und Interesse für das Arbeitsfeld mitbringen und dazulernen möchten.

Der Dienst startet in der Regel im August und erfolgt in Vollzeit. „Reich wird man davon zwar nicht – aber dafür sammelt man reichlich  Erfahrungen und kann sich beruflich orientieren“, merkt  Rawohl an. Auch Charlotta zieht ein positives Fazit: „Ich finde die Arbeit sehr sinnstiftend. Man kann der Gesellschaft etwas zurückgeben.“

Weitere Informationen zu den Freiwilligendiensten gibt es unter: https://naturgut-ophoven.de/bfd-und-foej/