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Pressemeldung vom 23.01.2020

Diese Woche schon was vor? 52 mal Abenteuer für „Aufschneider”

Förderverein NaturGut Ophoven bringt Mitmachbuch für Familien heraus

Charlotte und Eva benutzen ihre Finger als Pinsel und malen mit verschiedenen Erdfarben in das Buch „Diese Woche schon was vor? 52 mal Abenteuer für „Aufschneider”. Bei der Aktion „Malkasten Boden” wurden sie aufgefordert Farbproben von unterschiedlichen Bodenproben zu suchen. Das ist eine von drei Aktionen, die in der Kalenderwoche 8 vorgeschlagen werden. Diese und viele weitere Ideen, um in der Natur viel Spaß zu haben, findet man im Mitmachbuch, das der Förderverein NaturGut Ophoven gerade herausgebracht hat.

„Dieses neue Buch verfolgt eine wichtige Mission: Familien raus in die Natur zu bringen”, erklärt Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven. Denn Studien belegen: immer weniger Kinder verbringen ihre Zeit außerhalb ihrer vier Wände. „Wissenschaftlich ist aber erwiesen, dass der Kontakt zur Natur ein Geheimrezept für gesunde und starke Familien ist”, so Ute Pfeiffer-Frohnert weiter. Deshalb verstehe sich das Buch, das im Rahmen des Projekts „Rezepte für Familien” entstanden ist und von der Stiftung Umwelt und Natur Nordrhein Westfalen finanziert wurde, auch als ultimativer Elternratgeber.

Für jede Kalenderwoche erhalten Familien spannende Anleitungen, die Zeit draußen zu genießen. Dazu gehören Spiele, Basteleien, Rezepte, Kurzgeschichten und vieles mehr. Um diese Anleitungen lesen zu können, muss die jeweilige Kalenderwoche aufgeschnitten werden – ein Buch für „Aufschneider” also. Die Nutzer werden jede Woche aufs Neue überrascht und erhalten viele interessante Infos über gesundheitliche, pädagogische oder ökologische Aspekte des Draußen-seins. Zudem wird gezeigt, dass man die Natur überall vor der eigenen Haustür erleben kann.

Sein kleines Format macht den Kalender besonders handlich. Er passt bei einem Ausflug in jeden Rucksack. „Ich war in meiner Jugend viel draußen – auf Schnitzeljagd, und Staudämme bauen waren immer ein Riesenspaß”, erinnert sich der Leverkusener Jugenddezernent Marc Adomat. „Das Buch ist wirklich einzigartig und ein ideales Geschenk. Hoffentlich benutzen es viele Familien und werden angeregt ihre vier Wände zu verlassen und die Natur zu entdecken.”

Pressemeldung vom 17.01.2020

Bäume pflanzen fürs Klima

NaturGut Ophoven veranstaltet Baumpflanzaktion für Kinder in Leverkusen

Bäume sind wichtig im Kampf gegen den Klimawandel. Denn sie entziehen der Luft das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid (CO2), lagern ihn ein und produzieren Sauerstoff. Leider sind viele Bäume durch den Klimawandel gefährdet. Lange Hitzeperioden und z.B. der Borkenkäfer bedrohen den Waldbestand - auch hier in Leverkusen. Das NaturGut Ophoven organisiert deshalb gemeinsam mit der bundesweiten Kampagne Plant-for-the-planet und in Zusammenarbeit mit Förster Karl Zimmermann eine Baumpflanz-Aktion für Leverkusener Schülerinnen und Schüler. Zwischen Neuboddenberg und Edelrath werden drei Hektar mit Eiche, Buche, Kirsche und Hainbuche aufgeforstet. 60 Kinder zwischen 9 und 12 Jahren haben die Möglichkeit hierbei aktiv mitzuhelfen.

Bevor es zum Pflanzen geht, werden die Jungen und Mädchen zu Klimabotschaftern ausgebildet. Das übernehmen Kinder, die bereits von der internationalen Kampagne Plant-for-the-planet ausgebildet wurden. 2007 hat Felix Finkenbeiner die Initiative für Klimagerechtigkeit gegründet. Bisher hat der Verein über 13,6 Milliarden Bäume in aller Welt gepflanzt und fast 95.000 Botschafterinnen und Botschafter aus 74 Ländern ausgebildet. Die Akademie auf dem NaturGut Ophoven findet am Samstag, den 14.3.2020 von 9-17 Uhr statt und wird von der Kober-Stiftung für Kinder aus Leverkusen unterstützt. Der Transport zum Pflanzgebiet wird von der Wupsi organisiert. Förster Karl Zimmermann begleitet die Pflanzaktion vor Ort. Anmelden können sich interessierte Kinder zwischen 9 und 12 Jahren auf dem NaturGut Ophoven, zentrum@naturgut-ophoven.de oder unter www.plant-for-the-planet.org.

„Der Zustand des Waldes nicht nur in Nordrhein-Westfalen hat sich weiter verschlechtert. 80 Prozent sind geschädigt,” erklärte Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven. Laut Waldzustandsbericht NRW weist nur etwa jeder fünfte Baum in Nordrhein-Westfalen keine Schäden auf (19 Prozent in 2019, 22 Prozent in 2018). „Die Zahlen sind alarmierend. Unser Wald ist krank, er braucht unsere Hilfe im Klimawandel”, so Kochanek. Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben dem Wald massiv zugesetzt. In Neuboddenberg hat der Borkenkäfer den Fichtenbestand komplett zerstört. Jetzt soll durch einen Mischwald mit unterschiedlichen Laubbäumen aufgeforstet werden.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

 

Pressemeldung vom 07.01.2020

Insektenschutz besonders wichtig für die Zukunft

Rück- und Ausblick beim Neujahrsempfang des NaturGut Ophoven

Über 60 Freunde und Förderer des Vereins kamen zum Neujahrstreffen am 5. Januar auf das NaturGut Ophoven. Nach einem Sektempfang in der EnergieStadt überraschte Leiter Hans-Martin Kochanek die Gäste mit einem Bildervortrag über kleine Insekten in Großformat. Makroaufnahmen von Wildbienen zeigten in 100facher Vergrößerung wie die fleißigen Insekten Pollen sammeln und ihren Nachwuchs aufziehen. „Mit dem städtischen Projekt „Leverkusen blüht auf” wollen wir in ganz Leverkusen dazu beitragen, dass wir das Nahrungsangebot für Insekten verbessern und neuen Lebensraum für die Insekten schaffen.” Insektenschutz wird eines der Schwerpunktthemen im kommenden Jahr.

Danach wurde sich im BioBistro traditionell mit einem gemeinsamen Mittagessen gestärkt. In diesem Jahr gab es tschetschenische Piroggen, vegetarisch gefüllt von Zulikhan Viskhaeva. Das NaturGut Ophoven hatte die hervorragende Köchin bei verschiedenen Projekten mit geflüchteten Menschen kennengelernt.

Anschließend nahm Vorstandsvorsitzende Marianne Ackermann die jährliche Ehrung eines aktiven Vereinsmitglied für 2019 vor. „Mit großer Leidenschaft und viel Zeit pflegt Günter Rodina Roufs die Gärten auf dem Gelände und unterstützt in vielfältiger Weise die Arbeit unserer Gärtnerin,” so die Vorsitzende. Roufs erhielt dafür den „HOVspatz”, zwei Spatzen aus Messing auf einem Ziegelstein, die von dem ehemaligen Werksleiter von Bayer, Prof. Eberhard Weise gespendet und von dem bereits verstorbenen Leverkusener Künstler Kurt Arentz erstellt wurde.

Anschließend ließ die erste Vorsitzende Marianne Ackermann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren mit Bildern der getanen Arbeit. Marianne Ackermann: „Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr zahlreiche neue Mitglieder im Förderverein NaturGut Ophoven begrüßen können, denn nur mit der Unterstützung von vielen Menschen können wir viel erreichen und ein attraktives Bildungsprogramm anbieten, unser Gelände pflegen, unsere beliebten Feste feiern und neue Projekte ins Leben rufen.” Zudem betonte sie, dass es viele Vorteile für die Fördervereinsmitglieder wie reduzierte Preise für alle Kurse, regelmäßige Infos oder auch einen Rabatt im Ausstellungsshop. Beim abschließenden gemeinsamen Kaffeeklatsch gab es tolle Gelegenheiten zum Austausch mit Menschen, die sich gemeinsam für unsere Zukunft einsetzen.