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Pressearchiv 2019

06.11.2019: Kostenfreie Beratungstermine auf dem NaturGut Ophoven

18.10.2019: 26 Grundschüler besuchen Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven

16.10.2019: Herbstferien mit Petronella Apfelmus auf dem NaturGut Ophoven

20.09.2019: Wie soll Klimaschutz in Leverkusen aussehen?

13.09.2019: Leverkusens umweltpolitische Sprecher tagten auf dem NaturGut Ophoven

06.09.2019: Sekundarschule verteilt Dankeschön-Tee für den Klimaschutz

05.09.2019: Social Day auf dem NaturGut Ophoven

04.09.2019: Erfolgsgeschichten! - BioBrotBox 2019

15.08.2019: Blühwiesen: Augenweide und Artenschutz - Was gibt es für das nächste Jahr zu beachten?

26.07.2019: Leverkusener Bürgerstiftung unterstützt spannende Ferienwoche auf dem NaturGut Ophoven

24.07.2019: Eisdiele Santini zeigt wie Eisgenuss ohne Plastikmüll geht

15.07.2019: Der Super Jackpot fürs Klima ist geknackt

08.07.2019: NaturGut Ophoven lud zum Sommerfest ein

08.07.2019: Die Klasse 4 der GGS Biesfeld bauen 10 klimafreundliche Phantasiemobile

27.06.2019: Eine Woche ohne Elterntaxi an der KGS Burgweg

19.06.2019: NaturGut Ophoven stellt klimafreundliche Grill-Trends vor

14.06.2019: Kinder der Kita Markusweg beschäftigen sich mit nachhaltiger Ernährung

13.06.2019: Kleingartenverein Hitdorf und Hans-Christian-Andersen Schule legen insektenfreundlichen Garten an

07.06.2019: Kinderbuchautorin Christina Bacher ist die neue Patin der BioBrotBox 2019

24.05.2019: Tolle Angebote im Juni – Schöpfungsmonat der Evangelischen Kirchengemeinde

24.05.2019: Kreatives Ideenfeuerwerk zum Thema „Klimafreundliche Gastronomie”

20.05.2019: Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch erweitern Bienenparcours auf dem NaturGut Ophoven

17.05.2019: Großes Wildbienenhaus für die Gemeinschaftsgrundschule Opladen

03.05.2019: Schneiderin Perdita Nordieker und das NaturGut Ophoven geben Tipps für ein nachhaltiges Leben

18.04.2019: Steffi Nerius: Jeder muss etwas für den Klimaschutz tun

15.04.2019: NRW-Umweltministerium fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung im Leverkusen

11.04.2019: Bildungspartnerschaft zwischen der Gesamtschule Schlebusch und dem NaturGut Ophoven

09.04.2019: Kinderkrimilesung „Lesen & Kochen fürs Klima”

25.03.2019: 4867 Euro für die gute Sache durch Wohltätigkeitsauktion und Spendentrödel

21.03.2019: Wohltätigkeitsauktion und Kindertrödel am 24.3.2019 auf dem NaturGut Ophoven

19.03.2019: Internationaler Tag des Waldes: Jeder kann helfen, den Wald zu schützen.

18.03.2019: Seiden-Weidenbiene werden auf das NaturGut Ophoven umgesiedelt

14.03.2019: Earth Hour: Klimaschutz bei Kerzenschein

06.03.2019: Gut für Dich und die Erde: Die Planetary Health Diet

26.02.2019: Gottes Schöpfung schätzen – Schritte zu einer lebenswerteren Welt

26.02.2019: Vortrag - Was kostet unsere Kleidung?

19.02.2019: Johanna Gastdorf aktiv für Wildbienen

16.02.2019: NaturGut Ophoven gibt wichtige Tipps für den Bau eines Wildbienenhauses

01.02.2019: Lesung: „Naturtherapie” - Naturerfahrung und seelische Gesundheit

07.01.2019: Neujahrsempfang des Fördervereins NaturGut Ophoven

Pressemeldung vom 06.11.2019

Natur im Garten, Fassadenbegrünung und Wildbienen

Kostenfreie Beratungstermine auf dem NaturGut Ophoven

Jeder kann seinen Garten oder Balkon mit einfachen Mitteln zu kleinen Paradiesen für Mensch und Natur umgestalten. Der Förderverein NaturGut Ophoven veranstaltet daher im November 2019 vier Beratungstermine, die als Teil des „Leitbild Grüns” der Stadt Leverkusen allen Leverkusener Bürgerinnen und Bürgern kostenlos angeboten werden. „Wie kann ich Nisthilfen bauen?, Wie gestalte ich einen vielseitigen Naturgarten?, Welche Pflanzen sind besonders für eine Fassadenbegrünung geeignet?”. Kommen Sie mit ihren Fragen rund um die Themen Natur im Garten, Fassadenbegrünung und Wildbienen. Ein kompetenter Fachberater steht zur Verfügung und klärt alle Fragen und gibt Tipps, Kniffe und auch Checklisten für Einsteiger in das Thema.

Termine:
Freitag, 8.11.2019, 14.00 - 16.00 Uhr: Thema: Natur im Garten
Freitag 15.11.2019, 14.00 - 16.00 Uhr: Thema: Fassadenbegrünung
Montag, 18.11.2019, 14.00 - 16.00 Uhr: Thema: Wildbienen
Freitag, 25.11.2019, 14.00 - 16.00 Uhr: Thema: Natur im Garten

Pressemeldung vom 18.10.2019

Naturwissenschaften zum Anfassen

26 Grundschüler besuchen Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven

Zum 16. Mal nahmen an Natur und Umwelt interessierte Leverkusener Grundschülerinnen und -schüler an der Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven teil. In der von der Leverkusener Bürgerstiftung finanzierten Ferienwoche ging es diesmal um naturwissenschaftliche Experimente. Was ist Strom, wie wird er gewonnen und warum sollte man nicht verschwenderisch mit ihm umgehen? Diesen Fragen und vielen anderen gingen 26 Leverkusener Ferienkinder auf den Grund.

„In der Sonnenwerkstadt lernten die Kinder wie mit Hilfe der Sonne Energie erzeugt wird. Mit den Solarbaukästen konnten sie dann selber kleine Autos bauen”, erklärte Claudia Aust, Referentin der Ferienfreizeit auf dem NaturGut Ophoven bei der Vorstellung der Ergebnisse am Freitagmittag. Da es leider geregnet hat, mussten die Schülerinnen und Schüler mit der Kraft der Taschenlampe die fantasievollen Vehikel in Bewegung setzen.

Angelika Seewald, vom Schulpsychologischen Dienst der Stadt Leverkusen führte mit den Schülerinnen und Schüler eine Schlauberger Rallye durch und war begeistert von dem Interesse und den kreativen Ideen der Jungen und Mädchen. „Die Gruppe zeichnet sich durch eine extrem hohe Sozialkompetenz aus, und bei den jungen Leverkusener Forschern ist bereits ein ausgeprägtes Verständnis für Ressourcenschutz und die Verantwortung für unsere Zukunft zu erkennen”, so Seewald weiter.

Jungforscher Bastian hat die „Expertenrunde Sterneköche” sehr gut gefallen. „Wir haben Pizza, Amerikaner und leckeren Salat mit Möhren und Äpfeln gekocht”, so der Neunjährige. „Das hat prima geschmeckt.” Gleichzeitig haben die Schülerinnen und Schüler erfahren, was unsere Ernährung mit dem Klimawandel zu tun hat, ergänzte Claudia Aust. „Regionale Zutaten sind am besten”, so der neunjährige Carlyle.

Am letzten Ferientag wurden aus regionalen Zutaten Hustenbonbons, Tees und Erkältungsbalsams hergestellt. In dem Workshop „Zaubermittel 2.0” mörserten und mixten sie aus getrocknetem Salbei, Thymian und Honig gesundmachende Tees und Bonbons. „Ich finde es toll wie viel Wissen sich die Kinder in einer Woche angeeignet haben”, staunte Manuel Bast von der Bürgerstiftung. Das liege wohl daran, dass so viel ausprobiert und experimentiert werden konnte.

„Dank der Unterstützung der Leverkusener Bürgerstiftung und dem Engagement der Stadt Leverkusen ist es möglich für die Ferienkinder ein solch anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zu erstellen”, erklärte Marianne Ackermann, die erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. Das Niveau müsse jedes Jahr weiter angehoben werden, da die Kinder immer fitter werden, stellt sie zufrieden fest.

Weitere Informationen erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/7349-44.

Pressemeldung vom 16.10.2019

Mit Petronella Apfelmus in die Herbstferien auf dem NaturGut Ophoven

Rund um den Apfel und nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft

Anlass: Welternährungstag am 16.10.2019
Hunderte von Äpfeln haben Annika und ihre Ferienfreunde auf der Obstwiese an der Rennbaumstraße gesammelt. „Jetzt machen wir daraus Apfelsaft, Apfelmus und heute Nachmittag noch Apfelkuchen”, freut sich die Neunjährige am Dienstagmorgen und dreht kräftig am Apfelschredder. Aus den zerkleinerten Apfelstücken wird Apfelsaft gepresst. 30 Grundschulkindern verbringen mit der Apfelhexe Petronella Apfelmus ihre Herbstferien auf dem NaturGut Ophoven. Aus Anlass des Welternährungstages am 16.10. dreht sich in dieser Woche alles um nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft, und zwar ganz konkret um unsere heimischen Äpfel. Die Kinder erfahren in der Woche u.a. wie nachhaltig es ist, wenn sie Äpfel aus der Region essen statt Obst, dass von weither kommt. „Äpfel aus Neuseeland oder Südamerika sind mit dem Schiff oder dem Flugzeug zu uns gekommen. Der Transport verursacht viel CO2, und das schadet dem Klima”, weiß das Ferienkind Leonie. Am besten sei es, dass Obst vor Ort zu beschaffen und alles selbst zu verarbeiten. Ihre Familie achte beim Einkauf bereits darauf, dass sie jetzt Äpfel aus Deutschland kaufen. Die Apfelaktion macht den Kindern viel Spaß. Insbesondere, weil nach den Rezepten von Petronella Apfelmus gekocht wird. Die Kinder kennen die Hexe aus der gleichnamigen Kinderbuchreihe. „Diese eignet sich besonders gut, um sich mit Themen der Nachhaltigkeit zu beschäftigen”, erklärt Meike Schöpf, pädagogische Leiterin der Ferienwoche. „Die Kinder sollen über das eigene Konsumverhalten und mögliche Alternativen nachdenken.” Dabei helfen die Geschichten der Hexe Petronella. Ihre Ideen bilden den fantasievollen Rahmen der Ferienfreizeit.

Dass unser Konsum erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und das Leben von Menschen in anderen Ländern hat, wissen die Kinder bereits. „Oft gehen wir mit Lebensmitteln sorglos um und werfen sie sogar weg, obwohl sie noch essbar sind”, so die neunjährige Felicitas. Das sei nicht fair gegenüber den Menschen, die hungern auf dieser Welt. Darüber sind sich die Kinder einig. Anlass der Ferienaktion ist der Welternährungstag und die BNE-Aktionstage NRW, an denen sich das NaturGut Ophoven als BNE-Regionalzentrum NRW beteiligt. „Unser Ziel ist es, an den Aktionstagen auf die Themen für eine nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen sich fair und verantwortungsvoll gegenüber zukünftigen Generationen zu verhalten”, erklärt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven.

2015 haben sich die Vereinten Nationen auf die Agenda 2030 verständigt, die deutlich macht, dass die globalen Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können. In 17 SDGs (sustainable development goals) werden die politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen beschrieben, die die nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene sichern soll. Die Ferienwoche beschäftigt sich mit dem SDG 2/Kein Hunger und dem SDG 12/ Nachhaltiger Konsum.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Wie soll Klimaschutz in Leverkusen aussehen?

Diskussionsrunde auf dem NaturGut Ophoven zum Klimawandel

Die Plakate, mit denen die vier Klimaaktivisten am Freitagmorgen für mehr Klimaschutz demonstriert hatten, brachten sie zur öffentlichen Diskussion „Unser Haus steht in Flammen“ auf das NaturGut mit. „Ich mag mein Klima wie mein Bier: kühl!“ war einer der markigen Sprüche. Moderatorin Jenny Weißenfels von Radio Leverkusen fragte die jungen Friday-for-future Aktivisten Amelie Gruber, Moritz Hegmann, Fenja Hornung und Pauline Sammet was sie konkret von der Leverkusener Politik erwarten? Und wie sie selbst den Klimaschutz umsetzen? Radikal waren die Antworten nicht, sondern eher besonnen. Rund 50 Gästen diskutierten anschließend mit. Zur Veranstaltung geladen hatte das Leverkusener Frauenbüro gemeinsam mit dem Frauenring und dem Katholischen Bildungswerk. Eva-Lüthen-Broens, Leverkusens Klimamanagerin erklärte was die Stadt bereits in Sachen Klimaschutz vorangetrieben hat. Kernthema in der Verwaltung sei zurzeit die Mobilität, E-Lastenfahrräder und neun E-Autos werden demnächst für die Verwaltung angeschafft um ein gutes Vorbild zu sein. Weiterhin werde am Ausbau des Radfahrnetzes gearbeitet und der Öffentliche Nahverkehr verbessert. Umweltdezernent Alexander Lünenbach forderte noch mehr Druck von den Schülern auf die Politiker, denn das würde auch mehr Klimaschutz in Leverkusen möglich machen.

Pressemeldung vom 13.09.2019

Leverkusens umweltpolitische Sprecher tagten auf dem NaturGut Ophoven

Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit – kaum ein Thema bewegt Politik und Bürger derzeit mehr, auch in Leverkusen. Geht es immerhin um eine lebenswerte Zukunft für alle. Der Wunsch etwas zu tun und gleichzeitig Leverkusen nachhaltig für kommende Generationen zu gestalten ist daher groß. Was ist nötig, was wird umgesetzt und wo kann jeder im Privaten was für Klima und Umwelt tun, darüber informierten sich die Politiker im Rahmen eines Rundgangs über das Gelände des NaturGuts Ophoven.

Insektenhäuser, Blühwiesen, mehr Bäume für besseres Klima und die Auswirkungen austrocknender Tümpel, Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des Umweltbildungszentrums, zeigte worauf es ankommt, damit Mensch und Umwelt in Einklang leben können. „Vieles davon wurde von Ihnen im Leitbild Grün beschlossen”, so Kochanek. „Wir müssen hier weiter machen und die Menschen sensibilisieren. Denn viele haben ein Gespür für die Natur verloren.” Wichtig sei es dabei die Zusammenhänge zu erkennen und weitreichende Entscheidungen zu treffen, anstatt nur Einzelmaßnahmen zu beschließen. Anschließend tagten die umweltpolitischen Sprecher und Fachleute der Verwaltung im Bürger- und Umweltausschuss im Seminarraum des NaturGuts Ophoven.

Pressemeldung vom 6.9.2019

Danke, dass Sie Bus fahren!

Sekundarschule verteilt Dankeschön-Tee für den Klimaschutz

„Danke, dass Sie Bus fahren! Ich fahre jeden Tag mit dem Bus zur Schule, weil es Spaß macht und ich damit die Umwelt schone.” Mit diesen Worten überreicht der dreizehnjährige Nico einen Dankeschön-Tee. Nico, Anna und Lucas von der Sekundarschule waren heute mit ihren Klassenkameraden für den Klimaschutz aktiv. Der Grund für die ungewöhnliche Verteilaktion? Jede Strecke, die statt mit dem Auto mit Bus oder Bahn zurückgelegt wird, hilft CO2 einzusparen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Carola Becker haben die jungen Klimaschützer gebastelt und sich über das Thema Mobilität und Klimaschutz schlau gemacht. Die Schülerinnen und Schüler wollen durch diese Aktion mit den Busfahrenden ins Gespräch kommen und sie für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz loben, denn sie wissen, dass Bus fahren klimafreundlicher, preiswerter und viel entspannter ist, als mit dem Auto zu fahren. Die Beschenkten am Opladener Busbahnhof freuen sich über den Tee, den sie zu Hause genießen wollen.

Marc Kretkowski, wupsi: „Ich freue mich, dass sich die Schüler für das Busfahren und damit für den Klimaschutz einsetzen, denn eine Busfahrt verursacht siebenmal weniger CO2–Belastung als eine Fahrt mit dem Auto. Rund 18% (ohne Bahnstrom) des CO2-Ausstoßes werden in Deutschland im Verkehrssektor verursacht, mehr als die Hälfte kommt allein aus den Auspuffrohren der rund 47 Millionen Autos in Deutschland. Ein attraktiver Busverkehr kann ein Aktivposten bei der Reduzierung des Energieverbrauchs im Verkehrssektor sein. Bereits bei einer Bus-Auslastung von 20% verbraucht eine Person nur 3 Liter Kraftstoff auf 100 km. Zu den Spitzenzeiten hoher Nachfrage werden sogar nur 0,5 Liter benötigt. Der Durchschnittsverbrauch eines Pkw liegt dagegen durchschnittlich bei 7,8 Liter auf 100 km. Zudem haben Bus-Fahrgäste – gerade bei dieser Witterung - die Sicherheit auf ihrer Seite. Bezogen auf die Beförderungsleistung sind Omnibusse die sichersten Straßenverkehrsmittel.”

Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter NaturGut Ophoven ergänzt: „Klimaschutz umfasst nicht nur Schadstoffminderung, sondern auch effiziente Flächennutzung. Freiflächen sind oft ein knappes Gut.” Der Busverkehr hilft, Lebensqualität zu erhalten und den Parkplatzdruck zu verringern. Außerdem kann man als ÖPNV-Nutzer bares Geld sparen.”

Eine nachhaltige Mobilität bietet Lösungsansätze für viele große Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Lebensqualität eines Ortes hängt wesentlich von Umweltfaktoren wie Luftqualität und Lärmbelastung ab und natürlich von der Verteilung öffentlicher Flächen zwischen Mensch und Auto. Hier setzt ein gutes und nachhaltiges Mobilitätskonzept an, das neben dem Beitrag für den Klimaschutz auch die gesellschaftliche Teilhabe fördern sowie das Image der Kommune steigern kann. Für Leverkusen ist es wichtig, dass wir uns noch viel intensiver mit dem Thema „Nachhaltige Mobilität” beschäftigen und konkrete Lösungen für die Herausforderungen Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Staus, Unfälle und Gesundheitsprobleme finden. Das Thema geht uns alle an.

Die Schulleiterin der Sekundarschule Carola Becker: „Die Sekundarschule arbeitet eng mit dem NaturGut Ophoven zusammen. Umweltbildung und Klimabildung verlangt wie kaum eine andere Thematik nach entdeckendem Lernen. Das beste Buch kann nicht die Erlebnisse und Einsichten ersetzen, die Schüler gewinnen, wenn sie mit ihren Händen den Boden untersuchen, Bäume pflanzen oder eine solche Aktion wie heute durchführen”.

Pressemeldung vom 05.09.2019

Nisthilfen bauen, Gartenarbeit und Gummistiefel sortieren

Social Day auf dem NaturGut Ophoven

Social Days sind für alle Beteiligten wertvoll, denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit sich für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen und haben die Chance wichtige neue Erfahrungen zu machen. Am Samstag den 31.8.19 waren daher im Rahmen eines Social Days Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kronos Titan GmbH und Kronos International, Inc. ehrenamtlich für das NaturGut Ophoven aktiv. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fördervereins NaturGut Ophoven pflegten sie Beete, legten eine neue Wildblumenwiese an, bohrten zahlreiche Nisthölzer für Wildbienen und verschönerten das Glashaus.

Die Geschäftsführer Jürgen Theus, Ulrich Kabelac und Dr. Rainer Gruber waren vom Lernort NaturGut Ophoven und von dem Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistert. „Bei diesem Wetter war es schon echte Höchstleistung das Glashaus auf Vordermann zu bringen”, lobte der Leiter des NaturGut Ophoven Dr. Hans-Martin Kochanek den ehrenamtlichen Einsatz. Zur Belohnung gab es nach der Arbeit für alle leckeren Bio- Gemüsequiche.

Pressemeldung vom 4.9.2019

Erfolgsgeschichten! - BioBrotBox 2019

Oberbürgermeister Uwe Richrath, der Fußballer Sven Bender und viele Freiwillige packten 1700 BioBrotBoxen

Die große Packaktion der BioBrotBox-Aktion fand gestern auf dem NaturGut Ophoven statt. Auch in diesem Jahr bekommen am heutigen Mittwoch wieder alle Leverkusener Erstklässler zum Schulstart eine wieder verwendbare Brotbox voll mit leckeren, ökologischen Naschereien überreicht und werden so für eine gesunde Ernährung sensibilisiert.

Es mussten in diesem Jahr 1700 BioBrotBoxen gepackt werden. Neu ist in diesem Jahr, dass die kleinen Verpackungen der Aufstriche in den Dosen wegfallen können. Zur Müllvermeidung haben sich die Organisatoren diesmal für ein Glas Bio-Erdbeermarmelade und ein Glas leckeren Bio-Tomatenstreich pro Klasse entschieden. Damit wird nicht nur Müll vermieden, sondern auch die Idee des gemeinsamen Frühstückens gefördert. Zudem erhalten die Kinder erstmalig einen Stoffbeutel, der auch als Rucksack verwendet werden kann.

Oberbürgermeister Uwe Richrath, der Fußballer Sven Bender, Schuldezernent Marc Adomat waren dabei, um mit zahlreichen Freiwilligen, die gesponserten Leckereien in Bio-Qualität in die 1700 benötigten BioBrotBoxen für alle Leverkusener Erstklässler zu verpacken.

Hintergrund:
Der Erfolgsweg des bundesweiten BioBrotBox-Netzwerkes für bewusste Kinderernährung begann 2002. Bei den Bio-Brotbox-Aktionen werden 180.000 Erstklässlern zur Einschulung eine wieder verwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. Damit erhält ein Viertel aller ABC-Schützen die gesunde Frühstücksbox. Rund 80 Initiativen verteilen in diesem Jahr die Bio-Brotboxen. Die BioBrotbox-Aktionen werden von breiten gesell-schaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert.

Weitere Infos: www.bio-brotbox.de

Pressemeldung vom 15.08.2019

Blühwiesen: Augenweide und Artenschutz

Was gibt es für das nächste Jahr zu beachten? Tipps und Erfahrungen der Stadt Leverkusen

Blühwiesen werden nicht nur von Insekten gut angenommen, sondern auch von Spaziergängern und Anwohnern. Viele Privatleute und Bauern sind dem Beispiel der Stadt gefolgt und haben Blühstreifen für den Artenschutz angelegt, z. B. in Atzlenbach: „Diese Wiese präsentiert sich zur Zeit prächtig. Dies ist von der Jahreszeit her eine Ausnahme, da sie baubedingt erst Ende Mai eingesät wurde”, erklärte Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven am Donnerstagmorgen. In der Wachstumsphase wurde gewässert, und so kamen bereits nach einem Monat die ersten Pflanzen aus der Erde. „Nach 7 Wochen blühte sie in voller Pracht”, so der Leiter des NaturGut Ophovens weiter. Auf der Wiese blühen etwa 30 Arten, wie Kuhkraut, Lein, Färber-Resede, Kamille, Klatschmohn, Saat-Wucherblume, Kornblume, Kornrade, Nelken-Leimkraut, Malve oder Acker-Ringelblume.

Baudezernentin Andrea Deppe ist begeistert von der Vielfalt. Im Frühjahr hatte die Stadt auch so eine Insektenblühwiese an der Rennbaumstraße angelegt. „Der Fachbereich Stadtgrün plant für den Herbst die Anlage weiterer ähnlicher Blumenwiesen in mehreren Grünanlagen der Stadt.” Bis in den Hochsommer hinein, sind die bunten Wiesen eine wichtige und wertvolle Pollen- und Nektarquelle für Wildbienen und andere Insekten, so Kochanek. Der Vogelkundler betonte, dass von dem Insektenreichtum weitere Arten wie Fledermäuse und Vögel profitieren werden. Wichtig ist die richtige Pflege „Wiesen sind eine Kulturform und müssen in der Regel nur einmal im Herbst gemäht werden.” so Ulrich Hammer, vom Grünflächenamt in Leverkusen.

Weitere Fakten und Tipps für eine blühende Wiese:

1) Einsaat
Ideal ist eine Einsaat ab Mitte März. Unter günstigen Bedingungen keimen die meisten Samen, nachdem es warm wird, innerhalb 2-4 Wochen. Etwa 8-12 Wochen nach der Aussaat kann man mit dem Blühbeginn rechnen. Jetzt wird die Wildblumenwiese ungefähr drei Monate blühen. Um das Blühen zu verlängern, sind noch Folgesaaten bis Ende April möglich.

2) Die Bodenvorbereitung:
Das Gras sollte vollständig ausgekoffert werden (ca. 10 cm dicke Schicht), anschließend sollten darauf 10 cm Sand (nicht einarbeiten) und 2 cm nährstoffarmer Boden, Lehm geschichtet werden (nicht einarbeiten). Zur besseren Verteilung des Saatguts wird die Aussaatmenge mit Sand im Verhältnis 1:2 oder 1:3 gemischt. 1,5g Samen je qm reichen aus. Die ausgesäten Samen nur leicht festdrücken.

3) Die richtige Wildblumenmischung:
Der Biologe Dr. Paul Westrich, der sich seit über 40 Jahren intensiv mit Wildbienen auseinandersetzt, hat zusammen mit Bernd Dittrich von der Kräutergärtnerei Syringa eine wertvolle Samenmischung entwickelt. Sie enthält 35 ein-, zwei- und mehrjährige Arten und bleibt damit dauerhaft attraktiv. „Viele im Handel befindliche Mischungen sind aus Sicht unserer Insekten eine reine Mogelpackung”, so Hans-Martin Kochanek. Der Schwerpunkt liege fast ausschließlich auf dem Show-Effekt der Blüten, nicht auf dem ökologischen Nutzen. Zu diesem Zweck werden viele Pflanzenarten mit gefüllten Blüten verwendet, bei denen die Staubblätter zu sterilen Blütenblättern umgewandelt sind. „Derartige Blüten locken Insekten zwar an, bieten dann leider nur sehr wenig oder gar keine Pollen und Nektar an und können daher nicht zur Insektenernährung beitragen”. Außerdem beinhalten viele Mischungen auch gezüchtete Arten oder nichteinheimische Pflanzen. „Diese Exoten können von unseren Insektenarten nicht verwertet werden”.
Die neu entwickelte Wildblumenmischung von Dr. Westrich und Bernd Dittrich liefert darüber hinaus ein wichtiges Nahrungsangebot für Honig- und Wildbienen, zu denen u. a. Seidenbienen, Pelzbienen, Mauerbienen, Holzbienen und Hummeln zählen. Zur Brutversorgung werden Nektar, aber vor allem Blütenpollen benötigt, den die Wildbienen an den angebotenen Pflanzen reichlich finden. „Es ist am besten, wenn es vom Frühjahr bis in den Herbst im Garten blüht. Deshalb muss man darauf achten, sowohl früh-, mittel-, als auch spätblühende heimische Arten anzupflanzen”, erklärte Kochanek.

Empfehlenswert sind die Mischungen:
• Mischung “13” der Firma Syringa, zusammengestellt in Zusammenarbeit mit Biologe Dr. Paul Westrich und Bernd Dittrich: Die Mischung kann man online unter www.syringa-pflanzen.de bestellen, aber auch auf dem NaturGut Ophoven für 6,95 Euro bekommen.
• Rheinisches Bergland – www.wildbienen-garten.de

4) Die Pflege im Herbst:
Das Blühbeet sollte im Herbst abgemäht und das Mahtgut einige Tage liegen gelassen werden, damit es aussamen kann. Danach sollte es abgeräumt und kompostiert werden. Im 2. Jahr erblühen sowohl die erneut versamten Einjährigen, als auch die zwei- und mehrjährigen Arten. Bei unseren Bodenverhältnissen in Leverkusen blüht eine solche Wiese ungefähr 3 Jahre.

5) Warum blüht die Wiese nicht länger?
Die Wildblumen vertragen in der Regel keinen Dünger. Aber allein durch die Luft erfolgt schon eine Düngung. Es erfolgt ein Gesamteintrag an Stickstoff aus der Luft von 50kg je Hektar pro Jahr. Die Stickstoffemissionen werden vor allem in den Bereichen landwirtschaftliche Erzeugung und Nahrungsmittelproduktion, Mobilität und Verkehr sowie Energieerzeugung und -nutzung verursacht.

Und weiter geht‘s
Blumenwiesen sind nur ein Element für einen wirksamen Schutz der Insekten. Weitere unverzichtbare Elemente im eigenen Garten sind:
• Wildbienenhäuser (Holz, Bambus)
• Erd-Nistplätze
• Blühende Stauden
• Blühende Sträucher und Bäume
Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 26.07.2019

Ferien in der Schule der magischen Tiere

Leverkusener Bürgerstiftung unterstützt spannende Ferienwoche auf dem NaturGut Ophoven

Die zweite Ferienwoche auf dem NaturGut Ophoven widmete sich magischen Tieren. Diese haben auf dem NaturGut besondere Kräfte, aber sie haben auch Probleme: Der Igel findet im Garten von Gustav Gründlich kein Essen und auch keinen Unterschlupf. Es fehlt an Baumaterial wie Blätter, Ästen oder Lehm. Die Robbe, Mette Maya, schwimmt in einem Meer, das immer mehr vermüllt und die Biene Birgitta findet in der Stadt, in der sie lebt, zu wenig Nektar. Kyra Milles und Meike Schöpf vom NaturGut Ophoven entwickelten die Ferienwoche in Anlehnung an die populäre Kinderbuchreihe „Die Schule der magischen Tiere”.

25 Kinder aus Leverkusen konnten den Tieren helfen, davon überzeugten sich Dierk Hedwig und Rainer Schwarz von der Bürgerstiftung Leverkusen. Auf einer Pressekonferenz am Freitagmorgen erklärten ihnen die Kinder, wie sie das anstellten. Am Montag bauten sie für Igel und Co. Unterschlüpfe aus Naturmaterialen, am Dienstag lernten sie mit viel Spaß Müll zu trennen. Am besten sei es aber den Müll zu vermeiden, erklärte die 9jährige Julia. „Man kann ja im Unverpackt-Laden einkaufen oder Brotboxen benutzen anstatt Alufolie,” so das Ferienkind. Am Mittwoch erfanden sie aus Kräutern Hustenbonbons und Tee für den Raben Rosi. Er hatte Halsschmerzen und keine Lust auf Pillen und Tabletten. Am Donnerstag bastelten die Kinder für die Biene Birgitta Samenbomben, um Blumen im ganzen Stadtgebiet zu säen.

Die Kinder hatten viel Spaß, erklärte Meike Schöpf. Bei der Hitze wurde natürlich auch viel unter Bäumen und an der Wiembach gespielt. Der 8jährige Leon hat aber nicht nur Spaß gehabt, sondern auch noch was gelernt. „Jetzt weiß ich, dass die Alufolie und die leeren Tomatendosen in den gelben Sack gehören. Das wusste ich noch nicht”. Die Bürgerstiftung Leverkusen hat diese und weitere Ferienwochen finanziell unterstützt. „Ohne diese Hilfe, können wir diese schönen Ferienprogramme für Leverkusener Kinder nicht durchführen”, erklärte Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 24.7.2019

Eisgenuss ohne Plastikmüll

Eisdiele Santini zeigt wie’s geht

Im vergangenen Jahr konsumierten die Deutschen durchschnittlich 8,7 Liter Speiseeis. Das war Rekord! Vieles davon kam aus der Eisdiele. Die Eisbecher jedoch verursachen jedes Jahr viele Tonnen Plastikmüll. Zu viel - sagten sich die Besitzer des Eiscafés Santini aus Leverkusen-Neukirchen und suchten nach Alternativen. Sie haben Plastikbecher verbannt. Ihre Eisbecher sind heute ausschließlich aus Waffelteig oder aus umweltfreundlicher Pappe.

Damit auch geschmolzenes Eis nicht ausläuft, ist die Pappe, die aus nachhaltig angebautem Holz entstanden ist mit Zuckerrohr beschichtet und damit ökologisch abbaubar. „Das vermindert nicht unbedingt das Müllaufkommen”, so Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, „denn die beschmutzten Becher landen im Restmüll”. Der Vorteil, des mit Maisstärke oder Zuckerrohr beschichteten Becher bestehe darin, dass er fossile Ressourcen schont. Denn gewöhnlich seien die Eisbecher oder Coffee-to-go-Becher aus Papier und auf der Innenseite hauchdünn mit Kunststoff (meist aus Polyethylen) beschichtet. Und Plastik werde bekannter Maßen aus Öl hergestellt.

Dass die ökologische Verpackung teurer ist, als die konventionelle stört die Eisdielenbetreiberin Stefania Di Salvo nicht. „Für mich geht es vor allem darum, die Menschen zum Umdenken zu bewegen und achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen”. Viele der Kunden bevorzugen ohnehin das Eis in der essbaren Waffel. Für eine Eiskreation mit Fruchtsoße und Sahne gibt es eine Eiswaffel in Becherform. „Die hält lange genug dicht und kann zum Schluss genossen werden”, so die Eisverkäuferin. Für die Umwelt sei dies das Beste.

Durch die EU Verordnung sind Plastikbesteck, Ohrenstäbchen und Plastikeinweggeschirr ja bereits auf dem Markt verboten. „Ich bin mir sicher, dass noch mehr getan wird, um Verpackungen umweltfreundlicher zu machen”, so Britta Demmer. In Österreich habe man vor kurzem beschlossen, Plastiktüten zu verbieten. Die Eisverkäuferin geht davon aus, dass im nächsten Jahr alle Plastik beschichteten Becher für Eisdielen vom Markt verdrängt werden.

Die Aktion ist Teil der Leverkusener Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Klimaschutz - jeder jeden Tag”. Aktionen und Veranstaltungen mit vielen Tipps und Anregungen für das tägliche Leben sollen Leverkusener Bürger den Klimaschutz nahe bringen. Mehr unter: www.naturgut-ophoven.de/klimakampagne.

Pressemeldung vom 15.07.2019

Der Super Jackpot fürs Klima ist geknackt

Die Gewinner des aktuellen Stadträtsels stehen fest und wurden von Alexander Lünenbach, Umwelt- und Sozialdezernent der Stadt Leverkusen und Hans-Martin Kochanek, dem Leiter des NaturGut Ophoven geehrt. Sie erhalten frische Mittagessen in ökologisch nachhaltigen Henkelmännern, die ihnen zum Arbeitsplatz geliefert werden. Aus über 250 Teilnehmenden wurden 15 Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost:
1. Preis - 2 Wochen lang (10 Gerichte): Marita Hennig
2. - 5. Preis - 3x frisches Mittagessen: u.a. Anja Grundei-Kolsche
6. - 15. Preis – 1 x frisches Mittagessen: u.a. Yvonne Berg (siehe Foto).

Die Preise „frisches Mittagessen in ökologisch nachhaltigen Henkelmännern” passen selbstverständlich zum Rätsel, denn das beschäftigte sich mit dem Thema „klimafreundliche Ernährung”. Das Rätsel vermittelte den Teilnehmenden, was die Ernährung eigentlich mit dem Klimawandel zu tun hat. So mussten richtige Begriffe in einen Lückentext eingefügt werden, z.B.: „Meide Produkte, die mit … (Flugzeug) transportiert werden.” Oder „Erledige deine Einkäufe am besten zu Fuß oder mit dem … (Rad).&rdquo" 254 städtische Mitarbeiter hatten dieses Rätsel richtig ausgefüllt und an das NaturGut Ophoven geschickt.
Jedes Jahr erhalten die Verwaltungsangestellten drei Rätsel mit der Gehaltsabrechnung, die sich jeweils mit einem Aspekt des Klimaschutzes beschäftigen. Organisiert wird das Rätsel von der Stadt Leverkusen und dem NaturGut Ophoven. Es nehmen immer zwischen 250-350 Personen am Stadträtsel teil.
Damit die Gewinnerinnen und Gewinner sich schon einmal auf das leckere Mittagessen freuen können, testeten sie es bei der Preisverleihung gemeinsam mit Alexander Lünenbach, und Hans-Martin Kochanek. Jan Lukat, Inhaber von myDabbawala lieferte mit seinem Lastenrad zwei verschiedene Gerichte: Es gab als vegetarisches Gericht Backkartoffeln mit Tzatzikisauce und Tomatensalat und „Bio-Sojageschnetzeltes mit Champignons und Salzkartoffeln” als vegane Variante.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

NaturGut Sommer

Pressemeldung vom 08.07.2019

Spiele und Spaß unter dem Motto „35 Jahre forschen, erleben, lernen”

NaturGut Ophoven lud zum Sommerfest ein

Viele Hundert Gäste besuchten den NaturGut Sommer unter dem Motto „35 Jahre forschen, erleben, lernen”. Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz und Musik sorgte für gute Laune am Sonntagnachmittag. Viele Mitmach- und Spielaktionen warteten auf Groß und Klein: Es wurden Blätterkronen gebastelt, Samenbomben hergestellt und in der Elementewerkstatt sowie am Sinnesstand geforscht. Das diesjährige Sparkassen-Umwelträtsel für die Grundschulen und Klassen 5 und 6 drehte sich um das Thema gesunde Ernährung.

Um 14 Uhr wurden die Gewinner des diesjährigen Sparkassen-Umwelträtsel für die Schule von Bürgermeister Gerhard Wölwer und dem Mitglied des Sparkassenvorstands Markus Grawe gezogen. Es gab über 50 tolle Preise rund um das Thema Ernährung wie Kochbücher, Müslischalen und Müsli und tolle Rucksäcke.

Erwachsene kamen nicht zu kurz: Imker Reinhold Glüsenkamp informierte über Bienen. Interessierte konnten eigenen Honig zapfen. Viele weitere Stände der Leverkusener Naturschutzverbände NABU und BUND, des Leverkusener Siebenschläferprojekts, Energieversorgung Leverkusen, WUPSI oder Eine-Welt-Laden informierten über Themen der Nachhaltigkeit. Besonders genossen die Besucher an den viele klimafreundlichen Imbissen. Dort gab es vegane Crepes, Flammkuchen, türkische und tschetschenische Spezialitäten wie gefüllte Teigtaschen, Käse-Blätterteigstangen, Pizzen und Salate mit regionalen Zutaten.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmerqnaturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 08.07.2019

Die Mobilität der Zukunft heißt: Flower Power, The Red Shark und Speedy

Die Klasse 4 der GGS Biesfeld bauen 10 klimafreundliche Phantasiemobile

Die Klasse 4 der GGS Biesfeld hat in den letzten Wochen im Kunstunterricht viel gewerkelt, geschraubt, gesägt und gemalt. Herausgekommen sind 10 klimafreundliche Fahrzeuge. „Ganz klar, dass die Batterie natürlich nur von der Sonne aufgeladen wird”, verkündet Jonas bei der Vorstellung seines Zukunftsfahrzeugs. Er weiß, dass ein Fünftel des in Deutschland ausgestoßenen CO2 auf das Konto des Verkehrs geht und das meiste direkt aus den Auspuffen von Autos, Lastwagen und Motorrädern. Das soll sich ändern. Auf einem Plakat hat die Klasse zusammengetragen, wie die Klasse sich den Verkehr in 35 Jahren vorstellt: „Einfach besser – indem man weniger Auto fährt”.

Gabi Engels, Kunstlehrerin der Klasse 4 und Schulleiterin der GGS Biesfeld: „ Ich habe Ihnen freie Hand gelassen. Die Kinder haben erst einmal Skizzen gemacht und eine Materialliste erstellt. Danach haben sie 6 Wochen an den Fahrzeugen gearbeitet.” Herausgekommen sind 10 unglaubliceh und sehr unterschiedliche Zukunftsmobile. Ida, Lotta und Eljesa haben ein „Flower-Power” Gefährt entwickelt, dass mit einem Segel ausgestattet ist und mit Windkraft fährt. „The Red Shark” ist ein Modell für ein solarbetriebenes Auto in Raketenform, „Windy Star” ein von Windkraft angetriebener Lastenroller für Tiere und „Speedy Sailor” ein Windkraftmodell für viele Mitfahrende. Besonders ausgeklügelt ist Dorian‘s solarbetriebener Roller „DMPro5”. Er hat den Roller vom Schrottplatz geholt, das Trittbrett mit Schleifpapier sicherer gemacht und der Akku wird von mehreren Solarzellen gespeist. „Die Solarzellen habe ich im Garten bei Oma zusammengesucht und Kontaktklemmen und das Ladegerät habe ich vom Opa.”, grinst Dorian. Ob Oma und Opa davon wissen? „Insgesamt schaffe ich 18,7 V Spannung. Wenn der Akku leer ist, habe ich noch ein Notgerät entwickelt. Dann macht man unterwegs eine kleine Sonnenpause und weiter geht es.”, ergänzt er.

Kristin Menzel, wupsi-Sprecherin ist begeistert von den Ergebnissen. „Das sind ja Hammerideen, die ihr hattet”, lobt sie die Viertklässler. Gemeinsam mit Hans-Martin Kochanek vom NaturGut Ophoven hat sie die Ergebnisse in Augenschein genommen. Als Anerkennung wurden an alle Kinder Urkunden und Schwimmbadkarten verteilt. Beide sind sich einige, dass diese Klasse fit für die weiterführende Schule und für ihre Zukunft ist. Mit all ihrer Kreativität wollen die Kinder etwas dafür tun, dass der Verkehr dem Klima nicht mehr so einheizt.”

Pressemeldung vom 27.06.2019

Eine Woche ohne Elterntaxi an der KGS Burgweg

Ein kleiner Stempel auf den Daumen oder den Handrücken belohnt die Schülerinnen und Schüler der KGS Burgweg dafür, dass sie nicht das Elterntaxi genutzt haben, um in die Schule zu gelangen. Schulpflegschaftsvorsitzende Daniela Morick steht an der Ecke Pützdelle/Eulengasse und begrüßt die Kinder mit ihren Rollern und Fahrrädern, manche kommen auch zu Fuß.

„Die Kinder sollen zur Schule laufen, nicht nur weil das klimafreundlicher und durch die Bewegung gesünder für sie ist, sondern auch weil jeden Morgen ein Verkehrschaos vor der Schule entsteht.“, so Morick. Durch die parkenden und abfahrenden Eltern habe es schon viele gefährliche Situationen für die Kleinen gegeben.

Seit Montag führt die KGS Burgweg die Woche ohne Elterntaxi durch. Die Schulleitung hatte die Eltern per Elternbrief auf die Aktion aufmerksam gemacht. „Fast alle halten sich daran. Die wenigen, die es nicht tun, bekommen durch uns noch mal einen Leporello in die Hand gedrückt, auf dem unser Anliegen erklärt ist“, so der Schulleiter.
Die klimafreundliche Aktion „Eine Woche ohne Elterntaxi“ wurde im vergangenen Jahr durch die wupsi gemeinsam mit dem NaturGut Ophoven entwickelt.

Auch im Unterricht ist die klimafreundliche Mobilität und Verkehrssicherheit in dieser Woche Thema. Zu Beginn sahen alle Kinder das Theaterstück „Abgeschnallt“ der Theatergruppe theatertill. Anschließend haben die Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema gesprochen. „Ich hoffe jetzt, dass sich nicht nur bei dem guten Wetter alle dran halten“, so Schulleiter Urban.

Pressemeldung vom19.06.2019

Gemüse auf dem heißen Eisen

NaturGut Ophoven stellt klimafreundliche Grill-Trends vor

Die Grillsaison hat begonnen. Bisher war das Rost jedoch nur einer ganz bestimmten Lebensmittelgruppe vorbehalten: dem Fleisch. Doch es gibt köstliche, klimafreundliche Alternativen dazu. Dirk Janetzky, Hobbygriller und ehrenamtlicher Helfer des NaturGut Ophoven, präsentierte am Mittwochmorgen vegetarische Burger, die eine leckere und gesunde Alternative zu Nackensteak und Spear Rips sind.

„Früher mussten sich Vegetarier an Beilagen satt essen. Erfreulicherweise ist beim Grillen ein neuer Trend zu beobachten, erklärte er. Gegrilltes Gemüse, Tofu-Spieße aber auch Veggie-Burger werden immer beliebter - auch bei Nichtvegetariern.” Bei einer Grillaktion im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne legte er rote Linsen Kichererbsen Burger auf den Grill und einen Burger aus Kidneybohnen und Cashewnüssen. „Es gibt zahlreiche einfache, aber fantasievolle Rezepte für ein vegetarisches Barbecue”, so Dirk Janetzky. Der Hobbykoch legt seit einigen Jahren nicht mehr nur Fleisch auf das Rost.

Gefährlicher Fleischkonsum
„In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch bei rund 1,2 Kilogramm pro Woche, das ist nicht gesund”, so Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehle maximal 300-600 Gramm Fleisch pro Woche, weil übermäßiger Fleischkonsum zu Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs führen kann. „Grund genug um den Fleischkonsum zu reduzieren und auch beim Grillen auf vegetarische Alternativen zurück zu greifen”.

Vegetarisch – der Umwelt zuliebe
„Eine vegetarische Lebensweise ist nicht nur für die Gesundheit förderlich: Fast ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen ist auf unsere Ernährung zurückzuführen. Den größten Teil davon macht die Produktion von Fleisch aus”, ergänzte Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven. Splitte man den Sektor Ernährung auf in die Bereiche Verbraucheraktivitäten, Handel, Verarbeitung sowie Landwirtschaft, dann entfallen knapp die Hälfte (44 Prozent) der Treibhausgasemissionen auf die Produktion tierischer Lebensmittel und lediglich acht Prozent auf die Produktion pflanzlicher Lebensmittel, so Kochanek. Weniger Fleisch zu konsumieren, bedeute deshalb aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Bio statt Massentierhaltung
Wer nicht auf Fleisch verzichten kann, sollte weniger, dafür gutes Fleisch essen, so Britta Demmer. „Die Bedingungen unter denen Nutztiere in der industriellen Fleischproduktion gehalten, geschlachtet und verarbeitet werden, um bei uns als 2,99-Euro-Steak auf dem Grill zu landen, sind nicht vertretbar”. Bio-Fleisch dagegen garantiere, dass die Tiere auf artgerechte Weise gehalten werden. „Bei dieser Produktion werden sogar bis zu 35 Prozent weniger Treibhausgase freigesetzt”.

Hintergrund zur Leverkusener Klimakampagne:
Die Aktion ist Teil der Leverkusener Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Klimaschutz - jeder jeden Tag”. Aktionen und Veranstaltungen mit vielen Tipps und Anregungen für das tägliche Leben sollen Leverkusener Bürger den Klimaschutz nahe bringen. Mehr unter: www.naturgut-ophoven.de/klimakampagne.

Zwei Vegetarische Burger Rezepte für den Grill

Kidney Bohnen Cashewnuss Burger
Zutaten für 5 Patties:
1 Dose Kidney-Bohnen, 400g Füllgewicht, um die 350g Abtropfgewicht
4 eingelegte Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Feta
350 g Cashewnüsse
Zwei kleine Eier
Oliven Öl

So geht’s:
1) Und los geht’s: Zuerst gießt ihr die Bohnen ab und packt sie in den Backofen (natürlich auf ein Blech, in der Mitte und mit Backpapier). Anschließend trocknet ihr sie im Ofen, etwa 15 bis 20 Minuten bei um die 180 Grad. Wenn die Bohnen aufplatzen, sind sie fertig. Rausnehmen, abkühlen lassen.

2) Während die Bohnen im Ofen sind, schnippelt ihr die Zwiebeln möglichst klein und röstet sie mit etwas Öl in der Pfanne (glasig wäre richtig). Wenn die soweit sind, gebt den gehackten Knoblauch dazu. Kurz mitbraten, anschließend noch die geschnittenen eingelegten Tomaten untermischen. Alles etwas abkühlen lassen.

3) Cashews im Häcksler kleinhacken, das es fast Mehl wird. Anschließend mit den Eiern, Zwiebeln und Co in einer Mixschüssel vermengen.

4) Abgekühlte Bohnen zusammen mit dem Feta in den Häcksler und grob hacken bis eine schöne, grobe Paste entsteht. Gebt sie zu den Zwiebeln und den Nüssen und mischt alles schön durch (gern mit den Händen).

5) Formt die Patties (vielleicht mit einem eingefetteten Former) und legt sie auf die Seite.

6 a) Zubereitung auf dem Grill: Die Veggie-Patties brauchen etwas mehr Zeit als die Fleischvariante. Idealerweis grillt ihr sie langsam über indirekter Hitze. Ich habe sie auf dem Gasgrill auf dem flachen Metall gegrillt, mehrfach gewendet und dann auf dem Grill direkt fertig gegart. Wenn ihr keinen Metallaufsatz hab, grillt einfach vorsichtig.

6 b) Zubereitung in der Pfanne: So wie ihr eure Veggi-Pflanzerl macht. Langsam, wendet oft, nutzt Öl und lasst es bei mittlerer bis hohen Hitze fertiggrillen.

Rote Linsen Kichererbsen Burger
Zutaten für 6 Patties
80 g rote Linsen (gewaschen und abgeseiht)
450 g Kichererbsen (abgeseiht)
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Chilipulver
1 Teelöffel Meersalz
1/2 Bund Koriander
2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 Jalapeño (entkernt und fein gehackt)
1/2 rote Zwiebel (fein gehackt)
1 rote Paprika (fein gewürfelt)
1 Möhre (geraspelt oder in feinen Streifen)
40 g Haferkleie
1 Ei

So geht’s:
1) Linsen in einem Topf mit 350 ml Wasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis die Linsen die Flüssigkeit aufgenommen haben und weichgekocht sind (ca. 10-15 Minuten). Anschließend abseihen.

2) Die Linsen zusammen mit den Kichererbsen, Knoblauch, Koriander, Meersalz, Kurkuma und Chilipulver in einen Mixer oder Food Processor geben und pürieren.

3) Das Püree in eine Schüssel geben und mit den Zwiebeln, der Jalapeño, Möhre und Paprika vermischen. Nach und nach jeweils eine kleine Menge Haferkleie mit einer Gabel untermischen, bis die Masse eine leicht klebrige und nicht zu matschige Konsistenz hat, so dass sich Burger-Patties daraus formen lassen.

4) Die Masse mit den Händen oder mit Hilfe einer Burgerpresse zu gleichmäßigen Patties formen. Auf dem vorgeheizten Grill oder in einer Grillpfanne mit etwas Öl von jeder Seite 3 Minuten anbraten.

Pressemeldung 14.6.2019

Powerkinder – gesund ins erste Schuljahr

Kinder der Kita Markusweg beschäftigen sich mit nachhaltiger Ernährung

Auch in diesem Jahr finden wieder die bundesweiten Aktionstage für Nachhaltigkeit statt. Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat dazu aufgerufen, über die Aktionstage die Prinzipien der Nachhaltigkeit zu verbreiten. Der Förderverein NaturGut Ophoven ist diesem Aufruf gefolgt und bietet das pädagogische Programm „Powerkinder” für Vorschulkinder zum Thema nachhaltige Ernährung an. Das Programm wurde 15 x in Leverkusener Kitas durchgeführt.

Der Kurs bietet natürlich viel Spaß, Bewegung und Spiele, um das Thema anschaulich zu vermitteln: So gibt es einen spannenden Fitnesstest, die Kinder beschäftigen sich mit der Ernährungspyramide und lernen so die Bedeutung gesunder Nahrungsmittel für ihr körperliches Wohlempfinden und ihre Leistungsfähigkeit kennen.

Im Mittelpunkt des Programms steht ein leckeres Müsli, das mit den Kindern gemeinsam aus Haferflocken und Dinkelflocken, Nüssen und Saaten wie Sonnenblumenkernen, Haselnüssen, Leinsamen und frischem Obst und auch getrocknetem Obst wie Weinbeeren, Aprikosen oder Apfelringen gemischt wird. Das macht Spaß, die Kinder lernen die Lebensmittel kennen und erfahren, dass selber gemischtes Bio-Müsli gesünder ist als eine Fertigmischung – mit viel Zucker. Die Zutaten werden je nach Wunsch von den Kindern in einer Müslischale gemischt. Davon füllt jedes Kind die Hälfte seines Müslis in ein bereitstehendes Schraubglas und kann so das eigene Müsli mit nach Hause nehmen. Die andere Hälfte wird dann direkt in der Kita probiert und verkostet.

„Das Thema Ernährung ist für uns sehr wichtig. Wir bieten ein offenes Frühstücksbuffet an, backen regelmäßig auch Brötchen und gehen mit den Kindern auch einkaufen – alles Dinge, die leider nicht mehr selbstverständlich in den Familien sind.” erzählt Heike Müller, Leiterin des städtischen Kindergartens Markusweg. Sie ergänzt: „Wir haben uns direkt gemeldet als das NaturGut Ophoven das kostenfreie Angebot gemailt hat, denn die Termine sind immer schnell vergeben.” Finanziell gefördert wird das Projekt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom Förderverein NaturGut Ophoven: „Beim Projekt ist es uns besonders wichtig zu vermitteln, dass hochwertige Produkte in Bioqualität heute glücklicherweise preiswert und in jedem Supermarkt zu finden sind. Deshalb gibt es auch eine besondere Erinnerung für die Kinder und Eltern. Um das Thema auch zu Hause zu verankern, gibt es eine Portion Müsli plus Rezept und einen Kühlschrankmagnet zum Mitnehmen.” „Das Projekt ist schon jetzt nachhaltig: Der städtische Kindergarten Stralsunder Straße hat wöchentlich einen Müslitag. Sie wollen jetzt keine fertig gemischten Produkte mehr verwenden, sondern auch selber mischen, nachdem sie wissen wie einfach das geht und wie viel Zucker eingespart wird.” erläutert Ute Rommeswinkel vom NaturGut Ophoven. Bald wird das pädagogische Programm auch im Downloadbereich der Homepage vom NaturGut Ophoven online gestellt, so dass das erprobte Programm auch von anderen Umweltbildungseinrichtungen oder Kitas überall umgesetzt werden kann.

Pressemeldung vom 14.06.2019

Kleingartenverein Hitdorf und Hans-Christian-Andersen Schule legen gemeinsam insektenfreundlichen Garten an

Netzwerk „Schule der Zukunft” unterstützt das Projekt

Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Opladen haben Insektennisthilfen im Technikunterricht gebaut. Am Donnerstagmorgen haben sie diese dem insektenfreundlichen Garten des Kleingartenvereins Hitdorf übergeben. Der Verein hat der benachbarten GGS Hans-Christian-Andersen eine ca. 75 qm Parzelle zur Verfügung gestellt, um dort mit den Schülerinnen und Schülern zusammen einen insektenfreundlichen Garten anzulegen.

Eltern der GGS Hans-Christian Andersen haben den Kleingarten bereits umgegraben und bienenfreundliche Bäume und Sträucher eingepflanzt. Jetzt bekommt das Projekt tatkräftige Unterstützung von vielen anderen Leverkusener Schulen wie der Gesamtschule Schlebusch, die einen Bienenbaum für den Garten gespendet hat, der Marienschule, die Bodenplatten für den Garten gestaltet hat oder der GGS Opladen, die zahlreiche bienenfreundliche Pflanzen spendet. Neun Leverkusener Einrichtungen sind an der NRW Kampagne „Schule der Zukunft“ beteiligt. Das Netzwerk wird vom BNE-Regionalzentrum NaturGut Ophoven koordiniert.

Seit 2015 nimmt das NaturGut Ophoven und acht weitere Leverkusener Einrichtungen an der landesweiten Kampagne „Schule der Zukunft” teil. Als Zentrum für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) motiviert der außerschulische Lernort Schulen und Kitas in Leverkusen und Umgebung sich für nachhaltige Themen zu engagieren. Das Netzwerk arbeitet seit drei Jahren beispielsweise gemeinsam an der Verbesserung der Artenvielfalt in Ihrem jeweiligen Umfeld und der Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige Thema.

Von der Hans-Christian Andersen Schule wurde beispielsweise bereits ein bienenfreundlicher Schulgarten angelegt, die Gesamtschule Schlebusch imkert seit vielen Jahren, züchtet Bienenbäume und hat vor kurzem eine kleine Seidenweidenbienen Population umgesiedelt. Auch die Leverkusener Sekundarschule und die Marienschule imkern und pflegen einen Garten. Die GGS Opladen legte vor kurzem eine Wildbienenwiese an und stellte eine große Insektennisthilfe auf.

Pressemeldung vom 07.06.2019

Erfolgsgeschichten! - BioBrotBox 2019

Kinderbuchautorin Christina Bacher ist die neue Patin

Ganz getreu dem diesjährigen Motto der BioBrotBox-Aktion „Erfolgsgeschichten” konnte das NaturGut Ophoven die Kinderbuchautorin Christina Bacher für das Projekt gewinnen. Auch in diesem Jahr bekommen in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis wieder alle Erstklässler zum Schulstart eine wieder verwendbare Brotbox voll mit leckeren, ökologischen Naschereien überreicht und werden für eine gesunde Ernährung sensibilisiert.

Neu ist in diesem Jahr, dass wir im Sinne der Müllvermeidung und des Ressourcenschutzes auf Kleinstverpackungen von z.B. Leberwurst oder vegetarischem Aufstrich in der Box verzichten werden. Stattdessen gibt es pro Klasse jeweils ein Glas leckere Erdbeermarmelade und ein Glas Tomatenstreich. Damit vermeiden wir nicht nur Müll, sondern erhöhen auch noch die Auswahl für die Kinder.

Der Erfolgsweg des Biobrotbox-Netzwerkes für bewusste Kinderernährung begann 2002. Bei den Bio-Brotbox-Aktionen wird Erstklässlern zur Einschulung eine wieder verwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. Die Bio-Brotbox-Aktionen werden von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert. Für viele Eltern und Kinder ist die Bio-Brotbox der erste Kontakt mit Lebensmitteln aus ökologischer Herstellung.

Weitere Infos: www.bio-brotbox.de

Pressemitteilung vom 24.05.2019

„Und siehe, es war sehr gut”

Tolle Angebote im Juni – Schöpfungsmonat der Evangelischen Kirchengemeinde

Ende Juni wird der BachChor Leverkusen Josephs Haydns Oratorium „Die Schöpfung” aufführen. Kantor Michael Porr hatte die Idee im Zusammenhang mit dem Konzert ein Nachdenken über den Zustand und den Umgang mit der Schöpfung anzuregen und suchte Verbündete für eine Schöpfungswoche. „Ich dachte am Anfang an eine Schöpfungswoche mit Aktionen, Vorträgen, Diskussionen und kreativen Angeboten und suchte Verbündete.”, erzählte der Leiter des Bachchors Michael Porr.

Das NaturGut Ophoven war schnell als Kooperationspartner gefunden und es zeigte sich, dass eine Woche für Aktionen, Vorträge und Kreativangebote nicht ausreicht. Deshalb wurde der komplette Juni als Schöpfungsmonat unter das Motto „Und siehe, es war sehr gut” der evangelischen Kirchengemeinde Opladen gestellt. „Viele Gemeindegruppen hatten eigene Ideen, haben sich am umfangreichen Programm beteiligt, so dass jetzt für alle Zielgruppen etwas dabei”, ergänzt Meike Schöpf, die in der Gemeinde aktiv ist.

Jetzt können Interessierte an vielen kostenfreien Veranstaltungen teilnehmen wie z.B.: - Familiengottesdienst „Schöpfung bewahren” am So, 2. Juni ab 10 Uhr in der Bielertkirche
- Bildervortrag zu „Natur in Leverkusen” von Hans-Martin Kochanek zusammen mit musikalischer Begleitung durch Michael Porr am Mi, 5. Juni um 19.30 Uhr in der Bielertkirche
- ReparaturWertstatt am Sa, 15. Juni von 11-15 Uhr im ev. Gemeindehaus Quettingen
- Fahrradtour am Sa, 15. Juni um 16 Uhr, Start NaturGut Ophoven
- Wildbienenkurs für Familien am Di, 18.6. von 15.30-17.30 Uhr auf dem NaturGut Ophoven
- Backen mit der ganzen Familie am Sa, 22.6. von 14-17 Uhr auf dem NaturGut Ophoven

Der Höhepunkt wird sicherlich Konzert des BachChors am Sonntag, 30.6. um 18 Uhr in der Christuskirche Wiesdorf. Anmeldung, weitere Infos bzw. Konzertkarten: Gemeindebüro, 02171-400513, a.roese@kirche-opladen.de

Man findet den kompletten Flyer zum Schöpfungsmonat hier: www.kirche-opladen.de

„Darüber hinaus konnten wir ein großes Wildbienenhaus und eine Wildblumenwiese an der Bielertkirche gemeinsam realisieren. Das war nur möglich über eine finanzielle Unterstützung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.”, ergänzt Dr. Hans-Martin Kochanek.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 24.05.2019

Kreatives Ideenfeuerwerk zum Thema „Klimafreundliche Gastronomie”

Gemeinsam mit neuen und alten Partnereinrichtungen des Projekts „BildungKlima-plus” startete das NaturGut Ophoven einen neuen inhaltlichen Schwerpunkt. Im Fokus steht hierbei die klimafreundliche Gastronomie in Bildungsorten und die entsprechende Werbung dafür. Im Rahmen eines partizipativen Kreativtreffens wurden dafür am 22. und 23. Mai 2019 erste Marketingideen entwickelt, um Gäste in Bistros und Restaurants von Bildungseinrichtungen anzuregen, ein klimafreundliches Gericht zu bestellen.

Doch warum überhaupt klimafreundlich Essen? Der Nahrungsmittelsektor ist mit 21% der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland einer der großen Mitverursacher des Klimawandels. Was wir essen, wo wir einkaufen und wie wir unsere Speisen zubereiten, beeinflusst somit maßgeblich unser Klima. Auf dem Acker, bei jeder Verarbeitung und beim Transport bis in die Küche entsteht CO2. Durch die Verschwendung und das Wegwerfen von Lebensmitteln werden zudem weitere Ressourcen unnötig verschwendet. Ein sich wandelndes Klima wiederum beeinflusst auch unser Essen und unsere Lebensmittelversorgung. Ernteausfälle, zeitliche Verschiebung der Ernte und Verschlechterung der Qualität haben wirtschaftliche und gesundheitliche Folgen für uns und unsere Gesellschaft. Dabei ist klimafreundliche Ernährung bereits heute für alle auf verschiedene Weise möglich. Durch den Vorzug von Bio-Essen, den reduzierten Konsum von Fleisch und dem Vorzug von saisonalen und regionalen Produkten kann bereits die Hälfte der individuellen Treibhausgasemissionen reduziert werden – und dies meist ohne eine Verringerung der Freude am Essen.

Mit dem Kreativtreffen auf dem NaturGut Ophoven wurde nun ein erster Grundstein gelegt, um als Netzwerk neue Methoden zu entwickeln, Kindern und Erwachsenen klimafreundlicheres Essen schmackhafter zu machen. Fünf Einrichtungen, darunter das Naturerbe Zentrum Rügen (Mecklenburg-Vorpommern), des NABU-Erlebniszentrum Blumberger Mühle (Brandenburg), das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt (Schleswig-Holstein) und die Jugendherberge Lindlar (NRW) entwickelten zahlreiche Ideen, die nun im Laufe des Projektes ausgearbeitet und getestet werden.

Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Professionellen Input lieferten die Marketingexperten Nikita Karagozov und Ersin Demir von der Werbeagentur „Design zum Genuss” sowie die Beraterin für nachhaltige Ernährung Doreen Havenstein von der Organisation NAHhaft und dem KlimaTeller.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung zum Weltbienentag am 20.5.2019

Bienen brauchen Bäume

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch erweitern Bienenparcours auf dem NaturGut Ophoven und sammeln Unterschriften für eine bienenfreundliche Stadtbepflanzung

Nicht nur Wildblumenwiesen sind ein willkommenes Buffet für Bienen. Die wenigsten wissen, dass auch verschiedene Bäume eine wichtige Nahrungsquelle für die fleißigen Bestäuber sind. Die Gesamtschüler aus Schlebusch wollen diese Wissenslücke schließen. „Wir haben mit selbstgebauten Mobiles die Bäume auf dem NaturGut Ophoven markiert, die für die Bienen wichtige Nektar- und Pollenquellen sind wie die heimische Salweide, Linde oder Rosskastanie,” erklärte der 14-jährige Moritz auf einer Pressekonferenz auf dem NaturGut Ophoven am Montagmorgen. Die Technik AG der Schule hat aus Holz ca. 20 cm große Waben mit Zahlen und einer Wild- oder Honigbiene ausgesägt und angemalt. Diese wurden dann an die pollen- und nektarspendenden Bäume gehängt. „Eine Erklärtafel am Bienenhaus des NaturGut Ophovens bezeichnet die Namen der markierten Bäume”, erklärte Ursula Görres-Glüsenkamp, Referentin des NaturGut Ophoven.

„Dass Bäume so wichtig für Bienen sind, war mir lange nicht klar”, erklärte Vera Rottes, Geschäftsführerin der Neuen Bahnstadt Leverkusen. Bis sie sich vor einigen Monaten im Rahmen einer Aktion mit den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Schlebusch mit Bienenschutz auseinander gesetzt hat. Ein Bienenbaum wurde gepflanzt und zahlreiche Wildbienenhäuser bereits gemeinsam auf dem Gelände der Neuen Bahnstadt installiert. Bald werden 12 Schnurbäume vor die entstehende, neue Fachhochschule eingesetzt. „Diese sind besonders attraktiv für Bienen, weil sie sehr spät im Jahr Blüten entwickeln und den Bienen als Nahrungsquelle dienen”, erklärte Reinhold Glüsenkamp, Leiter des Bienenprojekts an der Gesamtschule Schlebusch und dem NaturGut Ophoven.

Trees for Bees
Aber Leverkusen soll noch bienenfreundlicher werden. Deshalb haben die Wahlpflichtschüler Naturwissenschaft in der letzten Woche fleißig Unterschriften gesammelt. „Wir wollen, dass in der Stadt mehr bienenfreundliche Bäume gepflanzt werden”, erklärte der 14-jährige Tom. Die Stadt Düsseldorf mache es schon vor, so der Schüler. „Die pflanzen jetzt nur noch Bäume, die sich nicht nur an das verändernde Klima und den Feinstaub in den Städten anpassen können, sondern gleichzeitig auch gut für den Bienenschutz sind.” Jetzt hoffen die Schülerinnen und Schüler, dass die Stadt Leverkusen der Idee folgen wird. Bis Mitte Juni sammeln sie noch Unterschriften. Wer die Aktion „Trees for Bees” der Gesamtschule Schlebusch unterstützen möchte, kann unter trees.for.bees@web.de eine leere Unterschriftenliste anfordern, Freunde, Arbeitskollegen oder Familie animieren, zu unterschreiben und die ausgefüllte Liste zurück senden. Im Juni werden die Unterschriften der Stadtverwaltung Leverkusen überreicht.

Hintergrund
Die Schüler der Gesamtschule Schlebusch engagieren mit ihrem Weltdekadeprojekt „Mit Bienen in die Zukunft” bereits seit vielen Jahren für den Schutz der Bienen. Neben dem Baumparcour auf dem NaturGut Ophoven pflegen sie einen Trachtkalender und das Bienenhaus mit seinen zahlreichen Stöcken. Legen Nisthilfen an und pflanzen bienenfreundliche Bäume und Stauden. Lehrer und Imker Reinhold Glüsenkamp betreut das Projekt bereits seit 2007.

Mehr zum Projekt: www.mit-bienen-in-die-zukunft.de

Pressemeldung vom 17.5.2019

Großes Wildbienenhaus für die Gemeinschaftsgrundschule Opladen

Nicole und einige Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Klasse 3/4b der GGS Opladen halfen heute tatkräftig beim Aufbau des großen Wildbienenhauses. Die Einzelteile wurden von Christoph Hoppe und Jörg Meyer vom NaturGut Ophoven geliefert. Gemeinsam wurde das 1,60 m hohe und 1,20 m breite Insektenhaus zusammengebaut und auf dem Schulhof an der Hans-Schlehan-Straße aufgestellt. Ab sofort bietet es Raum für viele Wildbienen und die Möglichkeit für alle Schulkinder, diese gut zu beobachten. „Damit die Wildbienen aber auch Nahrung finden, säen wir noch eine Wildblumenwiese ein. Wir haben schon am Montag die ganze Fläche vorbereit”, erklärt Nicole aus der Klasse 3/ 4.

Forscher haben registriert, dass allein zwischen 1989 und 2013 die Insektenbiomasse in einem Schutzgebiet nahe Krefeld um 75 % gesunken ist. Kein Wunder, dass wir auch in Leverkusen nur noch wenige Arten beobachten können. Nicole Friedrich, OGS –Mitarbeiterin der GGS Opladen: „Das habe ich auch bemerkt. Ich war mit 20 Kindern letzte Woche eine Stunde draußen und wir haben nur zwei Bienen, ein paar Feuerkäfer und Ameisen gefunden. Wenn ich mir vorstelle, wie viele Insekten man vor 30 Jahren immer an den Autoscheiben kleben hatte...”.

Diese Entwicklung ist für uns Menschen sehr problematisch. Denn Wildbienen sind durch ihre fleißige Blütenbestäubung verantwortlich für einen großen Teil der biologischen Vielfalt. Sie sind wichtige Bestandteile von Nahrungsnetzen und beeinflussen letztendlich auch unsere Nahrungsmittelproduktion.

Die Lage ist dramatisch: Mittlerweile sind bereits über die Hälfte der 565 Wildbienenarten in Deutschland bedroht oder bereits ausgestorben. Der Schutz und die Unterstützung der Wildbienen sind daher von höchster Bedeutung und für gesamte Bevölkerung relevant. Um den weiteren Verlust von Wildbienen und anderen Insekten zu verhindern, ist es daher sehr sinnvoll, in Schulen verstärkt die Wichtigkeit der Insekten u.a. für die Bestäubung zu vermitteln.

Das Wildbienenhaus bietet mit Nisthilfen aus Lehm, Bambus und Hartholz Wohnraum für verschiedene Arten von Wildbienen. So nisten die Hohlraumbesiedler unter den solitären Wildbienen und Wespen unter anderem gerne in hohlen Pflanzenstängeln wie Bambus. Dieser wurde vorab entgratet und geschliffen. „Den Bambus haben wir aus dem Kölner Zoo. Die Pandas haben die Blätter abgefressen und wir benutzen die Reste für die Wildbienenhotels” erzählt Schreiner Jörg Meyer, der das Insektenhaus „de Luxe” gebaut hat.

Pressemitteilung vom 03.05.2019

Anlass: Deutscher Earth Overshoot Day am 3.5.2019

Stop! Ab morgen leben wir auf Pump! Schneiderin Perdita Nordieker und das NaturGut Ophoven geben Tipps für ein nachhaltiges Leben

Wenn alle Menschen auf der Erde so leben würden, wie wir Deutschen, dann wäre der 3. Mai der Tag, an dem wir alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht hätten, die die Erde innerhalb eines Jahres produzieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Ab dem 3.5. greifen wir auf die Reserven der Erde zurück, welche über Millionen Jahre angelegt wurden und nicht in absehbarer Zeit nachwachsen können. Die Forschungsorganisation Global Footprint Network hat dieses Datum mit ihrer Ressourcenbuchhaltung, dem Ökologischen Fußabdruck, berechnet.

„Die Wissenschaftler haben sich gefragt, wie viel gesunden Boden, gute Luft oder Materialien die Ökosysteme der Erde im Jahr hervorbringen würden, wenn wir nichts nutzen würden. Anschließend wurde untersucht, wie viele Ressourcen von uns Deutschen jährlich verbraucht werden”, erklärt Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom NaturGut Ophoven. Der Ergebnis sei ernüchternd: Würden alle Menschen so leben wie wir in Deutschland, benötigten wir 3,5 Erden.

„Wir können diesen Trend stoppen. Jeder einzelne hat es in der Hand”, so Marianne Ackermann. „Wir dürften nicht so viel konsumieren und eher reparieren als wegschmeißen oder aus altem etwas anderes machen”. Besonders gut darin ist Perdita Nordieker. Sie betreibt seit fünf Jahren einen Nähladen in Bergisch-Neukirchen. Ihre Spezialität: Aus alten Sachen hippe, neue Kleidung nähren. Sie leitet in Kursen auch Kinder und Erwachsene an, ihre Lieblingsstücke umzustylen statt wegzuwerfen, wenn sie Löcher haben oder die Nähte nachgeben.

„Wir leben jetzt schon auf Kosten unserer Kinder und Enkel”, so Perdita Nordieker. Denn die Ressourcen auf der Erde sind endlich. Deshalb mache sie aus alten Kleidern etwas Neues, eine „FAIRwertung”, wie sie sagt, die nachhaltig ist. „Aus einem ausrangierten T- Shirt werden bei mir Kinderlätzchen. Opas Hemd wird zur coolen Kinderhose oder süßem Kleidchen. Hosen werden zu Jacken, Pullover zu Tagesdecken”. Um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir zu einer gelebten echten Kreislaufwirtschaft kommen. Nach dem Vorbild der Natur soll nichts weggeschmissen werden, alles sollte wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden”, so Ackermann.

Der internationale Earth Overshoot day 2019 wird erst im Juni vom Global Footprint Network (www.overshootday.org) bekanntgegeben. 2018 fiel er auf den 1. August. Noch 1987 war er am 19. Dezember. Durch das weiter hohe Konsumniveau in Industrie- und Schwellenländern sowie das schnelle Bevölkerungswachstum ist der Tag im Kalender immer weiter nach vorne gerückt. Eine gute Nachricht ist, dass der deutsche Earth Overshoot Day vom 29. April letzten Jahres auf den 3. Mai in diesem Jahr gerutscht ist. Das heißt wir haben im vergangenen Jahr weniger Ressourcen verbraucht. Dieser Trend muss sich fortsetzten, dazu kann jeder beitragen.

Pressemeldung 18.04.2019

Treibhausgase auf Rekordniveau, Klimaerwärmung immer spürbarer!

Steffi Nerius: Jeder muss etwas für den Klimaschutz tun

Laut dem jüngsten Bericht des Weltklimarat IPCC (Oktober 2018) befinden sich die Treibhausgase auf Rekordniveau und die Klimaerwärmung nimmt immer spürbarer zu. Der Sonderbericht fordert die globale Erwärmung bereits bei einer Temperatur von 1,5 Grad zu stoppen, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. „Nicht nur die Politik, wir alle müssen handeln“, erklärt die Weltmeisterin im Sperrwurf Steffi Nerius am Donnerstag. Gemeinsam mit Hans-Martin Kochanek pflanzte sie einen Spitzahorn in ihren neuen Garten.

„Klimaschutz fängt zuhause und im Alltag an, beispielsweise mit dem Pflanzen von Bäumen”, erklärte Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven. „Sie sind ein wichtiger Kohlenstoffspeicher”. Durch die Photosynthese filtert der Baum, wie alle anderen Pflanzen auch, Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Luft, lagert den Kohlenstoff an und setzt Sauerstoff (O2) frei. Leider wurden Gärten in der Vergangenheit immer mehr so gestaltet, dass sie scheinbar möglichst pflegeleicht sind und keinen „Dreck” verursachen. „Aber der neue Trend mit mehr Natur rund ums Haus ist immer spürbarer”, so Kochanek.

So auch bei Steffi Nerius. Sie hat in ihrem neu angelegten Garten gleich Platz für mehrere Bäume. „Bäume sind extrem günstige und leicht vermehrbare CO2-Speicher. Noch sind sie zwar klein, aber sie werden nachhaltig ihre Arbeit für uns leisten”, so die Weltmeisterin im Sperrwurf. Wie viel CO2 ein einzelner Baum absorbieren kann, hängt von der Baumart, dessen Holzdichte und Alter ab. Eine 120-jährige, 35 Meter hohe Buche mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern beispielsweise entzieht der Atmosphäre im Laufe ihres Lebens fast 3,6 Tonnen Kohlendioxid.

„Aber Bäume entziehen der Atmosphäre nicht nur CO2. Sie tragen auch dazu bei, den Feinstaub aus unserer belasteten städtischen Luft zu filtern und tragen in heißen Sommern zu Kühlung bei”, erklärt Hans-Martin Kochanek. Außerdem bieten sie Nahrung und Unterkunft für viele Tierarten. Die Eichen beispielsweise sind zuhause für zahlreiche Vögel, mehr als 1000 verschiedenen Käfer- und 180 Schmetterlingsarten.

„Bäume zu pflanzen ist deshalb eines der effektivsten Mittel zum Klima- und Umweltschutz beizutragen”. Wer keinen eigenen Garten hat, kann spenden: www.Plant-for-the-planet.org. Diese deutsche Umweltorganisation sammelt seit 2007 Spenden und forstet weltweit Wälder auf. Leverkusener können auch eine Obstbaumpatenschaft übernehmen. Alle Infos unter: www.nabu-station-l-k.de/projekte/obstbaumpatenschaft/.

Extratip:
Aber auch Sträucher tragen zum Klimaschutz bei und sind ökologisch wertvoll, weil sie der heimischen Tierwelt Schutz und Nahrung bieten. Salweide, Weißdorn, Schlehe, Hasel und Wildrosen stehen bei Insekten ganz oben auf der Rangliste der Futtersträucher. Die Wildrosen beispielsweise sind Futterquelle für über 100 Insektenarten, darunter zahlreiche Wildbienen, Schwebfliegen und Hummeln. Wildrosen erkennt man besonders an der nicht gefüllten Blüte. Gefüllte Blüten bieten keine Nahrung. Von den auch für den Menschen sehr attraktiven Hagebutten ernähren sich knapp 20 Säugetierarten und über 25 Vogelarten.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom: 11.04.2019

Bildungspartner NRW- Natur und Schule

Die wilde Ehe zwischen der Gesamtschule Schlebusch und dem NaturGut Ophoven ist vorbei

Am 11. April wurde die langjährige Kooperation zwischen der Gesamtschule Schlebusch und dem Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. Bruno Bermes, Schulleiter der Gesamtschule und Felix Keil, 2. Vorsitzender des Fördervereins unterzeichneten diesen in der Gesamtschule Schlebusch.

Der Förderverein NaturGut Ophoven und die Gesamtschule Schlebusch haben ihre langjährige Zusammenarbeit unter dem Dach der „Kooperationsvereinbarung Bildungspartnerschaft zu „Natur und Umwelt” des Landes NRW” durch ein offizielles Schriftstück besiegelt. Grundlage der gemeinsamen Aktivitäten ist die noch ganz frische „Kooperationsvereinbarung Bildungspartnerschaft zu „Natur und Umwelt” des Landes NRW”, die erst in diesem Jahr von der Landesregierung entwickelt wurde. Die Leverkusener Kooperation ist die zweite in ganz NRW. Denn eine gute Schule erkennt man auch an ihren Partnern.
In allen Lernbereichen können außerschulische Partner den Fachunterricht bereichern. Archive, Bibliotheken, Bühnen, Gedenkstätten, Medienzentren, Museen, Musikschulen, Einrichtungen der Umweltbildung und der naturwissenschaftlichen Bildung, Sportvereine oder Volkshochschulen bieten einzigartige Möglichkeiten zum Anfassen und Gestalten, Forschen und Recherchieren.
Die neue Bildungspartnerschaft zeigt auf, dass es für die Gesamtschule und das NaturGut Ophoven ein zentrales Anliegen ist, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und die Strukturen zu festigen, um die Schülerinnen und Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn Kompetenzen in den gesellschaftlich relevanten Themen Natur, Umwelt und Klimaschutz zu vermitteln.

Das Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven und die Gesamtschule Schlebusch arbeiten schon über viele Jahre zusammen. Die Basis dazu bildete eine längjährige Kooperation zwischen der Schule und dem NaturGut Ophoven. Sie begann 1992 damit, dass das NaturGut der Gesamtschule Schlebusch bei der Bereitstellung öffentlicher Mittel half, um im Innenhof der Schule einen bundesweit einzigartigen Bienengarten zu erstellen. Im Gegenzug unterstützten Schülerinnen und Schüler im Jahr 1998 das Naturzentrum beim Bau eines Hautflüglerhauses, das den vielen Besuchern die Artenvielfalt von Bienen, Hummeln und Wespen vor Augen führt.
Die Gesamtschule Schlebusch startete 2008 das gemeinsame Projekt „Mit Bienen in die Zukunft”. Es demonstriert in vorbildlicher Weise, wie Nachhaltigkeit ausgehend vom regulären Unterricht weitreichende Wirkungen in der Öffentlichkeit entfalten kann. Für die erfolgreiche Arbeit wurde das Projekt „Mit Bienen in die Zukunft” zum wiederholten Male zum Weltdekadeprojekt der UNESCO ausgezeichnet.

Ab sofort soll die Zusammenarbeit noch intensiviert werden. Gemeinsam soll z.B. eine spezifische Matrix erarbeitet werden, die für alle Lehrerinnen und Lehrer zeigen soll, welche lehrplanrelevanten Themen für die Gesamtschule durch Angebote auf dem NaturGut Ophoven sinnvoll ergänzt werden sollen. Diese soll auf den Fachkonferenzen und Lehrerkonferenzen vorgestellt werden und dann möglichst feste Besuche für die einzelnen Stufen ins Schulprogramm aufgenommen werden.

Pressemitteilung vom 09.04.2019

NRW-Umweltministerium fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung im Leverkusen

Das BNE-Regionalzentrum NaturGut Ophoven erhält als eine von insgesamt 23 Einrichtungen landesweit erneut eine Förderung des Umweltministeriums für seine Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen einer zentralen Feierstunde am 09.04.2019 im Umweltministerium überreichte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser den Förderbescheid Hans-Martin Kochanek, dem Leiter des Umweltbildungszentrums. „Ich freue mich sehr, dass wir die wertvolle Arbeit des NaturGut Ophoven im Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung” für ein weiteres Jahr fördern können”.

Zum Auftakt der nunmehr vierten Förderperiode des BNE-Förderprogramms des Umweltministeriums betont die Ministerin:
„Alle Einrichtungen der Umweltbildung sind für uns wichtige Partner bei der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unserem Planeten. Als außerschulische Lernorte bereichern sie mit ihren Angeboten die Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Sie fördern ihre Entwicklung zu verantwortungsvoll handelnden Menschen. Die fortlaufende Unterstützung und Weiterentwicklung des BNE-Landesnetzwerks ist mir daher besonders wichtig.”

„Wir sind sehr dankbar für die Förderung des Landes. Sie hilft uns viele neue Bildungsaktionen durchzuführen,” erklärt Hans-Martin Kochanek bei der Übergabe des Förderungsbescheids. Die BNE-Regionalzentren gehören zum landesweiten Netzwerk „Bildung für Nachhaltige Entwicklung”. Sie wirken in ihren Kreisen und darüber hinaus.

Zum Hintergrund Hinter dem BNE-Landesnetzwerk NRW steht eine Arbeitsstruktur aus einer zentralen Koordinierungsstelle, der BNE-Agentur NRW und regionalen Schwerpunkteinrichtungen, den BNE-Regionalzentren. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten daran, miteinander ein sich ergänzendes BNE-Angebot für Menschen jeden Alters in NRW aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Die BNE-Agentur NRW ist dabei die Fach- und Koordinierungsstelle des Landes. Sie ist im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und dort in der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW in Recklinghausen angesiedelt. Von dort aus berät, begleitet und qualifiziert sie in Fragen rund um BNE. Sie unterstützt und koordiniert die Netzwerkarbeit landesweit.

Die geförderten BNE-Regionalzentren kommen aus dem Bereich der Umweltbildung, die einen bedeutenden Teil der vielfältigen und dynamischen Bildungslandschaft in NRW ausmacht. Umweltbildungseinrichtungen ermöglichen erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sie sind wichtige Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen, aber auch für Hochschulen sowie andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen. Mit zielgruppenorientierten Angeboten ergänzen sie Lernprozesse entlang der gesamten Bildungskette.

Weitere Informationen:
• Förderprogramm und einzelne Fördermodalitäten:
www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/umweltbildungseinrichtungen/
• Allgemeine Informationen zum Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW”:
www.umwelt.nrw.de/ueber-uns/nachhaltiges-nrw/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/landesnetzwerk-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-nrw/
• Weiterführende Informationen zum Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW”:
www.bne.nrw.de/bne-agentur-nrw/bne-landesnetzwerk-nrw/uebersicht/

Pressemeldung vom 09.04.2019

Kinderkrimilesung „Lesen & Kochen fürs Klima”

Ein Schulprojekt im Rahmen von "Lev liest" in Kooperation mit dem NaturGut Ophoven

Erstmals fand am 9.4. diese ungewöhnliche Mischung aus Lesen und Kochen fürs Klima statt. Über 80 Kinder hatten sich für diese besondere Veranstaltung angemeldet. Was verbirgt sich dahinter? Am Vormittag stellten die Kinder im Ganztag zusammen mit dem Schuldezernenten Marc Adomat ein klimafreundliches Buffet für die Gäste der Krimilesung vor. So wurde in der abenteuerlichen Waldküche der Waldschule Brot selbst gebacken, Grashüpfercreme, leckere Gurkenschlangen und Radieschenufos hergestellt. Bei diesen ausgewählten Snacks wurde darauf geachtet, dass sie besonders klimafreundlich sind: So wurden nur Biolebensmittel aus der Region verwendet. Außerdem wurde frisch und einfach gekocht, d.h. keine Fertigprodukte verwendet und wenig Energie verbraucht.
Um 16:00 Uhr fand die Lesung der Kinderkrimiautorin Christina Bacher in der Aula der Schule statt. Die Autorin las aus ihrem spannenden Kinderkrimi „Hai-Alarm”. In diesem Köln-Krimi für Pänz wird vom zwölfjährigen Wladi und seinen Freunden Sema, Laura und Kevin eine Überfallserie auf Juweliergeschäfte in der Kölner Nordstadt aufgedeckt. Dabei gerät die Bolzplatzbande sogar in einen Immobilienskandal, der vielen Kölnern ihr Zuhause nehmen könnte. Nervenkitzel pur! Die Spenden des Tages gehen an den OLEO Gesundheitsfonds, der sich seit 9 Jahren für eine gesunde und klimafreundliche Ernährung in unserer Region einsetzt: Es werden Bildungsprogramme gefördert, die Kindern vermitteln, wie wichtig ein gesundes Leben für die Zukunft ist.

Pressemeldung vom 05.04.2019

Spaß, Spannung und Wissen:

NaturGut Ophoven bietet 184 Kurse für Klein und Groß, Jung und Alt

Mit 184 Kursen im neuen Jahresprogramm bietet der Förderverein NaturGut Ophoven wieder Kindern, Erwachsenen und der ganzen Familie ein vielfältiges Angebot zu den Themen Natur erleben, Umwelt und Nachhaltigkeit an.

Einen großen Schwerpunkt bilden die Angebote für die Kleinsten ab 3 Jahren. In der Natur und im Kindermuseum erkunden sie mit allen Sinnen ihre Umwelt. Kurse wie „Zwergenolympiade” (8.5.), „Kleine Forscher entdecken die Energie” (15.5.) oder „Matschmonster auf der Lehmbaustelle” (22.5.) bieten Naturerfahrungen und vermitteln erstes Natur- und Umweltwissen.

Für die sechs- bis zehnjährigen Kinder gibt es wieder in allen Schulferien die beliebten Ferienprogramme für die man sich bald anmelden sollte. In den Osterferienwochen heißt es „HasenRasen” und eine „Kunterbunte AußerrandundbandWoche”. Aber auch außerhalb der Ferien bieten Veranstaltungen wie „BienenSpezial” (19.5.) oder „Wikinger erobern das NaturGut” spannende Erlebnisse.

Für Jugendliche gibt es Kurse wie „Zu Besuch bei Hogwarts” (5.5.) und „Generation Green” oder „Lichtgraffiti im Dunkeln”. Naturwissenschaften und Umweltwissen werden hier mit Spaß und überraschenden Effekten vermittelt.

Lernen kann man in jedem Alter. Deshalb hat das NaturGut Ophoven auch viele Angebote für Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern. So entdecken am 11.4. „Kleine Museumsmäuse” von 1-3 Jahren mit elterlicher oder großelterlicher Begleitung das Kindermuseum EnergieStadt. Außerdem werden mit GPS-Touren, Backtagen, Nachtwanderungen oder Experimentiertagen auch gemeinsame Erlebnisse rund um Natur und Umwelt angeboten.

Aber auch für Erwachsene bietet das Programm viel Interessantes. So z.B. die Veranstaltung „Leben ohne Plastik” (13.4.), eine Frühlingskräuterführung (14.4.) oder einen Upcycling-Kurs für Nähbegeisterte (18.5.).

Das NaturGut Ophoven ist ein von Land NRW anerkanntes BNE-Regionalzentrum. Viele der Kurse werden daher gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven: „Wir freuen uns sehr über diese Förderung und können dadurch wieder viele Inhalte rund um Natur und Umwelt vermitteln. Wichtig ist uns immer, dass der Spaß dabei nie zu kurz kommt. Natur tut Kindern und Erwachsenen gut - also runter vom Sofa und rein in die Natur.”

Das Programmheft liegt an allen öffentlichen Stellen aus, ist aber auch auf dem NaturGut Ophoven kostenlos erhältlich oder kann unter 02171/73499-21 angefordert werden. Das Programm und viele Infos zum NaturGut findet man auch im Internet unter www.naturgut-ophoven.de oder bei Facebook. Interessierte können sich über ein Onlineformular auf der Homepage www.naturgut-ophoven.de anmelden.

Pressemeldung vom 25.03.2019

4867 Euro für die gute Sache

Wohltätigkeitsauktion und Spendentrödel am 24.3.2019 auf dem NaturGut Ophoven

Am Sonntag, den 24. März veranstaltete das NaturGut Ophoven wieder seinen traditionellen Kindertrödel. Zahlreiche Trödler, aber auch Stände der Leverkusener Naturschützer NABU und BUND oder des Eine-Welt-Vereins Horizontes vertrödelten Kinderklamotten, Spielzeug und alte Schätzchen. Bei bestem frühlingshaften Wetter nutzten viele Familien dieses gute Angebot.

Um 13 Uhr fand die Wohltätigkeitsauktion statt. Oberbürgermeister Uwe Richrath versteigerte die ersten tollen Angebote. So ein Wochenende im Romantikhotel, Restaurant- und Wellnessgutscheine, Gutscheine für Kochevents, Fanartikel von Bayer 04, Eintrittskarten für Museen und Schwimmbäder, Fahrräder und vieles mehr. Der Erlös von 4867 Euro kommt dem OLEO-Gesundheitsfonds und einem Klimaschutzprojekt auf Madagaskar zu Gute. Der OLEO Gesundheitsfonds setzt sich seit 9 Jahren für eine gesunde und klimafreundliche Ernährung in unserer Region einsetzt. Es werden Bildungsprogramme gefördert, die Kindern vermitteln, wie wichtig ein gesundes Leben für die Zukunft ist.

Zahlreiche Leverkusener Geschäfts- und Privatleute haben für die Auktion und Tombola gespendet. Über 200 Gutscheine und Sachpreise wie Gourmetkörbe, Kosmetikartikel, Schmuckstücke etc. standen für die Auktion und die Tombola bereit.

Besonderes Engagement zeigt auch wieder der „Family Fitness Club” aus Leverkusen. Er unterstützte die Wohltätigkeitsveranstaltung wieder mit einer Spendenaktion. Jedes Mitglied, das die Auktion unterstützen möchte, zahlt einen Beitrag von 5 Euro. Bei jedem Training trägt man sich in die Teilnehmerkarte ein. Für jedes abgeleistete Training im Zeitraum von 4 Wochen zahlt der Inhaber von Family Fitness Mario Kück 1 Euro und so kam die stolze Summe von 1977 Euro für den guten Zweck zusammen.

Pressemeldung vom 21.03.2019

Wohltätigkeitsauktion und Kindertrödel am 24.3.2019 auf dem NaturGut Ophoven

Am Sonntag, den 24. März veranstaltet das NaturGut Ophoven wieder seinen traditionellen Kindertrödel. Besucher sind von 11 bis 16 Uhr herzlich auf dem NaturGut Ophoven willkommen, um ein Schnäppchen zu machen. Kulinarische Besonderheiten helfen die richtige Kaufentscheidung auf dem Trödelmarkt zu treffen.

Ab 13 Uhr findet die Wohltätigkeitsauktion statt: Gutscheine für Wellnessaktionen oder Gourmetwochenenden und Restaurantbesuche, Eintrittskarten für Museen, eine Solarladestation und vieles mehr werden versteigert. Der Erlös kommt dem OLEO-Gesundheitsfonds und einem Klimaschutzprojekt auf Madagaskar zu Gute.

Ein Wochenende im Romantikhotel, Restaurant- und Wellnessgutscheine, Gutscheine für Kochevents, Fanartikel von Bayer 04, Familienkarten für Museen, aber auch unterschriebene Handbälle mit Unterschriften der Werkselfen und tolle Sportscams und Kopfhörer kommen unter den Hammer. Zahlreiche Leverkusener Geschäfts- und Privatleute haben für die Auktion und Tombola gespendet. Über 200 Gutscheine und Sachpreise wie Gourmetkörbe, Kosmetikartikel, Schmuckstücke etc. stehen für die Auktion und die Tombola bereit.

Besonderes Engagement zeigt auch wieder der „Family Fitness Club“ aus Leverkusen. Er unterstützt die Wohltätigkeitsveranstaltung mit einer Spendenaktion. Jedes Mitglied, das die Auktion unterstützen möchte, zahlt einen Beitrag von 5 Euro. Bei jedem Training trägt man sich in die Teilnahmerkarte ein. Für jedes abgeleistete Training im Zeitraum von 4 Wochen zahlt Mario Kück 1 Euro.

Auf dem Frühlingsfest wird zudem das druckfrische Veranstaltungsprogramm 2019/2020 des NaturGuts mit fast 200 Veranstaltungen für Klein und Groß verteilt.

Tag des Waldes

Pressemeldung vom 19.03.2019

Internationaler Tag des Waldes: Jeder kann helfen, den Wald zu schützen

Der energieLux Kindergarten Nikolaus-Groß-Straße lernt wie es geht

Der Wald ist in einem schlechten Zustand. Schadstoffe aus der Luft, vor allem Schwefel- und Stickoxide, die durch Industrieanlagen, Verkehr und Landwirtschaft entstehen, bedrohen ihn in Deutschland. In anderen Ländern ist es u.a. die Papierindustrie. Überall in unserem Alltag begegnen wir Papier. Wir schreiben darauf, erhalten Brötchen in Papiertüten, versenden Waren in Papp-Kartons. Auch im Kindergarten wird auf Papier gemalt oder damit gebastelt. In dem zweistündigen Programm „Der König, sein Daumen und das Papier” lernen die Kinder der Kita Nikolaus-Groß Straße auf dem NaturGut Ophoven das es gut ist, Papier zu sammeln, damit es recycelt werden kann und das es wichtig ist, Papier zu sparen, um unsere Bäume zu schützen.

Der vierjährige Luca hat im Kurs den „Blauen Engel” kennengelernt. „Er zeigt uns, dass das gute Papier nur aus altem Papier gemacht ist.” Dann brauchen keine Bäume gefällt zu werden, ergänzt er. Statistisch gesehen verbraucht jeder Deutsche über 250 kg pro Jahr. Das ist eine gewaltige Menge. Sie würde einen DIN-A4 großen Stapel von der Erde bis zum Mond ergeben. Bisher wird bereits zwanzig Prozent unseres Papieres aus Altpapier hergestellt, da ist noch viel Luft nach oben.

Die Regenwald Schutzorganisation OroVerde schätzt, dass jeder fünfte Baum, der gefällt wird, in die Papierindustrie geht. Schätzungsweise 20% davon stammen aus den Urwäldern unserer Erde. Nicht nur aus den tropischen Regenwäldern, sondern auch aus den nördlichen Urwaldgebieten aus Kanada, Russland und Skandinavien. Durch den Holzeinschlag verlieren viele Tierarten ihren Lebensraum und wir Menschen eine wichtige Quelle für unseren Sauerstoff zum atmen und die für den Schutz des Klimas eminent wichtige CO2-Senke Wald wird verkleinert.

Schulen und Kindergärten lernen auf dem NaturGut Ophoven sorgfältig mit dem Papier umzugehen, den Müll zu trennen und die kostbare Ressource zu schonen. Der fünfjährige Emir aus der Kita Nikolaus-Groß-Straße weiß schon lange: „Papierreste vom Basteln gehören in die blaue Tonne, damit aus ihnen wieder Papier gemacht werden kann”. Das funktioniere ganz prima, erklärt die Leiterin Beate Redlich-Stadler. Es werde auch viel mit alten Pappen, Kartons und leeren Toilettenpapierrollen gebastelt.

Die Kita Nikolaus Groß ist seit sechs Jahren als energieLux-Kita mit dabei. Dieses städtische Klimaschutzprojekt an Schulen und Kindergärten vermittelt nicht nur wie Strom und Heizenergie gespart wird, sondern auch wie sorgsam mit anderen Ressourcen umgegangenen wird. EnergieLux-Einrichtungen erhalten Klimaschutzkurse auf dem NaturGut Ophoven kostenfrei.

Pressemeldung vom 18.03.2019

Seiden-Weidenbiene werden auf das NaturGut Ophoven umgesiedelt

Schüler der Gesamtschule Schlebusch helfen Bienengarten des NaturGuts Ophoven auf Vordermann zu bringen

Ihre Nistplätze fielen einem Bauvorhaben an der Gesamtschule Schlebusch zum Opfer. Schülerinnen und Schüler der Bienen AG retteten die Kokons und lagerten sie kühl über den Winter. Am Montagmorgen siedelten die Jugendlichen die Kinder der seltenen Bienenart auf dem NaturGut Ophoven an.

Die Weiden-Seidenbiene baut ihre Niströhren gerne in sandig-lehmigen Boden. Deshalb haben der 14jährige Jonas, Fabian und Lea ein Stück Erde auf dem NaturGut speziell für die seltene Bienenart vorbereitet. Mit Schraubenzieher wurden 10 cm tiefe Niströhren in die Sand-Lehmmischung gebohrt und dann die Kokons hineingelegt. „Um die Löcher zu schließen, haben wir 1 cm Sand darauf gestreut”, erklärte Jonas. Jetzt warten wir darauf, dass es wärmer wird und die Bienenkinder schlüpfen”, ergänzte Lehrer und Imker Reinhold Glüsenkamp.

Neben der Bienenrettungsaktion verrichteten die Jugendlichen aber auch noch andere wichtige Aufgaben auf dem Gelände des Umweltbildungszentrums. Einmal im Jahr bringen sie den Bienengarten auf Vordermann. Moritz und Tom haben Laub aus dem Trachtkalender entfernt, Unkraut gejätet und vertrocknete Staudenstängel entfernt. Dennis und Amelie haben die neuen hölzernen Symbole für den Bienen Baumparcour angebracht. 10cm große Wild- – und Honigbienen auf gelber Holzbienenwabe kennzeichnen jetzt bienenfreundliche Bäume wie Weiden, Apfelbaum, Spitz- und Bergahorn, Esskastanie, Sommerlinde oder Eberesche.

Thobias und Tristan pflanzten eine Weide um und verlegten Trittsteine im Bienengarten. Insgesamt halben siebzehn Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch am Montagmorgen das NaturGut Ophoven an dem Bienen Projekttag teilgenommen. In zwei Stunden waren sie fertig. Die Hilfe für die Bienen ist ein wichtiges Anliegen für die 14-jährige Annika. „Es geht ja schließlich auch um unsere Zukunft”, erklärt sie, „denn die Bienen erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie bestäuben fast alle Blütenpflanzen”, erklärte sie.

Ein Drittel aller Früchte werde durch Honig- und Wildbienen befruchtet, ergänzt Lehrer und Imker Reinhold Glüsenkamp. Viele der hier lebenden Wildbienen seien aber vom Aussterben bedroht, so der Imker. „Deshalb ist es wichtig, für sie Wohnungen und Nahrung in unseren Gärten und Parks zu schaffen.” Jedes Jahr verbringen die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Naturwissenschaften der Gesamtschule Schlebusch einen Tag auf dem NaturGut Ophoven und engagieren sich für die Bienen.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44.

Pressemeldung vom 14. 03.2019

Earth Hour – Klimaschutz bei Kerzenschein

Leverkusen setzt ein Zeichen für den Klimaschutz

Am Samstag, den 30. März 2019 ist es wieder soweit: Die Welt macht das Licht aus. Ab 20:30 Uhr schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde die Lichter aus, um ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen. Auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, die Dresdner Frauenkirche stehen im Dunkeln. . In diesem Jahr werden in Leverkusen auch die Außenbeleuchtungen am Rathaus und an der Rathaus-Galerie Leverkusen, am Leverkusener Wasserturm, an der BayArena sowie an der Ostermann-Arena gelöscht.

Außerdem lädt das NaturGut Ophoven alle Restaurants in Leverkusen ein, an der Aktion teilzunehmen. „Vier bekannte Esslokale machen schon mit“, erklärte Britta Demmer vom Naturgut Ophoven bei der Vorstellung des Projekts am Freitag. Das Restaurant „Haus am Park“ in Küppersteg, das „Schmalztöpfchen“ in Opladen, die Dombrauerei und der „Herkenrath Hof“ in Schlebusch.

Zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr werde das Essen in den Lokalen für die Gäste zum gemütlichen „Candle-Light-Dinner“, bei dem sie sich außerdem auf die eine oder andere Überraschung freuen dürfen, so Demmer. Einige Restaurants bieten außerdem Gerichte mit Zutaten aus der Region an.
„Interessierte Gäste sollten möglichst bald einen Tisch reservieren, da die Earth Hour mit ihrer besonderen Atmosphäre in den vergangenen Jahren sehr beliebt war“, erklärte Demmer.

Die Stunde ist die größte Klimaschutzaktion der Welt. Seit neun Jahren nimmt Leverkusen, wie fast 400 andere deutsche Städte an der symbolischen Aktion für den Klimaschutz teil. Es soll natürlich nicht bei der Symbolik bleiben, so Demmer. „Wir wollen zeigen, dass Klimaschutz nicht Verzicht bedeutet, sondern kluger Konsum.“

Vier bekannte Leverkusener Restaurants machen bei der Earth Hour bereits mit:

Haus am Park (Manfort)
Bismarckstraße 186, 51373 Leverkusen
www.hausampark.de,  0214/46370

Herkenrath Hof (Schlebusch)
Bergische Landstraße 74-76, 51375 Leverkusen
www.herkenrath-hof.de, 0214/5006731    

Dombrauhaus (Manfort)
Saarstraße 1, 51375 Leverkusen
www.dombrauhaus.de, 0214/8505860

Schmalztöpfchen (Opladen)
Augustastraße 8, 51379 Leverkusen
www.schmalztoepfchen.com, 02171/7377000

Weitere Restaurants können sich gerne anschließen. Kontakt: britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Restaurants, die an der Earth Hour teilnehmen, listet das NaturGut Ophoven auf seiner Homepage www.naturgut-ophoven.de auf und informiert auf facebook darüber.

Hintergrund:

Die Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Organisiert wird die weltweite Kampagne vom WWF (World Wild Life Fund). Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. An der letzten Earth Hour in 2018 nahmen über 7000 Städte und Gemeinden in 180 Ländern teil. Nach Angaben des WWF werden sich auch dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen. Weitere Infos unter: www.earthhour.wwf.de.

Pressemeldung vom 06.03.2019

Gut für Dich und die Erde

Mitmachen bei der „Planetary Health Diet“

Im Jahr 2050 werden rund 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Diese Menschen zu ernähren wird nur möglich sein, wenn wir alle unsere Essensgewohnheiten ändern. Ein internationales Team aus 37 Forschern hat einen Ernährungsplan entwickelt, der den Planeten schont und gleichzeitig sicherstellt, dass alle genug bekommen könnten. Das NaturGut Ophoven lädt alle Leverkusener ein, während der Fastenzeit vom 14.3. bis zum 12.4. mitzumachen und die Ernährungsumstellung auszuprobieren.

Würden sich alle an den Ernährungsplan (Planetary Health Diet) der EAT Lancet Commission halten, könnten laut Berechnungen der Forscher jährlich 11 Millionen Menschenleben gerettet werden. Der Grund: Millionen Menschen würden sich gesünder ernähren und nicht an den Folgen von Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes sterben. Darüber hinaus leiden heute weltweit über 800.000 Menschen an Hunger. „Im Jahr 2050 werden es voraussichtlich noch mehr sein, wenn sich unsere westliche Konsumweise weiter ausbreitet und die Nahrungsmittelindustrie weitermacht wie bisher“, so Demmer.

Nach der 30-tägigen Umstellung werde man sich am Montag den 15.4. im Bistro des NaturGut Ophoven treffen und Erfahrungen austauschen. „Ich bin gespannt, ob es den Teilnehmenden etwas ausgemacht hat,“ erklärte Britta Demmer. „Der Ernährungsplan unterscheidet sich hauptsächlich dadurch, dass mehr Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte und weniger tierische Produkte gegessen werden sollen“, erklärte Britta Demmer. Das werde der Gesundheit und dem Klima nutzen.

Die Planetary Health Diet wurde von Experten aus verschiedenen Fachbereichen entwickelt. Sie gingen zwei Jahre lang Fragen nach wie: Wie viel Fleisch ist noch gesund und welches Ausmaß der Produktion schadet dem Planeten? Man bedenke, dass die fünf größten Fleisch- und Molkereikonzerne mehr schädliche Emissionen verursachen als der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil.

Die Antwort auf all die Anforderungen ist ein pflanzenbasiertes Ernährungsprogramm, Total-Verbote enthält es keine. Dem Forschungsteam war vor allem die Umsetzbarkeit in möglichst allen Ländern und kulinarischen Kulturen ein Anliegen. Es ging dem Team darum, einen Referenz-Speiseplan zur Verfügung zu stellen, der an Ernährungsweisen auf der ganzen Welt angepasst werden kann.

Der Bericht der Kommission zeigt zudem auf, dass sich nicht nur die Ernährungsgewohnheiten verändern müssen, sondern auch die Landwirtschaft. Diese solle unter anderem nachhaltiger werden. Der neue Ernährungsplan liefert aber nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit. Er hat auch die globale Umweltzerstörung durch unsere Nahrungswirtschaft im Blick. Die Produktion, die Verarbeitung, der Transport und die Lagerung von Nahrung tragen zu einem Viertel zur  Klimaerwärmung bei. Außerdem zerstört sie die Artenvielfalt, führt zu einem Verlust der Bodenfruchtbarkeit erhöht Wasser und Luftverschmutzung.

Interessierte können sich melden bei britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Rezepte und Einkaufsliste für die Planetary Health Diet in Englisch

Der Ernährungsplan: Produktmenge pro Tag und pro Woche.

Pressemeldung vom 26.02.2019

Gottes Schöpfung schätzen – Schritte zu einer lebenswerteren Welt

Katholische Gemeinde St. Aldegundis stellt Fastenzeit unter das Thema Nachhaltigkeit

In der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern verzichten viele menschen ganz bewußt auf liebgewordene Gewohnheiten. Die katholische Gemeinde in Rheindorf befasst sich in der Fastenzeit 2019 mit der Welt um uns herum. Zahlreiche Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit sind geplant. Jede Woche soll unter einem anderen Thema stehen wie Natur, Essen, Wasser, Müll und Energie. Die Gemeinde lädt zu Veranstaltungen wie der Verkostung und dem Verkauf von fair gehandelten und regionalen Produkten ein, zu einem Infoabend über Schadstoffen im Alltag, zu einer Vogelstimmenwanderung oder einem Workshop zum Anlegen einer Bienenwiese.

Die Termine in der Fastenzeit im Überblick

12. März Seminar Insektenfreundlicher Garten

16. März Vogelstimmenwanderung

16. März Fastenessen

18. März Workshop Insektenhotel

21. März Film: Taste the waste

26. März Besichtigung Wasserturm

30. März Vortrag: Wasser und Gesundheit

1. April Infoabend: Schadstoffe im Haushalt

3. April Workshop: Körperbutter & Mikroplastik

4. April Workshop: Stoffbeutel gestalten

6. April Müllsammelaktion

11. April Infoabend: Energiesparen


Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk und dem NaturGut Ophoven wurde mit den Vertretern aus der Gemeinde das Programm zusammengestellt. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, es werden Spenden gesammelt für einen Kindergarten in Uganda.

Pressemitteilung vom 26.2.2019

Was kostet unsere Kleidung? - und wer bezahlt den Preis?

Rapha Breyer, Experte für nachhaltige Textilien

Die Unglücksfälle in asiatischen Kleiderfabriken haben in den vergangenen Jahren der Weltöffentlichkeit wiederholt vor Augen geführt, unter welchen Arbeitsbedingungen die dortigen Arbeiterinnen und Arbeiter unsere Kleidung produzieren:
Sehr lange Arbeitszeiten; Hungerlöhne, von denen sie kaum leben können; Arbeiten ohne Schutzkleidung und mit giftigen Chemikalien, bis hin zu großen Baumängeln an den Fabrikgebäuden. Hinzu kommt, dass die verarbeiteten Rohstoffe, z.B. die Baumwolle, oft mit genmanipuliertem Saatgut in Monokulturen produziert und mit umweltbelastenden Chemikalien behandelt werden.

Dies sind für informierte Konsument*innen keine Überraschungen und doch scheint man hilflos: Welche Maßstäbe für faire Produktionsbedingungen gibt es, an denen ich mich orientieren kann? Woran erkenne ich Produkte, die ich mit gutem Gewissen kaufen kann und wie kann ich als Konsument*in Einfluss nehmen? In der Veranstaltung werden die Zusammenhänge zwischen Produktion und Konsum erläutert und individuelle Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Rapha Breyer ist Spezialist im Bereich nachhaltige Textilien. Derzeit sorgt er bei Fairtrade Deutschland dafür, dass Textilien fairer werden, informiert und kommentiert in seinem Blog zu diesen Themen. Er verfügt über Erfahrungen in der Textilindustrie und in der Textilien-Kampagnenarbeit bei Nichtregierungsorganisationen wie der Kampagne für Saubere Kleidung.

Di. 12. März 2018, 19.00 Uhr,
Marienschule Opladen, An St. Remigius 21, 51379 Leverkusen
Gebühr: 5 €, red. 2,50 €
Eine Veranstaltung im Rahmen der Opladener Gespräche

Pressemeldung vom 19.2.2019:

Johanna Gastdorf aktiv für Wildbienen

Die Schauspielerin legt Wildblumenbeet in ihrem Schlebuscher Garten an

Johanna Gastdorf setzt sich aktiv für den Wildbienenschutz ein und zeigt, dass Wildbienenschutz nicht schwer ist und leicht nachzumachen. Gemeinsam mit Hans-Martin Kochanek hat sie heute ein Beet angelegt auf der bald verschiedene attraktive Futterpflanzen für Wildbienen wachsen können.

Hans-Martin Kochanek erläuterte zwei Grundprinzipien, wenn es darum geht, Wildbienen und andere Insekten zu fördern: „Erstens: Es ist am besten, wenn es vom Frühjahr bis in den Herbst im Garten blüht. Es ist also darauf zu achten, sowohl früh-, mittel-, als auch spätblühende heimische Arten anzupflanzen, dann finden viele verschiedene Insektenarten stets ausreichend Nahrung in Ihrem Garten. Zweitens: Die richtige Blumenmischung. Es ist wichtig, dass keine Blumen mit gefüllten Blüten verwendet werden – da findet keine Biene Nektar. Gefüllte Blüten erkennt man daran, dass diese keine Staubblätter besitzen”.

Hans-Martin Kochanek hat deshalb eine besondere Wildblumen-Mischung für Wildbienen mitgebracht. Der Biologe Dr. Paul Westrich, der sich seit über 40 Jahren intensiv mit Wildbienen auseinandersetzt, hat zusammen mit Bernd Dittrich von der Kräutergärtnerei Syringa Samenmischungen entwickelt. Sie enthält 35 ein-, zwei- und mehrjährige Arten und bleibt damit dauerhaft attraktiv.
Viele im Handel befindliche Mischungen sind aus Sicht unserer Insekten eine reine Mogelpackung. Der Schwerpunkt liegt fast ausschließlich auf dem Show-Effekt der Blüten, nicht auf dem ökologischen Nutzen. Zu diesem Zweck werden viele Pflanzenarten mit gefüllten Blüten verwendet, bei denen die Staubblätter zu sterilen Blütenblättern umgewandelt sind. Derartige Blüten locken Insekten zwar an, bieten dann leider nur sehr wenig oder gar keine Pollen und Nektar an und können daher nicht zur Insektenernährung beitragen. Und da sind auch gezüchtete Arten oder nichteinheimische Pflanzen mit dabei. Denn viele exotische Arten können von unseren Insektenarten nicht verwertet werden.

Die neu entwickelte Wildblumenmischung von Dr. Westrich und Bernd Dittrich liefert kein künstlich aufgedonnertes Blütenfeuerwerk, ist aber aus ökologischer Sicht um Längen sinnvoller. „Wildbienen werden diese Mischung lieben!” sagt Dr. Hans-Martin Kochanek. Alle 35 Arten stellen ein wichtiges Nahrungsangebot für Honig- und Wildbienen dar, zu denen u. a. Seidenbienen, Pelzbienen, Mauerbienen, Holzbienen und Hummeln zählen. Zur Brutversorgung werden Nektar, aber vor allem Blütenpollen benötigt, den die Wildbienen an den angebotenen Pflanzen reichlich finden. Die Mischung kann man online (https://www.syringa-pflanzen.de), aber auch auf dem NaturGut Ophoven für 6,95 Euro bekommen. Sie reicht für 10 m².

So wird es gemacht: Zunächst muss der Boden von der Vegetation befreit werden. Denn wenn der Boden möglichst locker, nährstoffarm und pflanzenfrei ist, können die Samen besser keimen. Aussaaten in bestehenden Rasen oder Wiesen funktionieren in der Regel kaum.
Danach wird Sand zum abmagern auf den Boden gebracht. Zur besseren Verteilung des Saatguts wird die Aussaatmenge mit Sand im Verhältnis 1:2 oder 1:3. 1,5g Samen je qm reichen schon. Anschließend ist es wichtig mit einem Brett am Fuß etwas das Saatbeet anzudrücken.
Ideal ist eine Einsaat ab Mitte März.
Unter günstigen Bedingungen keimen die meisten Samen nachdem es warm wird innerhalb 2-4 Wochen. Etwa 8-12 Wochen nach der Aussaat kann man mit dem Blühbeginn rechnen. Jetzt wird die Wildblumenwiese ungefähr drei Monate blühen. Um das Blühen zu verlängern, sind noch Folgesaaten bis Ende April möglich. Im zweiten Jahr erblühen sowohl die (erneut versamten) Einjährigen, als auch die zwei- und mehrjährigen Arten. Das Beet jeweils im Herbst abmähen und das Mahgut kurze Zeit liegen lassen, damit es aussamen kann. Bei unseren Bodenverhältnissen in Leverkusen blüht so eine Wiese ungefähr 3 Jahre. Dann kann bei Wunsch neu eingesät werden.
Falls in ihrem Boden noch viel Samen von „Gartenunkräutern” ist, können diese eventuell sehr schnell wachsen. Wenn diese nach der Aussaat etwa 20, 30 cm hoch sind und aus den schon immer da gewesenen „Gartenunkräutern” wie Melde besteht, sollte man die Fläche einmal mähen und das Schnittgut entfernen. Die Mahd schadet den eingesäten Arten auf keinen Fall.

Pressemeldung vom 16.02.2019

NaturGut Ophoven gibt wichtige Tipps für den Bau eines Wildbienenhauses

Nicht nur wir Menschen, auch die Wildbienen schauen genau hin bei der Wahl ihrer Behausung. „Deshalb müssen beim Bau einer Nisthilfe wichtige Details beachtet werden”, erklärte Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven bei einem Pressetermin am Samstagnachmittag. Gemeinsam mit Umweltdezernent Alexander Lünenbach und Biologe Hans Günther Dreesmann stellte er aus einem Stück Holz und mit einer Bohrmaschine eine ideale Nisthilfe für die Bestäuber her.

„Die Aktivitäten des NaturGut Ophoven zur Förderung der Insekten sind ein wichtiger Baustein unseres Vorhabens Leitbild Stadtgrün” so der Leverkusener Umweltdezernent Alexander Lünenbach. „Die Löcher müssen sauber gebohrt werden, so dass keine Fasern die jungen Bienen verletzen, die im Frühjahr schlüpfen”, so Kochanek. Außerdem bevorzuge jede Wildbienenart – an ihre Größe angepasst – eine andere Lochgröße. „Für unsere Gärten sind hauptsächlich Lochgrößen von 4 - 8 mm Größe sinnvoll, denn darin legen die gehörnte Mauerbiene, Glockenblume-Scherenbiene oder auch die Löcherbiene ihre Eier ab”.

„Vor den Wildbienen braucht man keine Angst zu haben, denn sie haben keinen Stachel und können daher nicht stechen” erklärte Hans Günther Dreesmann, Mitglied des Vorstandes des Fördervereins NaturGut Ophoven. Deshalb sind Wildbienenhäuser auch auf Balkonen und nahe der Hauswand willkommen und ungefährlich.

Warum sind die Wildbienen im Garten so wichtig?
Wissenschaftler haben schon lange nachgewiesen, dass wir ohne Bienen auf einen großen Teil unserer Erträge im Garten oder in der Landwirtschaft verzichten müssten. Denn die Wildbienen sind unverzichtbar bei der Bestäubung. Und inzwischen weiß man sogar, dass die fleißige Honigbiene zwar einen Großteil dieser Arbeit macht, aber das große Heer ihrer einzeln lebenden Verwandten – die Wildbienen - einen deutlich größeren Anteil an der Bestäubungsleistung hat. Um Nahrung für nur eines ihrer Eier zu finden, besucht die fleißige Wildbiene über 100 Blüten und sorgt so für die Bestäubung. Das Aufstellen eines Wildbienenhauses im Garten ist deshalb nicht nur eine aktive und einfache Maßnahme zum Schutz unserer Natur, sondern auch ein Beitrag die Ernte von Kirschen, Äpfel, Himbeeren oder Johannisbeeren zu erhöhen.

Infokasten: So sieht das ideale Wildbienenhaus aus!
Optimal für den Bau von Wildbienenhäusern sind senkrechte, lange abgelagerte trockene Holzstämme aus Eiche, Buche oder am besten Esche. Ungünstiger sind Baumscheiben, diese reißen leichter und sind dadurch ineffektiver. Aufgestellt werden soll das Wildbienenhaus nach Süden ausgerichtet, fest angeschraubt und gegen Nässe geschützt. Aber nicht nur gebohrte Hölzer eignen sich als Nistplatz für die Wildbienen, sondern auch hohle Stängel vom Schilf oder vom Bambus. Die Form der Wildbienenhäuser kann ganz verschieden sein, hier hemmt nichts die Kreativität der Garten- oder Balkonbesitzer.

 

„Naturtherapie” - Naturerfahrung und seelische Gesundheit

Lesung am 13. März 2019 von 20.00 bis 21.30 Uhr auf dem NaturGut Ophoven

Dass der Aufenthalt in der Natur nicht nur entspannend und entwicklungsfördernd, sondern auch heilsam wirkt, hat sich in Medizin und Psychotherapie inzwischen herumgesprochen. Immer mehr Gesundheits-Einrichtungen setzen auf Naturerlebnisse als Ergänzung zu ihrem bestehenden Angebot. In ihrem Buch „Naturtherapie” stellt Sandra Knümann ihren psychotherapeutischen Ansatz der „Achtsamkeitsbasierten Naturtherapie” vor. Darüber hinaus zeichnet sie die Vielfalt naturtherapeutischer Konzepte nach, gibt einen Überblick über den Stand der Forschung, zeigt die gesundheitlichen Vorteile des Naturerlebens auf und klärt grundlegende Fragen zur Beziehung von Mensch und Natur. Fallgeschichten aus ihrer psychotherapeutischen Praxis vermitteln einen lebendigen Eindruck der naturtherapeutischen Anwendungsvielfalt.
Im Anschluss an die einstündige Lesung besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und Bücher signieren zu lassen.

Neujahrsempfang

Pressemeldung vom 07.01.2019

Neujahrsempfang des Fördervereins NaturGut Ophoven: Fakt oder Fake

Gut besucht, viel gelobt und neues erlebt

Über 60 Freunde und Förderer des Vereins kamen zum Neujahrsempfang auf das NaturGut Ophoven. Nach einem Sektempfang in der EnergieStadt, stand der traditionelle Neujahrsempfang des Fördervereins NaturGut Ophoven in diesem Jahr im Zeichen von „Fake oder Fakten”, denn im Jahr 2018 wurde im Gelände der KlimaErlebnisPark um eine Installation zum spannenden Thema der Fake News am Beispiel des Klimawandels eröffnet. Die Einstimmung erfolgte durch das Quiz „Fake oder Fakt”, in dem die Mitglieder entscheiden sollten, welche Ereignisse in 2018 auf dem NaturGut Ophoven tatsächlich stattgefunden haben und bei welchen es sich um Fake News handelte. Nach einer Auflösung und kleinen Preisverleihung ging es in das Gelände, um die Installation zu begutachten.

Danach informierte Hans-Martin Kochanek die vielen Interessierten vor Ort über die zweite neue Klima-Station zum Thema Gewohnheiten. Denn darum geht es beim aktiven Klimaschutz – alte Gewohnheiten, die vielleicht nicht immer klimaschonend waren zu überdenken und mit viel Spaß und Freude neue – zukunftsfähige Wege für den Alltag zu entdecken.

Danach wurde sich im BioBistro traditionell mit einem gemeinsamen Mittagessen gestärkt. In diesem Jahr gab es tschetschenische Piroggen, vegetarisch gefüllt von Zulikhan Viskhaeva. Das NaturGut Ophoven hatte die hervorragende Köchin bei verschiedenen Projekten mit geflüchteten Menschen kennengelernt.

Anschließend ließ die erste Vorsitzende Marianne Ackermann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren mit vielen Bildern der getanen Arbeit. Marianne Ackermann: „Wir hoffen, dass wir auch in diesem in diesem Jahr viele neue Mitglieder im Förderverein NaturGut Ophoven begrüßen können, denn nur mit der Unterstützung von vielen Menschen können wir viel erreichen und ein attraktives Bildungsprogramm anbieten, unser Gelände pflegen, unsere beliebten Feste feiern und neue Projekte ins Leben rufen.” Zudem betonte sie, dass es viele Vorteile für die Fördervereinsmitglieder wie reduzierte Preise für alle Kurse, regelmäßige Infos oder auch einen Rabatt im Ausstellungsshop. Beim abschließenden gemeinsamen Kaffeeklatsch gab es tolle Gelegenheiten zum Austausch mit Menschen, die sich gemeinsam für unsere Zukunft einsetzen.