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Pressemeldung vom 21.03.2019

Wohltätigkeitsauktion und Kindertrödel am 24.3.2019 auf dem NaturGut Ophoven

Am Sonntag, den 24. März veranstaltet das NaturGut Ophoven wieder seinen traditionellen Kindertrödel. Besucher sind von 11 bis 16 Uhr herzlich auf dem NaturGut Ophoven willkommen, um ein Schnäppchen zu machen. Kulinarische Besonderheiten helfen die richtige Kaufentscheidung auf dem Trödelmarkt zu treffen.

Ab 13 Uhr findet die Wohltätigkeitsauktion statt: Gutscheine für Wellnessaktionen oder Gourmetwochenenden und Restaurantbesuche, Eintrittskarten für Museen, eine Solarladestation und vieles mehr werden versteigert. Der Erlös kommt dem OLEO-Gesundheitsfonds und einem Klimaschutzprojekt auf Madagaskar zu Gute.

Ein Wochenende im Romantikhotel, Restaurant- und Wellnessgutscheine, Gutscheine für Kochevents, Fanartikel von Bayer 04, Familienkarten für Museen, aber auch unterschriebene Handbälle mit Unterschriften der Werkselfen und tolle Sportscams und Kopfhörer kommen unter den Hammer. Zahlreiche Leverkusener Geschäfts- und Privatleute haben für die Auktion und Tombola gespendet. Über 200 Gutscheine und Sachpreise wie Gourmetkörbe, Kosmetikartikel, Schmuckstücke etc. stehen für die Auktion und die Tombola bereit.

Besonderes Engagement zeigt auch wieder der „Family Fitness Club“ aus Leverkusen. Er unterstützt die Wohltätigkeitsveranstaltung mit einer Spendenaktion. Jedes Mitglied, das die Auktion unterstützen möchte, zahlt einen Beitrag von 5 Euro. Bei jedem Training trägt man sich in die Teilnahmerkarte ein. Für jedes abgeleistete Training im Zeitraum von 4 Wochen zahlt Mario Kück 1 Euro.

Auf dem Frühlingsfest wird zudem das druckfrische Veranstaltungsprogramm 2019/2020 des NaturGuts mit fast 200 Veranstaltungen für Klein und Groß verteilt.

Pressemeldung vom 06.03.2019

Gut für Dich und die Erde

Mitmachen bei der „Planetary Health Diet“

Im Jahr 2050 werden rund 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Diese Menschen zu ernähren wird nur möglich sein, wenn wir alle unsere Essensgewohnheiten ändern. Ein internationales Team aus 37 Forschern hat einen Ernährungsplan entwickelt, der den Planeten schont und gleichzeitig sicherstellt, dass alle genug bekommen könnten. Das NaturGut Ophoven lädt alle Leverkusener ein, während der Fastenzeit vom 14.3. bis zum 12.4. mitzumachen und die Ernährungsumstellung auszuprobieren.

Würden sich alle an den Ernährungsplan (Planetary Health Diet) der EAT Lancet Commission halten, könnten laut Berechnungen der Forscher jährlich 11 Millionen Menschenleben gerettet werden. Der Grund: Millionen Menschen würden sich gesünder ernähren und nicht an den Folgen von Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes sterben. Darüber hinaus leiden heute weltweit über 800.000 Menschen an Hunger. „Im Jahr 2050 werden es voraussichtlich noch mehr sein, wenn sich unsere westliche Konsumweise weiter ausbreitet und die Nahrungsmittelindustrie weitermacht wie bisher“, so Demmer.

Nach der 30-tägigen Umstellung werde man sich am Montag den 15.4. im Bistro des NaturGut Ophoven treffen und Erfahrungen austauschen. „Ich bin gespannt, ob es den Teilnehmenden etwas ausgemacht hat,“ erklärte Britta Demmer. „Der Ernährungsplan unterscheidet sich hauptsächlich dadurch, dass mehr Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte und weniger tierische Produkte gegessen werden sollen“, erklärte Britta Demmer. Das werde der Gesundheit und dem Klima nutzen.

Die Planetary Health Diet wurde von Experten aus verschiedenen Fachbereichen entwickelt. Sie gingen zwei Jahre lang Fragen nach wie: Wie viel Fleisch ist noch gesund und welches Ausmaß der Produktion schadet dem Planeten? Man bedenke, dass die fünf größten Fleisch- und Molkereikonzerne mehr schädliche Emissionen verursachen als der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil.

Die Antwort auf all die Anforderungen ist ein pflanzenbasiertes Ernährungsprogramm, Total-Verbote enthält es keine. Dem Forschungsteam war vor allem die Umsetzbarkeit in möglichst allen Ländern und kulinarischen Kulturen ein Anliegen. Es ging dem Team darum, einen Referenz-Speiseplan zur Verfügung zu stellen, der an Ernährungsweisen auf der ganzen Welt angepasst werden kann.

Der Bericht der Kommission zeigt zudem auf, dass sich nicht nur die Ernährungsgewohnheiten verändern müssen, sondern auch die Landwirtschaft. Diese solle unter anderem nachhaltiger werden. Der neue Ernährungsplan liefert aber nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit. Er hat auch die globale Umweltzerstörung durch unsere Nahrungswirtschaft im Blick. Die Produktion, die Verarbeitung, der Transport und die Lagerung von Nahrung tragen zu einem Viertel zur  Klimaerwärmung bei. Außerdem zerstört sie die Artenvielfalt, führt zu einem Verlust der Bodenfruchtbarkeit erhöht Wasser und Luftverschmutzung.

Interessierte können sich melden bei britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Rezepte und Einkaufsliste für die Planetary Health Diet in Englisch

Der Ernährungsplan: Produktmenge pro Tag und pro Woche.

Pressemeldung vom 26.02.2019

Gottes Schöpfung schätzen – Schritte zu einer lebenswerteren Welt

Katholische Gemeinde St. Aldegundis stellt Fastenzeit unter das Thema Nachhaltigkeit

In der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern verzichten viele menschen ganz bewußt auf liebgewordene Gewohnheiten. Die katholische Gemeinde in Rheindorf befasst sich in der Fastenzeit 2019 mit der Welt um uns herum. Zahlreiche Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit sind geplant. Jede Woche soll unter einem anderen Thema stehen wie Natur, Essen, Wasser, Müll und Energie. Die Gemeinde lädt zu Veranstaltungen wie der Verkostung und dem Verkauf von fair gehandelten und regionalen Produkten ein, zu einem Infoabend über Schadstoffen im Alltag, zu einer Vogelstimmenwanderung oder einem Workshop zum Anlegen einer Bienenwiese.

Die Termine in der Fastenzeit im Überblick

12. März Seminar Insektenfreundlicher Garten

16. März Vogelstimmenwanderung

16. März Fastenessen

18. März Workshop Insektenhotel

21. März Film: Taste the waste

26. März Besichtigung Wasserturm

30. März Vortrag: Wasser und Gesundheit

1. April Infoabend: Schadstoffe im Haushalt

3. April Workshop: Körperbutter & Mikroplastik

4. April Workshop: Stoffbeutel gestalten

6. April Müllsammelaktion

11. April Infoabend: Energiesparen


Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk und dem NaturGut Ophoven wurde mit den Vertretern aus der Gemeinde das Programm zusammengestellt. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, es werden Spenden gesammelt für einen Kindergarten in Uganda.

Pressemitteilung vom 26.2.2019

Was kostet unsere Kleidung? - und wer bezahlt den Preis?

Rapha Breyer, Experte für nachhaltige Textilien

Die Unglücksfälle in asiatischen Kleiderfabriken haben in den vergangenen Jahren der Weltöffentlichkeit wiederholt vor Augen geführt, unter welchen Arbeitsbedingungen die dortigen Arbeiterinnen und Arbeiter unsere Kleidung produzieren:
Sehr lange Arbeitszeiten; Hungerlöhne, von denen sie kaum leben können; Arbeiten ohne Schutzkleidung und mit giftigen Chemikalien, bis hin zu großen Baumängeln an den Fabrikgebäuden. Hinzu kommt, dass die verarbeiteten Rohstoffe, z.B. die Baumwolle, oft mit genmanipuliertem Saatgut in Monokulturen produziert und mit umweltbelastenden Chemikalien behandelt werden.

Dies sind für informierte Konsument*innen keine Überraschungen und doch scheint man hilflos: Welche Maßstäbe für faire Produktionsbedingungen gibt es, an denen ich mich orientieren kann? Woran erkenne ich Produkte, die ich mit gutem Gewissen kaufen kann und wie kann ich als Konsument*in Einfluss nehmen? In der Veranstaltung werden die Zusammenhänge zwischen Produktion und Konsum erläutert und individuelle Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Rapha Breyer ist Spezialist im Bereich nachhaltige Textilien. Derzeit sorgt er bei Fairtrade Deutschland dafür, dass Textilien fairer werden, informiert und kommentiert in seinem Blog zu diesen Themen. Er verfügt über Erfahrungen in der Textilindustrie und in der Textilien-Kampagnenarbeit bei Nichtregierungsorganisationen wie der Kampagne für Saubere Kleidung.

Di. 12. März 2018, 19.00 Uhr,
Marienschule Opladen, An St. Remigius 21, 51379 Leverkusen
Gebühr: 5 €, red. 2,50 €
Eine Veranstaltung im Rahmen der Opladener Gespräche

Pressemeldung vom 19.2.2019:

Johanna Gastdorf aktiv für Wildbienen

Die Schauspielerin legt Wildblumenbeet in ihrem Schlebuscher Garten an

Johanna Gastdorf setzt sich aktiv für den Wildbienenschutz ein und zeigt, dass Wildbienenschutz nicht schwer ist und leicht nachzumachen. Gemeinsam mit Hans-Martin Kochanek hat sie heute ein Beet angelegt auf der bald verschiedene attraktive Futterpflanzen für Wildbienen wachsen können.

Hans-Martin Kochanek erläuterte zwei Grundprinzipien, wenn es darum geht, Wildbienen und andere Insekten zu fördern: „Erstens: Es ist am besten, wenn es vom Frühjahr bis in den Herbst im Garten blüht. Es ist also darauf zu achten, sowohl früh-, mittel-, als auch spätblühende heimische Arten anzupflanzen, dann finden viele verschiedene Insektenarten stets ausreichend Nahrung in Ihrem Garten. Zweitens: Die richtige Blumenmischung. Es ist wichtig, dass keine Blumen mit gefüllten Blüten verwendet werden – da findet keine Biene Nektar. Gefüllte Blüten erkennt man daran, dass diese keine Staubblätter besitzen”.

Hans-Martin Kochanek hat deshalb eine besondere Wildblumen-Mischung für Wildbienen mitgebracht. Der Biologe Dr. Paul Westrich, der sich seit über 40 Jahren intensiv mit Wildbienen auseinandersetzt, hat zusammen mit Bernd Dittrich von der Kräutergärtnerei Syringa Samenmischungen entwickelt. Sie enthält 35 ein-, zwei- und mehrjährige Arten und bleibt damit dauerhaft attraktiv.
Viele im Handel befindliche Mischungen sind aus Sicht unserer Insekten eine reine Mogelpackung. Der Schwerpunkt liegt fast ausschließlich auf dem Show-Effekt der Blüten, nicht auf dem ökologischen Nutzen. Zu diesem Zweck werden viele Pflanzenarten mit gefüllten Blüten verwendet, bei denen die Staubblätter zu sterilen Blütenblättern umgewandelt sind. Derartige Blüten locken Insekten zwar an, bieten dann leider nur sehr wenig oder gar keine Pollen und Nektar an und können daher nicht zur Insektenernährung beitragen. Und da sind auch gezüchtete Arten oder nichteinheimische Pflanzen mit dabei. Denn viele exotische Arten können von unseren Insektenarten nicht verwertet werden.

Die neu entwickelte Wildblumenmischung von Dr. Westrich und Bernd Dittrich liefert kein künstlich aufgedonnertes Blütenfeuerwerk, ist aber aus ökologischer Sicht um Längen sinnvoller. „Wildbienen werden diese Mischung lieben!” sagt Dr. Hans-Martin Kochanek. Alle 35 Arten stellen ein wichtiges Nahrungsangebot für Honig- und Wildbienen dar, zu denen u. a. Seidenbienen, Pelzbienen, Mauerbienen, Holzbienen und Hummeln zählen. Zur Brutversorgung werden Nektar, aber vor allem Blütenpollen benötigt, den die Wildbienen an den angebotenen Pflanzen reichlich finden. Die Mischung kann man online (https://www.syringa-pflanzen.de), aber auch auf dem NaturGut Ophoven für 6,95 Euro bekommen. Sie reicht für 10 m².

So wird es gemacht: Zunächst muss der Boden von der Vegetation befreit werden. Denn wenn der Boden möglichst locker, nährstoffarm und pflanzenfrei ist, können die Samen besser keimen. Aussaaten in bestehenden Rasen oder Wiesen funktionieren in der Regel kaum.
Danach wird Sand zum abmagern auf den Boden gebracht. Zur besseren Verteilung des Saatguts wird die Aussaatmenge mit Sand im Verhältnis 1:2 oder 1:3. 1,5g Samen je qm reichen schon. Anschließend ist es wichtig mit einem Brett am Fuß etwas das Saatbeet anzudrücken.
Ideal ist eine Einsaat ab Mitte März.
Unter günstigen Bedingungen keimen die meisten Samen nachdem es warm wird innerhalb 2-4 Wochen. Etwa 8-12 Wochen nach der Aussaat kann man mit dem Blühbeginn rechnen. Jetzt wird die Wildblumenwiese ungefähr drei Monate blühen. Um das Blühen zu verlängern, sind noch Folgesaaten bis Ende April möglich. Im zweiten Jahr erblühen sowohl die (erneut versamten) Einjährigen, als auch die zwei- und mehrjährigen Arten. Das Beet jeweils im Herbst abmähen und das Mahgut kurze Zeit liegen lassen, damit es aussamen kann. Bei unseren Bodenverhältnissen in Leverkusen blüht so eine Wiese ungefähr 3 Jahre. Dann kann bei Wunsch neu eingesät werden.
Falls in ihrem Boden noch viel Samen von „Gartenunkräutern” ist, können diese eventuell sehr schnell wachsen. Wenn diese nach der Aussaat etwa 20, 30 cm hoch sind und aus den schon immer da gewesenen „Gartenunkräutern” wie Melde besteht, sollte man die Fläche einmal mähen und das Schnittgut entfernen. Die Mahd schadet den eingesäten Arten auf keinen Fall.

Pressemeldung vom 16.02.2019

NaturGut Ophoven gibt wichtige Tipps für den Bau eines Wildbienenhauses

Nicht nur wir Menschen, auch die Wildbienen schauen genau hin bei der Wahl ihrer Behausung. „Deshalb müssen beim Bau einer Nisthilfe wichtige Details beachtet werden”, erklärte Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven bei einem Pressetermin am Samstagnachmittag. Gemeinsam mit Umweltdezernent Alexander Lünenbach und Biologe Hans Günther Dreesmann stellte er aus einem Stück Holz und mit einer Bohrmaschine eine ideale Nisthilfe für die Bestäuber her.

„Die Aktivitäten des NaturGut Ophoven zur Förderung der Insekten sind ein wichtiger Baustein unseres Vorhabens Leitbild Stadtgrün” so der Leverkusener Umweltdezernent Alexander Lünenbach. „Die Löcher müssen sauber gebohrt werden, so dass keine Fasern die jungen Bienen verletzen, die im Frühjahr schlüpfen”, so Kochanek. Außerdem bevorzuge jede Wildbienenart – an ihre Größe angepasst – eine andere Lochgröße. „Für unsere Gärten sind hauptsächlich Lochgrößen von 4 - 8 mm Größe sinnvoll, denn darin legen die gehörnte Mauerbiene, Glockenblume-Scherenbiene oder auch die Löcherbiene ihre Eier ab”.

„Vor den Wildbienen braucht man keine Angst zu haben, denn sie haben keinen Stachel und können daher nicht stechen” erklärte Hans Günther Dreesmann, Mitglied des Vorstandes des Fördervereins NaturGut Ophoven. Deshalb sind Wildbienenhäuser auch auf Balkonen und nahe der Hauswand willkommen und ungefährlich.

Warum sind die Wildbienen im Garten so wichtig?
Wissenschaftler haben schon lange nachgewiesen, dass wir ohne Bienen auf einen großen Teil unserer Erträge im Garten oder in der Landwirtschaft verzichten müssten. Denn die Wildbienen sind unverzichtbar bei der Bestäubung. Und inzwischen weiß man sogar, dass die fleißige Honigbiene zwar einen Großteil dieser Arbeit macht, aber das große Heer ihrer einzeln lebenden Verwandten – die Wildbienen - einen deutlich größeren Anteil an der Bestäubungsleistung hat. Um Nahrung für nur eines ihrer Eier zu finden, besucht die fleißige Wildbiene über 100 Blüten und sorgt so für die Bestäubung. Das Aufstellen eines Wildbienenhauses im Garten ist deshalb nicht nur eine aktive und einfache Maßnahme zum Schutz unserer Natur, sondern auch ein Beitrag die Ernte von Kirschen, Äpfel, Himbeeren oder Johannisbeeren zu erhöhen.

Infokasten: So sieht das ideale Wildbienenhaus aus!
Optimal für den Bau von Wildbienenhäusern sind senkrechte, lange abgelagerte trockene Holzstämme aus Eiche, Buche oder am besten Esche. Ungünstiger sind Baumscheiben, diese reißen leichter und sind dadurch ineffektiver. Aufgestellt werden soll das Wildbienenhaus nach Süden ausgerichtet, fest angeschraubt und gegen Nässe geschützt. Aber nicht nur gebohrte Hölzer eignen sich als Nistplatz für die Wildbienen, sondern auch hohle Stängel vom Schilf oder vom Bambus. Die Form der Wildbienenhäuser kann ganz verschieden sein, hier hemmt nichts die Kreativität der Garten- oder Balkonbesitzer.

 

„Naturtherapie” - Naturerfahrung und seelische Gesundheit

Lesung am 13. März 2019 von 20.00 bis 21.30 Uhr auf dem NaturGut Ophoven

Dass der Aufenthalt in der Natur nicht nur entspannend und entwicklungsfördernd, sondern auch heilsam wirkt, hat sich in Medizin und Psychotherapie inzwischen herumgesprochen. Immer mehr Gesundheits-Einrichtungen setzen auf Naturerlebnisse als Ergänzung zu ihrem bestehenden Angebot. In ihrem Buch „Naturtherapie” stellt Sandra Knümann ihren psychotherapeutischen Ansatz der „Achtsamkeitsbasierten Naturtherapie” vor. Darüber hinaus zeichnet sie die Vielfalt naturtherapeutischer Konzepte nach, gibt einen Überblick über den Stand der Forschung, zeigt die gesundheitlichen Vorteile des Naturerlebens auf und klärt grundlegende Fragen zur Beziehung von Mensch und Natur. Fallgeschichten aus ihrer psychotherapeutischen Praxis vermitteln einen lebendigen Eindruck der naturtherapeutischen Anwendungsvielfalt.
Im Anschluss an die einstündige Lesung besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und Bücher signieren zu lassen.

Neujahrsempfang

Pressemeldung vom 07.01.2019

Neujahrsempfang des Fördervereins NaturGut Ophoven: Fakt oder Fake

Gut besucht, viel gelobt und neues erlebt

Über 60 Freunde und Förderer des Vereins kamen zum Neujahrsempfang auf das NaturGut Ophoven. Nach einem Sektempfang in der EnergieStadt, stand der traditionelle Neujahrsempfang des Fördervereins NaturGut Ophoven in diesem Jahr im Zeichen von „Fake oder Fakten”, denn im Jahr 2018 wurde im Gelände der KlimaErlebnisPark um eine Installation zum spannenden Thema der Fake News am Beispiel des Klimawandels eröffnet. Die Einstimmung erfolgte durch das Quiz „Fake oder Fakt”, in dem die Mitglieder entscheiden sollten, welche Ereignisse in 2018 auf dem NaturGut Ophoven tatsächlich stattgefunden haben und bei welchen es sich um Fake News handelte. Nach einer Auflösung und kleinen Preisverleihung ging es in das Gelände, um die Installation zu begutachten.

Danach informierte Hans-Martin Kochanek die vielen Interessierten vor Ort über die zweite neue Klima-Station zum Thema Gewohnheiten. Denn darum geht es beim aktiven Klimaschutz – alte Gewohnheiten, die vielleicht nicht immer klimaschonend waren zu überdenken und mit viel Spaß und Freude neue – zukunftsfähige Wege für den Alltag zu entdecken.

Danach wurde sich im BioBistro traditionell mit einem gemeinsamen Mittagessen gestärkt. In diesem Jahr gab es tschetschenische Piroggen, vegetarisch gefüllt von Zulikhan Viskhaeva. Das NaturGut Ophoven hatte die hervorragende Köchin bei verschiedenen Projekten mit geflüchteten Menschen kennengelernt.

Anschließend ließ die erste Vorsitzende Marianne Ackermann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren mit vielen Bildern der getanen Arbeit. Marianne Ackermann: „Wir hoffen, dass wir auch in diesem in diesem Jahr viele neue Mitglieder im Förderverein NaturGut Ophoven begrüßen können, denn nur mit der Unterstützung von vielen Menschen können wir viel erreichen und ein attraktives Bildungsprogramm anbieten, unser Gelände pflegen, unsere beliebten Feste feiern und neue Projekte ins Leben rufen.” Zudem betonte sie, dass es viele Vorteile für die Fördervereinsmitglieder wie reduzierte Preise für alle Kurse, regelmäßige Infos oder auch einen Rabatt im Ausstellungsshop. Beim abschließenden gemeinsamen Kaffeeklatsch gab es tolle Gelegenheiten zum Austausch mit Menschen, die sich gemeinsam für unsere Zukunft einsetzen.