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Pressemeldung vom 09.05.2018

Wer schützt das Klima, wenn nicht wir?

Fortbildung für NRW-Bildungszentren auf dem NaturGut Ophoven

Unter diesem Motto fand am Donnerstag, den 03.05.2018 eine Fortbildung für außerschulische Bildungszentren aus ganz NRW auf dem NaturGut Ophoven statt. Präsentiert wurden Hintergrundinformationen rund um Klimawandel und Klimaschutz und Best-Practice Beispiele für Klimabildung. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man als Organisation Klimaschutz vorleben kann.

Die Teilnehmenden befassten sich mit ihrer persönlichen Motivation zum Klimaschutz, nachdem eine individuelle Begriffsklärung des Wortes „Klimaschutz” erfolgt war. In intensiver Gruppenarbeit entstanden institutionsübergreifend erste Konzeptideen, um Klimabildung für verschiedene Zielgruppe attraktiv anzubieten und motivierende Handlungsänderungen anzustoßen. „Verantwortung übernehmen” und „aktiv werden für den Klimaschutz” sind die beiden Ziele, die die Netzwerkpartner des bundesweiten Netzwerks „16 BildungszentrenKlimaschutz” mit ihrer Bildungsarbeit erreichen möchten.

Die Teilnehmenden haben viele Impulse erhalten, um an ihrem Bildungsort mehr Bildung für Klimaschutz umzusetzen. „Es war ganz spannend und lehrreich mit jede Menge neuer Ideen, Inspirationen und Umsetzungsanreizen.”

Das Netzwerk wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Nationalen Klimaschutz Initiative geförderten Projekts „BildungKlima-plus” gegründet. Ansprechpartner für NRW ist das NaturGut Ophoven in Leverkusen, welches das Projekt auch leitet.

Pressemeldung vom 02.05.2018

Zu gut für die Tonne

Das NaturGut Ophoven startet Aktion gegen Lebensmittelverschwendung

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Bundesweit landen elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfall im Müll – und das jedes Jahr. „Die Haushalte sind dabei die größten Verschwender”, erklärte Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven am Mittwochnachtmittag auf einer Pressekonferenz. „Mit einer Installation im BioBistro des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt und einer Aktion mit Leverkusener Restaurants wollen wir auf die Problematik aufmerksam machen”, so die Leiterin des Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt. Bürgermeister Bernhard Marewski unterstützt das Projekt, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW finanziert wurde:„ Die Installation hilft dabei zu überdenken, warum wir so viel wegschmeißen und wie wir das ändern können.”

An einer Säule im Bistro veranschaulichen zwei großformatige Comics wie zu Hause und im Supermarkt Lebensmittel verschwendet werden und es werden Tipps gegeben wie das vermieden werden kann. Außerdem hinterfragen Poster an der Wand das eigene Konsumverhalten: „Lasse ich mich durch Sonderangebote verführen und kaufe Dinge, die ich nicht brauche?” oder „Lagere ich Lebensmittel falsch?” Außerdem erhalten die Besucher des Bistros ab heute 3 verschieden gestaltete Pizzakartons vor ihrer Bestellung. Mit einem Fragespiel sollen den Hungrigen die Zeit bis zur Ankunft des Menüs vertrieben werden, aber die Wartezeit soll auch genutzt werden, auf das sensible Thema aufmerksam zu machen. Im Karton 1 wird die Frage gestellt: Welcher Mülleimer Typ bist du? Der Besucher darf sich die persönlichen Gründe aussuchen, warum er Lebensmittel weg schmeißt. Im Karton „Welcher Pizzatyp bist du?” erfährt er wieviel C02 unterschiedlicher Pizzabelag emittiert und begreift, wie viele wertvolle Ressourcen verloren gehen, wenn ein Drittel aller produzierten Lebensmittel verschwendet werden. Im Karton „Wie kannst du Lebensmittel retten?” kann der Besucher aus Tipps auswählen, künftiger achtsamer und nachhaltiger mit Lebensmitteln umzugehen.

Aber nicht nur im eigenen Haushalt werden Nahrungsmittel verschwendet auch in Restaurants. Deshalb will das NaturGut Ophoven auch Speiselokale motivieren, Lebensmittel zu retten. „Es gibt da einige Möglichkeiten: man kann unterschiedlich große Portionen anbieten oder signalisieren, dass es gegen Zuzahlung auch einen Nachschlag geben kann”, so Pfeiffer-Frohnert. Die Initiative „Zu gut für die Tonne!” des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) machen sich gegen diese Verschwendung stark mit der Aktion „Restlos genießen”. Dabei sollen die Restaurants ihren Gästen aktiv anbieten, nicht verzehrte Speisen einzupacken – für den zweiten Hunger zu Hause. Über 200 Restaurants bundesweit verteilen dazu bereits die nachhaltigen Beste-Reste-Boxen. „Wertvolle Speisereste mitzunehmen, muss hierzulande niemanden in Verlegenheit bringen”, so Pfeiffer-Frohnert.

Das Schmalztöpfchen und das Speiselokal KD in Opladen sowie der Herkenrath Hof in Schlebusch engagieren sich bereits für die Lebensmittelrettung. Andere Speiselokale, die Interesse haben, können sich gerne beim NaturGut Ophoven informieren.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 27.04.2018:

Eine Woche ohne Elterntaxi - Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler

Jeder Schulweg, der zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichem Verkehrsmittel zurückgelegt wird, ist nicht nur gut für die Umwelt und das Klima, sondern auch ein Gewinn für die Gesundheit, das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund veranstaltet das NaturGut Ophoven gemeinsam mit der wupsi einen Wettbewerb „Eine Woche ohne Elterntaxi”, bei dem alle Teilnehmenden versuchen eine Woche ohne die Autofahrten durch die Eltern auszukommen. Angesprochen sind Grundschulen und weiterführende Schulen.

Ziel ist es, Werbung für CO2-freundlichen Schulweg durch Busse, Fahrrad und zu Fuß zu machen, denn jeder Schulweg, der so zurückgelegt wird, ist nicht nur gut für die Umwelt und das Klima, sondern auch ein Gewinn für die Gesundheit der Kinder.

Ein kleines Mobilitäts-Tagebuch soll eine Woche lang die Kinder und Jugendlichen und ihre Eltern zum Nachdenken anregen. „Am besten wäre es, wenn den Schülern, die nah bei der Schule wohnen, die Fahrt im Elterntaxi unangenehm vor den Mitschülern ist”, erklärt Dr. Hans-Martin Kochanek.

Marc Kretkowski, Geschäftsführer der wupsi: „Es ist wichtig, dass Kinder bereits früh lernen, dass es gute und vor allem umweltfreundliche Alternativen zum Auto gibt. Ich freue mich schon jetzt auf die zurückgesandten Tagebücher – vielleicht gibt es ja witzige Zeichnungen, lustige Songtexte, Gedichte oder Fotos von schönen Momenten eines Schulwegs, egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus. Kinder, die kein Schüler- oder PrimaTicket haben, aber dennoch in der Woche das Busfahren austesten wollen, können bei uns ein Ticket für diese Woche erhalten.” Die fertigen Ergebnisse können auf der Homepage des NaturGutes und der wupsi eingesehen werden. Auch eine Ausstellung der Schule ist möglich.

Ute Rommeswinkel vom NaturGut Ophoven erklärt den Ablauf des Wettbewerbs: „In dieser Woche laden wir die Schulen ein mitzumachen. Alle Interessenten bekommen für die teilnehmenden Klassen die kleinen Mobilitäts-Tagebücher zugeschickt. Die Schulen haben Zeit bis zum 22.6. mitzumachen. Am 29.6. wird eine Jury die Gewinner für die „klimafreundlichsten Einträge” im Tagebuch und „beste Kreativleistung” auswählen. Anfang Juli erfolgt dann die Auswahl der Jury, Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung mit einer Präsentation. Alle Teilnehmenden erhalten für ihre Teilnahme eine Urkunde.

Möchten Sie mehr wissen? Möchten sie mitmachen? Dann melden Sie sich bitte bei Ute Rommeswinkel, ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de, Tel. 02171/73499-41

Gemeinsame Pressemitteilung von NaturGut Ophoven und Wupperverband vom 19.04.2018

Saisonstart für Kurse an der Großen Dhünn- und Bever-Talsperre

Schulklassen der Jahrgangsstufen 1 bis 5 können sich anmelden

Die kostenlosen Kurse des NaturGuts Ophoven und des Wupperverbandes starten in die neue Saison. Nun können Schulklassen der Jahrgangsstufen 1 bis 5 wieder auf Entdeckungsreise an der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen und an der Bever-Talsperre in Hückeswagen gehen. Die Anmeldung erfolgt beim NaturGut Ophoven unter der Rufnummer 02171-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Die Kurse starten jeweils mit einer Einführung und der Besichtigung der Talsperre. Besonders spannend ist der „Blick in die Unterwelt”, in den Kontrollgang im Talsperrendamm der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre.

Während an der Bever-Talsperre im Anschluss an die Besichtigung das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der praktische Teil der Kurse an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen an der Dhünn.

Bei beiden Kursangeboten lautet das Motto „spielend lernen” und es wird deutlich: Wasser ist ein spannendes Thema.

Davon konnte sich die Montanusschule aus Burscheid am 19. April an der Großen Dhünn-Talsperre überzeugen. 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b besichtigten den Staudamm und konnten anschließend in der Dhünn erforschen, welche Kleinlebewesen im Bach leben.

Pro Jahr bieten das NaturGut Ophoven und der Wupperverband insgesamt 60 Kurse an der Bever-Talsperre und der Großen Dhünn-Talsperre an.

Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.

Pressemeldung vom 17.04.2018

Aktiv für den Bienenschutz

Schüler der Gesamtschule Schlebusch helfen Bienengarten des NaturGuts Ophoven auf Vordermann zu bringen

Die 12-jährige Amelie und die 13-jährige Annika pflanzen Schleifenblumen und Steinkraut in die Ritzen der Trockenmauer. Im vergangenen Jahr wurde sie von den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Schlebusch angelegt, um für Wildbienen Wohnraum zu schaffen. Beim diesjährigen Projekttag ging es darum, diese Natursteinmauer zu begrünen. Die Hilfe für die Bienen ist ein wichtiges Anliegen für Annika. „Es geht ja schließlich auch um unsere Zukunft”, erklärt sie, „denn die Bienen erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie bestäuben fast alle Blütenpflanzen”, erklärte sie.

Ein Drittel aller Früchte werde durch Honig- und Wildbienen befruchtet, ergänzt Lehrer und Imker Reinhold Glüsenkamp. Viele der hier lebenden Wildbienen seien aber vom Aussterben bedroht, so der Imker. „Deshalb ist es wichtig, für sie Wohnungen und Nahrung in unseren Gärten und Parks zu schaffen.” Ganz nebenbei bieten die Mauern nicht nur Unterkunft für Bienen, sondern verschönern auch den Garten. „Die Trockenmauer ist ein sehr wichtiger Bereich des Wildbienenschutzes”, erklärte Reinhold Glüsenkamp, denn die meisten Wildbienenarten leben zwischen Steinen und im Erdreich.

Insgesamt halfen zwanzig Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch am Montagmorgen das NaturGut Ophoven in Sachen Bienenschutz auf Vordermann zu bringen. Neben der Trockenmauer, topften sie gemeinsam mit der Landschaftspflegerin Andrea Bolz-Küster junge Bienenbäume um und säten Blumen. Der Trachtkalender wurde entkrautet und die Schülerinnen und Schüler pflanzten auf dem NaturGut Ophoven und dem Baumparcour auf der Balkantrasse Saalweiden, ein wichtiger Trachtbaum für die Bienen.

Jedes Jahr verbringen die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Naturwissenschaften der Gesamtschule Schlebusch einen Tag auf dem NaturGut Ophoven und engagieren sich für die Bienen. In der Schule haben sie bereits sehr viel Wissen angesammelt, das sie auch mit nach Hause tragen. Der 13jährige Luca konnte seine Eltern überzeugen, ihren Garten möglichst bienenfreundlich anzulegen. „Wir haben im vergangenen Jahr Apfel- und Bienenbäume im Garten angepflanzt und viele Blumen und Stauden, damit die Bienen genug Nahrung finden.”

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44.

 

Pressemitteilung vom 16.04.2018

NaturGut Ophoven zum dritten Mal als UN-Dekade Projekt für Biologische Vielfalt ausgezeichnet

Janus Fröhlich, Botschafter für Biologische Artenvielfalt überreicht Auszeichnung für Erhöhung der Artenvielfalt auf dem NaturGut Ophoven

Das NaturGut Ophoven darf zum dritten Mal in Folge den begehrten Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt” tragen. Janus Fröhlich, UN-Botschafter für Biologische Artenvielfalt und ehemaliger Schlagzeuger der Kölner Band „Die Höhner” überreichte Marianne Ackermann und Felix Keil die Auszeichnung: „Ich freue mich sehr dem NaturGut Ophoven das dritte Mal in Folge diese begehrte Auszeichnung überreichen zu können. Sie ehrt eine Organisation, die sich in außerordentlicher Weise für den Erhalt der Artenvielfalt bemüht.”

Seit Januar 2014 trägt das NaturGut Ophoven den Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt” für sein Amphibion-Projekt. Das Umweltbildungszentrum hatte einen Lebensraum für Amphibien und andere seltene Tierarten wie für den Springfrosch und Kammmolch geschaffen – so wie es in der Natur normal ist - mit Teichen, Steinhaufen, Schotterflächen, Holzhaufen und Hecken. Auch andere bereits auf dem Gelände vorkommende Amphibienarten - Wasser- und Grasfrosch, Berg- und Teichmolch und Erdkröte - finden hier einen geeigneten Lebensraum vor. Arten, die in Leverkusen und anderen Ballungsgebieten nur schwer ein Zuhause finden. Das NaturGut Ophoven war eine der ersten Einrichtungen in NRW, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Jetzt bekam das NaturGut Ophoven die erneute Auszeichnung, da weitere Pflegemaßnahmen im Amphibion durchgeführt wurden und Erfolge zu verzeichnen sind: Die seltenen Arten wie der schillernde Eisvogel und Zauneidechse und neue Arten wie z.B. die rot leuchtende Feuerlibelle in 2017 wurden gesichtet. Die pädagogische Nutzung erfolgt mit verschiedenen Kursen wie z.B. „Leben in stehenden und fließenden Gewässern” oder bei der „Ausbildung von Amphibienexperten”. Um den Artenschutz für Wildbienen zu erweitern wurde eine Nisthilfegruppe aufgebaut.

Rüdiger Scholz, Mitglied des Landtags unterstrich, dass Artenschutz für uns alle so wichtig ist: „Je vielfältiger die Natur ist, desto leichter kann sie auf Veränderungen wie der Temperatur, des Wetters oder Lebensbedingungen reagieren. Je mehr Landschaften zerstört werden und Tierarten aussterben, desto schneller gerät die Natur aus dem Gleichgewicht und wird als Lebensraum auch für uns Menschen immer schwieriger. Felix Keil, 2. Vorsitzender des Fördervereins NaturGut Ophoven unterstreicht: „Wir löschen die Festplatte der Natur – und haben noch nicht einmal ein Backup. Es ist vor allem der Mensch, der die biologische Vielfalt gefährdet. Er zerstört Lebensräume, um Städte zu errichten oder Landwirtschaft zu betreiben. Er überfischt das Meer, verschmutzt die Umwelt, überdüngt die Felder und schleppt Tiere in fremde Gebiete ein, die sich dort zu stark und zu schnell vermehren.”

Zur Auszeichnung:
Ziel der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 in Deutschland ist es, möglichst viele Menschen für den Schutz und den Erhalt der Biodiversität zu begeistern. Am Ende des Jahrzehnts sollen mehr Menschen wissen, was biologische Vielfalt ist, warum wir sie brauchen und wie jeder etwas dazu beitragen kann, sie zu erhalten. Die biologische Vielfalt nimmt weltweit und auch in Deutschland stark ab. Um diesen überwiegend durch menschliches Handeln bedingten Rückgang aufzuhalten, haben die Vereinten Nationen das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade unterstützt die Ziele und weltweiten Aktivitäten der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD), die in Deutschland in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt verankert sind. Im Rahmen der UN-Dekade finden in Deutschland verschiedene Aktivitäten statt, um mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, zu sensibilisieren.

Pressemeldung vom 06.04.2018:

Drache Kokosnuss reist durch die Zeit mit 30 Leverkusener Kindern

Ferienwochen auf dem NaturGut Ophoven ein großer Erfolg

Pfeil und Bogen schnitzen wie die Indianer, Malen nach Steinzeitart oder Armbrustschießen wie im Mittelalter. Jeden Tag haben die Kinder der zweiten Osterferienwoche ein anderes Abenteuer zu bestehen. Denn sie reisen mit dem Drachen Kokosnuss in vergangenen Zeiten.

Am Dienstag waren Sie in der Steinzeit, am Mittwoch mussten sie im Mittelalter mit Pferd und Armbrust den Drachen Kokosnuss befreien. Aber bevor sie das erledigt hatten, wurden sie in der Burg Ophoven zum Ritter geschlagen, Gaukler wurden ausgebildet und in der Küche Butter und Kräuterquark nach alten Rezepten hergestellt. Kompass und Sonnenuhren wurden gebastelt und mit Federn gemalt, so dass die Jungen und Mädchen einen Eindruck vom Alltag im Mittelalter bekamen.

Dem 10jährigen Milan hat das Gaukeln sehr viel Spaß gemacht, denn das war die einzige Unterhaltung, die man im Mittelalter kannte. Fernsehen gab es ja noch nicht. „Wir haben uns verkleidet und ein Rollenspiel gespielt.” Während der Ferienfreizeit lernen die Kinder ohne Strom auszukommen – ganz im Sinne des Klimaschutzes, erklärt Annika Wachten, Organisatorin der Ferienfreizeit. „Zum Malen, Basteln und Spielen nutzen sie nur ihre eigene Energie.”

Lukas Knauf, Bundesfreiwilliger und einer der Referenten der Ferienfreizeit ist begeistert von der bunten und sehr aktiven Truppe. „Die Kinder sind sehr reiselustig und alle sehr belesen”, staunt er. Die Geschichten des Drachen Kokosnuss kannten alle 30 Jungen und Mädchen. „Dennoch haben alle aufmerksam zugehört, wenn wir täglich aus dem Buch vorlasen und damit wussten, wohin die Reise an dem Tag ging.”

Am Donnerstag wurden wilde Tiere besucht und am Freitag Indianer. Hinter dem Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt bauten die Kindern mit Stöcken und Ästen Tipis, Traumfänger und Trommeln. „Mir hat das Spielen draußen viel Spaß gemacht”, so die 10jährige Janine. Sie verbringe ansonsten viel Zeit zu Hause. Trotz des zum Teil kühlen Wetters haben die 30 Jungen und Mädchen viel Spaß gehabt. Wenn es regnete konnten sie ihren Bewegungsdrang auch in der EnergieStadt ausleben.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

 

Pressemeldung vom 23.03.2018:

Spaß, Spannung und Wissen: NaturGut Ophoven startet neues Jahresprogramm

172 Kurse für Klein und Groß, Jung und Alt

Mit 172 Kursen wird Kindern, Erwachsenen und der ganzen Familie wieder ein vielfältiges Angebot zu den Themen Natur erleben, Umwelt und Nachhaltigkeit im neuen Jahresprogramm 2018/2019 des Fördervereins NaturGut Ophoven angeboten.

Einen großen Schwerpunkt bilden die Angebote für die Kleinsten ab 3 Jahren. In der Natur und im Kindermuseum erkunden schon die Kleinsten mit allen Sinnen ihre Umwelt. Bei den 3-5jährigen wird wieder der Dreiteiler „Kleine NaturGärtner” (16.4.) angeboten, aber auch neue Kurse wie z.B. „Der König und die verschwundene Ananas” ermitteln erstes Natur- und Umweltwissen.

Das NaturGut Ophoven ist ein spannender Ort, an dem Kinder faszinierende Abenteuer erleben. Für die sechs- bis zehnjährigen Kinder gibt es wieder in allen Schulferien die beliebten Ferienprogramme wie die Ferienwoche „Biene Maja und ihre Freunde”, „KlimaCamp” oder „Kinderhelden”. Außerdem gibt es jede Woche spannende Angebote für Grundschulkinder wie „Willkommen zur Walpurgisnacht!” oder „Walderfahrung für junge Künstler”. Außerdem rollt passend zur Fußball-Weltmeisterschaft der Fair Kick Ball auf dem NaturGut. Für Jugendliche gibt es erstmals einen „NaturGutEscape”, bei dem die Teilnehmenden verschlüsselte Daten freiknobeln müssen. Außerdem wird zum ersten Mal ein „Poetry-Slam” angeboten. Lernen kann man in jedem Alter. Das NaturGut Ophoven will die Lernkultur zwischen den Generationen fördern. So entdecken am 14.4. Kinder ab 2 Jahren mit Begleitung den Frühling. Unter der Rubrik „Frischluftzeit für Familien” werden verschiedene gemeinsame Erlebnisse in der Natur angeboten. So können die Familien auf GPS-Schatzsuche (22.4.) gehen oder Waldabenteuer mit Lagerfeuer erleben.

Aber auch für Erwachsene bietet das Programm viel Interessantes. So z.B. die Veranstaltung „Frühlingskräuter und vegane Kräuteraufstriche” (22.4.), ein Upcycling-Kurs für Nähbegeisterte (28.4.) oder auch „Heizen mit Holz”.

Hier geht es zum Veranstaltungsprogramm

Cille Körner, die beim Förderverein für das Veranstaltungsprogramm verantwortlich ist, betont: „Das NaturGut Ophoven ist ein von Land NRW anerkanntes BNE-Regionalzentrum. Viele der Kurse werden daher gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Wir sind stolz, dass wir wieder dieses außerordentlich breit gefächerte Programm auf die Beine gestellt haben.”

In diesem Jahr werden besonders viele Kurse zum Thema Naturerlebnis angeboten, denn es ist gut erforscht und unbestritten, dass der kindlichen Entwicklung Natur einfach gut tut. Natur verbessert die motorischen Fähigkeiten und macht sie fit für die Schule. In der Natur können sich Kinder ausprobieren und Abenteuer erleben. Sie können sich frei entfalten und erweitern ganz nebenbei ihr Wissen über Natur und Umwelt. Deshalb lautet das Fazit von Marianne Ackermann: „Natur tut Kindern und Erwachsenen gut, weil sich unsere Lebensqualität verbessert. Also runter vom Sofa und rein in die Natur.”

Für alle Kurse wird sich verbindlich über ein Onlineformular angemeldet.

Das Programmheft liegt an allen öffentlichen Stellen aus, ist aber auch auf dem NaturGut Ophoven kostenlos erhältlich oder kann unter 02171/73499-21 angefordert werden.

 

Pressemeldung vom 09.03.2018

Earth Hour – Klimaschutz bei Kerzenschein

Vegan, bio oder regional: Fünf Leverkusener Restaurants setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

Am 24. März 2017 ist es wieder soweit: Die Welt macht das Licht aus. Ab 20:30 Uhr schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde die Lichter aus, um ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen. Auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, die Dresdner Frauenkirche stehen im Dunkeln.

In Leverkusen lädt das NaturGut Ophoven alle Restaurants ein, an der Aktion teilzunehmen. „Fünf bekannte Esslokale machen schon mit“, erklärte Britta Demmer vom Naturgut Ophoven bei der Vorstellung des Projekts am Freitag. Das Restaurant „Fellini“ in Wiesdorf, das „Schmalztöpfchen“ in Opladen, das Restaurant „Haus am Park“ in Küppersteg, die Dombrauerei und der „Herkenrath Hof“ in Schlebusch.

Zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr wird das Essen in den Lokalen für die Gäste zum gemütlichen „Candle-Light-Dinner“, bei dem sie sich außerdem auf die eine oder andere Überraschung freuen dürfen, so Demmer. Der Herkenrath Hof in Schlebusch und das Haus am Park oder das Schmalztöpfchen sowie das Dombauhaus werden neben einem Candle-Light-Dinner Gerichte mit Zutaten aus der Region anbieten. Das Restaurant Fellini in Wiesdorf hat vegane und vegetarische Speisen auf seiner Menükarte und verwöhnt die Gäste mit Gitarrenmusik – natürlich unplugged.

„Interessierte Gäste sollten möglichst bald einen Tisch reservieren, da die Earth Hour mit ihrer besonderen Atmosphäre in den vergangenen Jahren sehr beliebt war“, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Seit acht Jahren nimmt Leverkusen wie über 320 andere deutsche Städte an der symbolischen Aktion für den Klimaschutz teil. Es soll natürlich nicht bei der Symbolik bleiben, so Demmer. „Wir wollen zeigen, dass Klimaschutz nicht Verzicht bedeutet, sondern kluger Konsum und dazu einen Anstoß geben.“

Fünf bekannte Leverkusener Restaurants machen bei der Earth Hour bereits mit:

Haus am Park (Manfort)
Bismarckstraße 186, 51373 Leverkusen
www.hausampark.de,  0214/46370

Herkenrath Hof (Schlebusch)
Bergische Landstraße 74-76, 51375 Leverkusen
www.herkenrath-hof.de, 0214/5006731

Schmalztöpfchen (Opladen)
Augustastraße 8, 51379 Leverkusen
www.schmalztoepfchen.com, 02171/7377000

Fellini (Wiesdorf)
Hauptstraße, 51375 Leverkusen
www.ristorante-fellini.net, 0214/31496917

Dombrauhaus (Manfort)
Saarstraße 1, 51375 Leverkusen
www.dombrauhaus.de, 0214/8505860

Weitere Restaurants können sich gerne anschließen. Kontakt: britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Restaurants, die an der Earth Hour teilnehmen, listet das NaturGut Ophoven auf seiner Homepage www.naturgut-ophoven.de auf und informiert auf facebook darüber.

Hintergrund:Die Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Organisiert wird die weltweite Kampagne vom WWF (World Wild Life Fund). Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. An der letzten Earth Hour in 2017 nahmen über 7000 Städte und Gemeinden in 180 Ländern teil. Nach Angaben des WWF werden sich auch dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen. Weitere Infos unter: www.earthhour.wwf.de.

Pressemeldung vom 06.03.2018

Refill in Leverkusen: Waldhaus Römer geht mit gutem Bespiel voran

Plastikmüll vermeiden, Leitungswasser trinken, Wasserflasche auffüllen

Das Waldhaus Römer an der Wupper wurde als neue Refill Station in Leverkusen vorgestellt. Als erste Refill Station Leverkusens ist bereits das NaturGut Ophoven aktiv. Viele weitere Stationen sollen folgen, um gegen Müll durch Plastikflaschen vorzugehen, auf die Verschmutzung durch Plastikmüll hinzuweisen und den umweltfreundlichen Konsum von Trinkwasser aus der Leitung zu fördern.

Die Idee ist so simpel wie gut: Durstige Menschen mit einer leeren Wasserflasche und Cafés, Restaurants, Geschäfte oder Unternehmen mit einem frei zugänglichen Wasseranschluss, Trinkwasserspender oder Trinkbrunnen zu verbinden. Den Weg weist künftig ein Aufkleber, der die Orte als „Refill Station“ erkennbar macht. Hier können Durstige kostenlos ihre Wasserflasche mit Leitungswasser füllen. Sigrid Fischer, Inhaberin vom Waldhaus Römer ist von der Idee begeistert: „Wir machen gerne als Abfüllstation mit. Es kommen bei uns sehr viele Spaziergänger vorbei, die sich über das Angebot freuen, kostenfrei Leitungswasser in mitgebrachte Wasserflaschen aufzufüllen.“

Britta Demmer vom NaturGut Ophoven hat das Projekt nach Leverkusen geholt: „Mit unserer Beteiligung am Projekt von Refill Deutschand wollen wir den Müll der Plastikflaschen eindämmen, denn in Deutschland werden stündlich 2 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Beteiligte Geschäfte in Leverkusen können somit zeigen, dass sie sich für Nachhaltigkeit einsetzen“, erklärt sie. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven, bekräftigt sie in diesem Anliegen: „Deutsches Kranwasser ist erstklassig und gesund.“

Wer Interesse hat sich zu beteiligen, kann sich ab sofort bei Britta Demmer vom NaturGut Ophoven melden, Tel. 02171 / 73499-44 oder britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Außerdem können sich Interessierte an der Kasse des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt die kostenfreien blauen  Aufkleber von Refill Leverkusen abholen. Danach muss  der Aufkleber nur noch gut sichtbar am Fenster oder an der Tür angebracht werden und dann heißt es schon „Wasser nachfüllen“. Mitmachen können alle Länden mit einem Wasserhahn und Öffnungszeiten, von Apotheke, Buchladen, Café, Bistro bis Schuhladen. Die Abfüllung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Im März 2017 wurde das Projekt in Hamburg gestartet und ist jetzt in Leverkusen angekommen. Vorbild für das Projekt ist Refill Bristol, wo das Projekt schon seit 2015 erfolgreich läuft.

Hintergrund zu deutschem Trinkwasser
Wann immer es um Trinkwasser aus dem Hahn geht, zweifeln viele an der Qualität des Wassers. Ist es noch eine gute Idee, aus der Leitung zu trinken? Schließlich ist auch immer wieder von Bleispuren die Rede, oder Bakterien wie Legionellen lauern in den Rohren. Rückstände von Medikamenten sollen ebenfalls im Wasser landen. In manchen Regionen ist das Wasser sehr hart, also sehr kalkhaltig. Schadet das?
Unser Leitungswasser ist rein und gesund.
Grundsätzlich gilt: Was in Deutschland aus dem Hahn kommt, ist Wasser erster Klasse. Damit das so bleibt, betreiben Wasserversorger großen Aufwand, um das Trinkwasser gründlich aufzubereiten, bis es rein ist. Und das gelingt erstaunlich gut. Wie viel Nitrat im Grundwasser enthalten ist, ist für die Qualität des Trinkwassers erst einmal unerheblich. Verfahren wie die Elektrodialyse oder die Umkehrosmose beseitigen den Düngestoff fast spurlos. Dabei wird das Wasser entweder mit Hilfe von Strom oder unter Druck gefiltert. Verbleibende Nitratreste sind verschwindend gering und gesundheitlich unbedenklich. Untersuchungen des Umweltbundesamtes sowie der Stiftung Warentest haben ergeben, dass der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Hahnwasser nicht überschritten wird.
Wasserversorger filtern, klären und reinigen das Grundwasser von allen möglichen Verunreinigungen. Schadstoffe, Bakterien und Medikamentenrückstände überschreiten die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte in der Regel nicht. Die Verantwortung der Betriebe endet jedoch, sobald das Wasser durch die Rohre innerhalb eines Hauses fließt.
Der Eigentümer muss sicherstellen, dass die Leitungen frei von Schadstoffen wie Blei oder Bakterien wie Legionellen sind. In den meisten Häusern sind die Rohre in gutem Zustand, sodass sich die Bewohner nicht sorgen müssen. In sehr alten Gebäuden ist die Ausstattung manchmal noch ein Problem. Wer sich unsicher ist, ob das Wasser aus dem eigenen Hahn wirklich unbedenklich ist, kann es testen lassen. Die örtlichen Gesundheitsämter bieten üblicherweise Kontrollen an. Filter für Trinkwasser sind in der Regel nicht nötig, zumal diese schnell zu Keimfallen werden können, wenn sie nicht regelmäßig gewechselt und sauber gehalten werden.

Pressemeldung vom 26.02.2018

Mitsteigern für den guten Zweck!

Wohltätigkeitsauktion und Kindertrödel am Sonntag 18. März auf dem NaturGut Ophoven

Am Sonntag, den 18. März veranstaltet das NaturGut Ophoven wieder seinen traditionellen Kindertrödel mit der Wohltätigkeitsauktion. Zahlreiche Trödler, aber auch Stände vom NABU und BUND, des Eine-Welt-Vereins Horizontes und ein Stand mit Naturfotografien haben sich angemeldet. Ein Blickfang wird sicher wieder der große Spendentrödelstand des NaturGuts, dessen Einnahmen ebenfalls in vollem Umfang für die gute Sache gespendet werden. Besucher sind von 11 bis 16 Uhr herzlich auf dem NaturGut Ophoven willkommen.

Um 13 Uhr startet die Wohltätigkeitsauktion: ein Wochenende im Romantikhotel zur Schwane in Volkach inklusive einem Mehrgänge-Menü für 2 Personen, eine Übernachtung im Lindner Hotel an der BayArena, ein Ostermann Jubiläumsgutschein über 250 Euro, Gutscheine für Wellness und Massage und vieles mehr können ersteigert werden.

Zahlreiche Geschäfts- und Privatleute aus Leverkusen und Umgebung haben für die Auktion gespendet. Es gibt diverse Restaurantgutscheine, Eintrittsgutscheine für Museen und Schwimmbäder oder aber Winzerpräsente stehen für die Auktion bereit.

Der Erlös der Auktion fließt in diesem Jahr wieder in ein Klimaprojekt in Madagaskar und den Gesundheitsfonds OLEO, durch den Schulklassen und Kindergartengruppen an Kursen zu Ernährung und Bewegung auf dem NaturGut Ophoven teilnehmen können.

Für das leibliche Wohl der Besucher ist natürlich gesorgt mit Spezialitäten aus der Türkei, Kuchen, Waffeln, Fritten Würstchen und Leckerem aus dem Steinofen.

Pressemeldung vom 01.02.2018

Einzigartiges pädagogisches Programm druckfrisch erschienen

91 verschiedene Angebote für Kindergärten bis Sekundarstufe II auf dem NaturGut Ophoven

Der Förderverein NaturGut Ophoven hat sein pädagogisches Programm komplett überarbeitet. Alle Programme wurden auf Herz und Nieren geprüft. So wurden Anregungen von Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen, Zahlen aktualisiert und Spiele und Experimente überarbeitet. Herausgekommen ist ein Angebot für alle Altersstufen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II, das mit 91 verschiedenen Programmen durch seine Vielfalt und Qualität überzeugt. „Wir haben Anregungen von Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen, Spiele und Experimente überarbeitet und natürlich neue Kurse entwickelt”, erklärte Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins vom NaturGut Ophoven bei der Vorstellung des Programmheftes. „Zu uns kommen die Lehrkräfte sehr gerne, da einerseits alle Kurse sind auf die Inhalte der Lehrpläne abgestimmt worden und ergänzen so optimal den schulischen Unterricht. Anderseits kann man hier den Kindern Primärerfahrungen in der Natur bieten, die im Klassenraum nicht möglich sind” so die hauptberufliche Lehrerin.

Neben den Klassikern, die immer gerne gebucht wurden, wie die Kurse „Naturforscher unterwegs”, „Vom Getreide zum Brot” oder „Wir sind ein Team”, habe das NaturGut Ophoven diesmal einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz gelegt, so Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des Umweltbildungszentrum: „Diese thematische Fokussierung ist uns sehr wichtig, denn wir alle müssen unsere Bildungsaktivitäten in Sachen Klimaschutz erweitern und optimieren. Das erfordert unsere Zeit.” So können jetzt Kurse gebucht werden wie „Erdbeeren im Winter”, „Stadtfieber” oder „Planet gesucht – Klimaschützer im Weltall”.

„Auf dem NaturGut Ophoven können wir den Kindern Erfahrungen bieten, die im Klassenraum nicht möglich sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es das zu meiner Schulzeit auch gegeben hätte”, so Oberbürgermeister Uwe Richrath. Er sei froh, dass die Stadt Leverkusen gemeinsam mit dem Förderverein das NaturGut Ophoven mit seinem vielfältigen Gelände und seinem Kinder- und Jugendmuseum betreiben kann. „Nur wenige Kommunen haben das Privileg einen solch fachlich hochqualifizierten, engagierten und anerkannten außerschulischen Lernort zu haben und damit die Ausbildung unserer Kinder zu bereichern”, erklärte Thomas Wieners, Schulrat der Stadt Leverkusen aus eigener Erfahrung. „Hier erlernen die Kinder und Jugendliche im Kontext eines ganzheitlichen ökologisch orientierten Programms, Dinge genau zu beobachten, zu experimentieren und Zusammenhänge zu begreifen”. Es sei wichtig, dass Basisqualifikationen, Grundwissen und naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich mit allen Sinnen vermittelt werden.

Für alle Altersstufen wurden die Bildungsangebote zum Klimaschutz intensiviert. Neue Kurse für den Kindergarten sind außerdem „Der König, sein Daumen und der Müll” und „Kindermuseum für die Kleinsten” – ein Angebot für Kinder von 1-3 Jahren. Neu sind auch die Programme zum Thema Apothekergarten für Klasse 3-8, die 25 x kostenfrei gebucht werden können. Mehr Infos zum neuen pädagogischen Programm: naturgut-ophoven.de/fuer-schule-und-kindergarten/

Fragen zum Pressetermin bitte an Ute Rommeswinkel, NaturGut Ophoven, 02171/73499-41, ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 17.01.2018

Bildungszentren aus allen Bundesländern einigen sich auf Klimaschutz-Fahrplan für 2018

Auf dem NaturGut Ophoven fand eine Strategie-Tagung statt

Die Bundesrepublik war zu Gast in Leverkusen. Bei einer Strategie-Tagung auf dem NaturGut Ophoven am 16. und 17. Januar berieten die Leitungen von 16 außerschulischen Bildungszentren, wie sie mehr für den Klimaschutz tun können. Pro Bundesland war ein Bildungszentrum mit Vorbildcharakter vertreten. Im vergangenen Jahr haben sich 16 Bildungszentren zu einem bundesweiten Netzwerk zusammengeschlossen, unter der Leitung vom NaturGut Ophoven. Die Bildungszentren verfolgen ein wichtiges gemeinsames Ziel: nicht nur die Bevölkerung in Sachen Klimaschutz weiterzubilden, sondern auch selber Vorbild beim Klimaschutz zu werden.

Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Ermittlung des CO2-Ausstoßes der Einrichtungen und um Chancen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Dr. Oliver Thaßler, Leiter der Umweltbildung und Umweltkommunikation am Naturerbe Zentrum Rügen: „Nach der Strategie-Tagung bin ich mir sicher, dass sich unsere Einrichtung bis Ende 2019 klimaneutral zertifizieren lassen sollte.”

Bernhard Marewski, Bürgermeister der Stadt Leverkusen: „Das Projekt zeigt anschaulich, wie Klimabildung vor Ort effektiv und nachhaltig verankert werden kann. Ich bin beeindruckt von den Fortschritten. Denn genau darum muss es in Deutschland jetzt gehen, also um die lokale Umsetzung von politischen Beschlüssen, wie die des Pariser Klimaabkommens.”
Viele der Bildungseinrichtungen haben bereits ihre pädagogischen Programme weiterentwickelt und die Themen Klimawandel und Klimaschutz stärker integriert. Zum Beispiel wurden im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Schleswig-Holstein die Themen Klimawandel und Klimaschutz in Forschertouren eingebaut und eine Thementour zum Klimawandel für die Stufen 9-10 und 11-13 neugestaltet. In der Auwaldstation Leipzig findet ab sofort ein Wettbewerb „Die klimafreundliche Brotdose” für alle Schulklassen statt. Beim Programm „Leckereien aus der Natur” ergänzte die Auwaldstation das Spiel „Deutschland sucht das Superessen”, das den Zusammenhang von Ernährung und Klimaschutz erklärt. Das Ökowerk Berlin hat Kindergeburtstage mit Klimabezug neu ins Programm aufgenommen. Im Haus des Waldes in Sachsen-Anhalt lernen Kinder und Jugendliche neuerdings über nachhaltige Forstwirtschaft hinaus den Zusammenhang von Klimawandel und Borkenkäfer-„Alarm” kennen. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es Neuerungen in der Bildungsarbeit: In der evangelischen Landjugendakademie können sich Jugendliche ab 14 Jahren zu Klimamultiplikatoren ausbilden lassen.

Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven: „Die Tagung zeigt auf, wie ganz unterschiedliche Bildungseinrichtungen, z.B. Volkshochschulen, Jugendherbergen, Museen und Umweltzentren ihr großes Potential der Bildung für Klimaschutz noch mehr nutzen können. Die heutige Tagung ist auch in anderer Hinsicht ein voller Erfolg, sie hat die 16 BildungszentrenKlimaschutz als Netzwerk weiter zusammenwachsen lassen und so viel kreatives Potential freigesetzt.”

Das Projekt „BildungKlima-plus” wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei, sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.
Weitere Infos auf der Projekthomepage: www.16bildungszentrenklimaschutz.de