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Pressemeldung vom 01.02.2018

Einzigartiges pädagogisches Programm druckfrisch erschienen

91 verschiedene Angebote für Kindergärten bis Sekundarstufe II auf dem NaturGut Ophoven

Der Förderverein NaturGut Ophoven hat sein pädagogisches Programm komplett überarbeitet. Alle Programme wurden auf Herz und Nieren geprüft. So wurden Anregungen von Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen, Zahlen aktualisiert und Spiele und Experimente überarbeitet. Herausgekommen ist ein Angebot für alle Altersstufen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II, das mit 91 verschiedenen Programmen durch seine Vielfalt und Qualität überzeugt. „Wir haben Anregungen von Lehrerinnen und Lehrern aufgenommen, Spiele und Experimente überarbeitet und natürlich neue Kurse entwickelt”, erklärte Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins vom NaturGut Ophoven bei der Vorstellung des Programmheftes. „Zu uns kommen die Lehrkräfte sehr gerne, da einerseits alle Kurse sind auf die Inhalte der Lehrpläne abgestimmt worden und ergänzen so optimal den schulischen Unterricht. Anderseits kann man hier den Kindern Primärerfahrungen in der Natur bieten, die im Klassenraum nicht möglich sind” so die hauptberufliche Lehrerin.

Neben den Klassikern, die immer gerne gebucht wurden, wie die Kurse „Naturforscher unterwegs”, „Vom Getreide zum Brot” oder „Wir sind ein Team”, habe das NaturGut Ophoven diesmal einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz gelegt, so Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des Umweltbildungszentrum: „Diese thematische Fokussierung ist uns sehr wichtig, denn wir alle müssen unsere Bildungsaktivitäten in Sachen Klimaschutz erweitern und optimieren. Das erfordert unsere Zeit.” So können jetzt Kurse gebucht werden wie „Erdbeeren im Winter”, „Stadtfieber” oder „Planet gesucht – Klimaschützer im Weltall”.

„Auf dem NaturGut Ophoven können wir den Kindern Erfahrungen bieten, die im Klassenraum nicht möglich sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es das zu meiner Schulzeit auch gegeben hätte”, so Oberbürgermeister Uwe Richrath. Er sei froh, dass die Stadt Leverkusen gemeinsam mit dem Förderverein das NaturGut Ophoven mit seinem vielfältigen Gelände und seinem Kinder- und Jugendmuseum betreiben kann. „Nur wenige Kommunen haben das Privileg einen solch fachlich hochqualifizierten, engagierten und anerkannten außerschulischen Lernort zu haben und damit die Ausbildung unserer Kinder zu bereichern”, erklärte Thomas Wieners, Schulrat der Stadt Leverkusen aus eigener Erfahrung. „Hier erlernen die Kinder und Jugendliche im Kontext eines ganzheitlichen ökologisch orientierten Programms, Dinge genau zu beobachten, zu experimentieren und Zusammenhänge zu begreifen”. Es sei wichtig, dass Basisqualifikationen, Grundwissen und naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich mit allen Sinnen vermittelt werden.

Für alle Altersstufen wurden die Bildungsangebote zum Klimaschutz intensiviert. Neue Kurse für den Kindergarten sind außerdem „Der König, sein Daumen und der Müll” und „Kindermuseum für die Kleinsten” – ein Angebot für Kinder von 1-3 Jahren. Neu sind auch die Programme zum Thema Apothekergarten für Klasse 3-8, die 25 x kostenfrei gebucht werden können. Mehr Infos zum neuen pädagogischen Programm: naturgut-ophoven.de/fuer-schule-und-kindergarten/

Fragen zum Pressetermin bitte an Ute Rommeswinkel, NaturGut Ophoven, 02171/73499-41, ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 17.01.2018

Bildungszentren aus allen Bundesländern einigen sich auf Klimaschutz-Fahrplan für 2018

Auf dem NaturGut Ophoven fand eine Strategie-Tagung statt

Die Bundesrepublik war zu Gast in Leverkusen. Bei einer Strategie-Tagung auf dem NaturGut Ophoven am 16. und 17.01.2018 berieten die Leitungen von 16 außerschulischen Bildungszentren, wie sie mehr für den Klimaschutz tun können. Pro Bundesland war ein Bildungszentrum mit Vorbildcharakter vertreten. Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Ermittlung des CO2-Ausstoßes der Einrichtungen und um Chancen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Dr. Oliver Thaßler, Leiter der Umweltbildung und Umweltkommunikation am Naturerbe Zentrum Rügen: „Nach der Strategie-Tagung bin ich mir sicher, dass sich unsere Einrichtung bis Ende 2019 klimaneutral zertifizieren lassen sollte.“ Im letzten Jahr 2017 haben sich 16 Bildungszentren zu einem bundesweiten Netzwerk zusammengeschlossen, unter der Leitung vom NaturGut Ophoven. Die Bildungszentren verfolgen ein wichtiges gemeinsames Ziel: nicht nur die Bevölkerung in Sachen Klimaschutz weiterzubilden, sondern auch selber Vorbild beim Klimaschutz zu werden.

Bernhard Marewski, Bürgermeister der Stadt Leverkusen: „Das Projekt zeigt anschaulich, wie Klimabildung vor Ort effektiv und nachhaltig verankert werden kann. Ich bin beeindruckt von den Fortschritten. Denn genau darum muss es in Deutschland jetzt gehen, also um die lokale Umsetzung von politischen Beschlüssen, wie die des Pariser Klimaabkommens.“
Viele der Bildungseinrichtungen haben bereits ihre pädagogischen Programme weiterentwickelt und die Themen Klimawandel und Klimaschutz stärker integriert. Zum Beispiel wurden im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Schleswig-Holstein die Themen Klimawandel und Klimaschutz in Forschertouren eingebaut und eine Thementour zum Klimawandel für die Stufen 9-10 und 11-13 neugestaltet. In der Auwaldstation Leipzig findet ab sofort ein Wettbewerb „Die klimafreundliche Brotdose“ für alle Schulklassen statt. Beim Programm „Leckereien aus der Natur“ ergänzte die Auwaldstation das Spiel „Deutschland sucht das Superessen“, das den Zusammenhang von Ernährung und Klimaschutz erklärt. Das Ökowerk Berlin hat Kindergeburtstage mit Klimabezug neu ins Programm aufgenommen. Im Haus des Waldes in Sachsen-Anhalt lernen Kinder und Jugendliche neuerdings über nachhaltige Forstwirtschaft hinaus den Zusammenhang von Klimawandel und Borkenkäfer-“Alarm“ kennen. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es Neuerungen in der Bildungsarbeit: In der evangelischen Landjugendakademie können sich Jugendliche ab 14 Jahren zu Klimamultiplikatoren ausbilden lassen.

Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven: „Die Tagung zeigt auf, wie ganz unterschiedliche Bildungseinrichtungen, z.B. Volkshochschulen, Jugendherbergen, Museen und Umweltzentren ihr großes Potential der Bildung für Klimaschutz noch mehr nutzen können. Die heutige Tagung ist auch in anderer Hinsicht ein voller Erfolg, sie hat die 16 BildungszentrenKlimaschutz als Netzwerk weiter zusammenwachsen lassen und so viel kreatives Potential freigesetzt.“

Das Projekt „BildungKlima-plus“ wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei, sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung.
Weitere Infos auf der Projekthomepage: www.16bildungszentrenklimaschutz.de