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Offene Böden: Wir stehen drauf!

Der Boden formt einen wichtigen Teil unserer Umwelt, doch er unterliegt vielfältigen Belastungen. Immer mehr Fläche geht durch Versiegelung verloren, und selbst vormals blühende Vorgärten und Parkanlagen liegen erstickt unter einer Schicht Beton und Asphalt. Wer jedoch die Herausforderung annimmt, den eigenen Grund und Boden zu entsiegeln, fördert nicht nur den Bodenschutz, sondern verbessert auch die Lebens- und Wohnqualität.




Probleme durch Versiegelung

Wenn Flächen versiegelt sind, gehen sie für die Natur verloren. Dies zieht Probleme nach sich - für Pflanzen, Tiere und uns Menschen.

Wenn wir Flächen versiegeln,…

  • … kann Regen nicht mehr im Boden versickern. Der Grundwasserspiegel sinkt, mit Folgen für die Pflanzenwelt und unsere Versorgung mit Trinkwasser.

  • … steigen die Kosten für die Abwasserbeseitigung. Denn der Regen fließt in die Kanalisation und vermischt sich dort mit Schmutzwasser, wodurch die Arbeit für Kläranlagen zunimmt.

  • … steigt die Hochwassergefahr. Das übermäßige Wasser wird nicht zurückgehalten, sondern fließt sehr schnell ab. Zudem kann dadurch die Kanalisation überlastet werden und Schmutzwasser ungereinigt in die Umwelt gelangen.

  • … nimmt die Verdunstung ab. Dadurch verändert sich das Kleinklima und die Luft wird trockener.

  • … heizt sich die Umgebung stark auf. Daher ist in Städten die Temperatur höher als in der freien Landschaft. Bei hoher Luftverschmutzung entstehen dadurch auch die typischen „Dunstglocken“ über den Städten.

  • … zerstören wir den Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

  • … zerstören wir die Fähigkeit des Bodens, Schadstoffe zu filtern und fruchtbare Erde zu bilden.

  • … zerstören wir Erholungs- und Naturerlebnisräume für uns Menschen.


Ein Segen für die Stadt: Entsiegelung

Entsiegelung fördert den Bodenschutz, verbessert das Kleinklima, erhöht die Grundwasserneubildung und verringert die Hochwassergefahr.

Auch Sie können auf Ihrem Grundstück den Boden wieder aufatmen lassen. Egal ob in Höfen, auf Parkplätzen, Zufahrtswegen, Garageneinfahrten und Abstellflächen – Beton und Asphalt lassen sich leicht durch attraktive wasserdurchlässige Alternativen ersetzen:

  • Blumenbeete und –wiesen sind ein Genuss für Ihre Augen und fördern die Natur in Ihrer Umgebung.

  • Rasen eignen sich für Spiel- und Bewegungsflächen

  • Kies und Split sind ideal für Fußwege und Parkplätze.

  • Rindenschrot aus gehäckseltem Rinden-, Strauch- und Baumschnitt kann viel Regenwasser aufnehmen und für Gartenwege verwendet werden.

  • Holzroste aus imprägnierten, heimischen Hölzern sind ideal für Terrassen.

  • Holzpflaster aus Holzklötzen, die mit Sand und Split ausgefugt werden, sind für Terrassen und Fußwege geeignet.

  • Schotterrasen – ein Gemisch aus Schotter und Mutterboden, der mit Gräsern bewachsen ist – kann ebenfalls als Parkplatz genutzt werden.

  • Rasengittersteine und Rasenfugenpflaster sind für Parkplätze geeignet.

  • Dachbegrünungen können durch ihre Speicherwirkung beachtliche Niederschlagsmengen zurückhalten, die dann langsam verdunsten oder kontrolliert abgeleitet werden. Mehr zum Thema Dachbegrünung.


Der Boden atmet auf!