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„:wasser verbindet” erfolgreich beendet

Abschluss-Symposium präsentiert Ergebnisse

Überrascht waren die 40 Teilnehmer des Abschluss-Symposiums (18. Februar 2011) von der Vielfalt der Aktionen, die im Rahmen von „:wasser verbindet” stattfanden. Das NaturGut Ophoven hatte über 200 Aktionen mit Schulen, Kindergärten, Vereinen und sozialen Institutionen an Dhünn, Rhein und Wupper durchgeführt. „Wichtig war uns, das Thema Wasser nicht nur naturwissenschaftlich zu bearbeiten, sondern auch geschichtlich und kreativ”, erklärte Projektorganisatorin Britta Demmer. Neben einer Einführung ins Tümpeln (biologische Gewässeruntersuchung) und Wasserexperimente nahmen Kinder und Erwachsene  an Aktionen zur „land-art” teil, bastelten „Fantastische Wassermobile” aus Naturmaterialien oder besuchten ein Klärwerk. Eine fünfte Schulklasse aus Leverkusen hat das Projekt „Lebenslinien” durchgeführt. Bei diesem Projekt rekonstruierten Schülerinnen und Schüler die Geschichte ihrer lokalen Gewässer anhand von Zeitzeugenberichten. Dazu interviewten sie Senioren, die etwas zum Wandel ihres Heimatflusses beitragen konnten. Schüler des Landrat-Lucas-Gymnasiums und die Leverkusener Wirtschaftsjunioren renaturierten gemeinsam einen Teich, der sich auf dem Gelände eines Altenwohnheims befindet, und vieles mehr wurde in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt.

Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven, hob den wichtigen Beitrag des Projekts zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung hervor: „Durch die Aktionen erleben Kinder und Erwachsene ihr Umfeld, die Flüsse in ihrer Nachbarschaft, neu. Durch das Erforschen und Gestalten nehmen sie die Lebensräume intensiver wahr.” Von März 2009 bis Februar 2011 führte das NaturGut Ophoven das Projekt „Wasser verbindet” durch. Es hatte zum Ziel, Menschen an Rhein, Wupper und Dhünn für das Thema Wasser und vor allem für die Lebensräume entlang der drei Flüsse zu sensibilisieren. Nach dem Leitsatz „Voneinander und miteinander lernen” sollte das Wissen der älteren Generation mit der Bildungsbereitschaft der Jüngeren in kleinen Wasseraktionen zusammengeführt werden oder über den Umgang mit Wasser sollte von anderen Kulturen gelernt werden. Wichtig waren der Dialog und Austausch von Erfahrungen. Das NaturGut half den Kooperationspartnern, Ideen für geeignete Wasserprojekte zu finden.



Pädagogische Programme

Neben ganz individuellen Aktionen hatte das NaturGut Ophoven einige mehrstündige pädagogische Programme für Kindergärten und Schulklassen entwickelt wie „Kieselsteine & Co.”, „Was der Strom so mit sich bringt” oder „Fantastische Wassermobile”. Nach Abschluss des Projekts wurden sie in das ständige Programm aufgenommen. Mehr unter Pädagogische Programme.

Materialien zum Ausleihen

Schulen, Kindergärten und andere Institutionen können sich auch weiterhin kostenlos umfangreiches Material ausleihen, um Flüsse zu untersuchen, Experimente mit Wasser durchzuführen, Wasserstraßensysteme zu bauen oder durch eine Klanganimation den Wasserkreislauf zu vertonen.


Ansprechpartnerinnen:
Britta Demmer, 02171 73499-44
Ute Rommeswinkel, 02171 73499-41.

Das Projekt wurde gefördert vom: