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Antragsjahr 2018

Kinderhelden – gerecht, wild und fair

Auch in diesem Jahr wurde das Projekt „Kinder in Leverkusen – Nachhaltige Entwicklung in der globalisierten Welt” erfolgreich weitergeführt.

25 Jungen und Mädchen aus Leverkusen und geflüchteten Familien eroberten als Kinderhelden, die gerecht wild und fair sind, das NaturGut Ophoven. Gemeinsam beschäftigten sich die Kinder mit Spielen, Aktionen und Geschichten rund um das Thema Gerechtigkeit. Das Besondere war, dass die Kinder sich auf philosophische Weise mit dem Thema befasst haben.

In Kleingruppen wurde darüber philosophiert: Was macht einen Helden aus? Kann jeder ein Held sein? Was sind Superkräfte und ist ein Held immer gerecht? Die Erfahrungen und Erkenntnisse wurden mittels Installationen, die im Kinder- und Jugendmuseum ausgestellt werden, anschaulich gemacht. So entwickelten die Kinder aus kaputten Fahrradschläuchen, alten Kleidern, Pappe, Draht und vielem mehr Kunstwerke, die symbolisieren, dass jeder besondere Kräfte und Eigenschaften besitzt, die er nutzen kann, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Zudem werden Besucher dieser Ausstellung aufgefordert sich zu beteiligen und können an vier Stationen ihre Gedanken zu dem Thema Gerechtigkeit, Held, Superkraft und Glück mitteilen.

Auf dem großen „Kinderheldenfest” am Sonntag, dem 19. August von 11 bis 17 Uhr im Rahmen des Leverkusener Kindefestes LEVspielt³, gab es ein Wiedersehen der Kinder der „Kinderhelden”-Woche mit ihren Familien. Zudem waren die Kinder und Jugendlichen aus Leverkusen mit ihren Familien eingeladen mit einer Museumsrallye, die Kunstwerke der Kinder zu entdecken und sich mit dem Thema Gerechtigkeit zu beschäftigen.

Außerdem konnten in Teamspielen wie dem Riesenjenga oder Sommerski über 200 Kinder mit ihren Eltern ihr Geschick ausprobieren. Viel zu entdecken gab es auch bei der Autosafari zu Fuß. Wie auch in den vergangen Jahren gab es internationale Lieblingsgerichte von den Kinder aus der „Kinderhelden” -Woche.

Pädagogisches Konzept (PDF)

Antragsjahr 2017

Hands on Globus – Kinder aus aller Welt machen Museum

Aufbauend auf die 2015 und 2016 erfolgreich durchgeführten Projekte „Kinder in Leverkusen – Nachhaltige Entwicklung in der globalisierten Welt” lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Bildungsort Museum. 24 Jungen und Mädchen aus geflüchteten Familien und andere Kinder aus Leverkusen bekamen gemeinsam die Möglichkeit, den Ort Museum eigenständig zu erkunden, umzugestalten und eigene Ideen an einem Museumsfest zu präsentieren. Thematisch ging es dabei um Ressourcenschutz im globalen, aber auch lokalen Kontext, welcher in drei verschiedenen Ausstellungsbereichen im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt handlungsorientiert und mit allen Sinnen veranschaulicht wurde.

Zudem fand ein großes „Globusfest“  am Sonntag, 20. August von 11-17 Uhr im Rahmen des Leverkusener Kindefestes LEVspielt³ statt. Über 500 Kinder besuchten mit ihren Eltern das „Globusfest“. Die Besucher bildeten einen guten Querschnitt der multikulturellen Gesellschaft in unserer Stadt ab.

Mit einer Rallye durch das Kinder- und Jugendmuseum wurden die einzelnen Themen und Kunstwerke der Ferienwoche präsentiert. Es gab internationale Lieblingsgerichte von den Kinder aus der „hands on globus“ -Woche. Der Weltmusiker Kamal Ben Hicham lud zum Trommelworkshop ein, an denen die Besucher mit selbstgebauten Trommeln teilnehmen konnten. Ebenfalls konnten die Besucher am Enten-Angel-Quiz ihr Wissen testen, inwieweit die Ozeane vom Klimawandel bedroht sind. Für zu Hause konnten sich die Besucher des Festes einen kleinen Globus basteln und sich so ihre "eigene Welt" gestalten.

Auch diese Plakate, die zum Ressourcenschutz motivieren wollen, sind im Rahmen der Ferienwoche auf Grundlage der graphischen Vorlagen der Kinder entstanden. Unser pädagogisches Konzept der Ferienwoche focussierte sich auf die Gestaltung von Kunstwerken zum Thema Ressouceneinsparung. Im PDF finden Sie die Details.

Pädagogisches Konzept (PDF)

Weitere Infos zum Projekt und Anmeldung bei Ute Pfeiffer-Frohnert, Tel.: 02171 73499-30 oder ute.pfeiffer-frohnert@naturgut-ophoven.de

 

Antragsjahr 2016

Kinder in Leverkusen 2+ - Nachhaltige Entwicklung in der globalisierten Welt

”Kinder aus aller Welt - eine besondere Weltreise„ - so hieß das Ferienprogramm für Kinder aus Flüchtlingsfamilien und Kinder aus Leverkusen, das vom 1. bis 5. August 2016 stattfand. 34 Kinder setzten sich dabei mit den Lebensbedingungen auseinander, die eine globalisierte Welt für sie selbst, aber auch für andere mit sich bringt. Das Besondere war, dass die Teilnehmenden direkt im Austausch mit Kindern aus unterschiedlichen Ländern standen. Im Vergleich zum letzten Jahr fand die Ferienwoche nicht nur im Gelände, sondern auch im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt statt.

Ablauf der Ferienwoche (PDF)

Etwas ganz Besonderes war die Erstellung eines mehrsprachigen Wörterbuchs. „Wie heißt das?” ist ein Wörterbuch für Umwelt und Natur in Arabisch, Albanisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch. Die Kinder malten, fotografierten, bastelten und übersetzten gemeinsam 26 Wörter in sechs verschiedene Sprachen.

„Wie heißt das?” Wörterbuch (PDF)

Ein Abschlussfest fand am Freitag, den 5. August statt, bei dem die beteiligten Kinder ihre Geschwister und Eltern einladen konnten. Zudem fand ein großes Multikultifest am Sonntag, 21. August von 11-17 Uhr im Rahmen des Leverkusener Kindefestes LEVspielt³ statt. Es gab verschiedene Aktionsstände, leckeres Essen, Weltmusik mit Kamal Ben Hicham und natürlich wurden die Ergebnisse der Ferienwoche vorgestellt.

Das Projekt wird im zweiten Jahr gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und ist deshalb für alle Teilnehmer kostenlos.

Weitere Infos zum Projekt und Anmeldung bei Ute Rommeswinkel, Tel.: 02171 73499-41 oder ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

 

Antragsjahr 2015

Nachhaltige Entwicklung in der globalisierten Welt

Im Rahmen des Projekts „Kinder in Leverkusen - Nachhaltige Entwicklung in einer globalisierten Welt” wurde der Themenbereich „Globales Lernen” auf innovative Weise bearbeitet.

In der ersten Sommerferienwoche vom 29.6.-3.7.2015 gab es ein gemeinsames Ferienprogramm für Kinder aus Leverkusen und Flüchtlingskinder aus den Übergangsheimen Sandstraße und Wuppertalstraße. Sie hatten die Möglichkeit, sich im Rahmen der Ferienaktionen mit den Lebensbedingungen auseinander zu setzen, die eine globalisierte Welt für sie selbst, aber auch für andere mit sich bringt.

Die Ferienwoche „Nachhaltige Entwicklung in einer globalisierten Welt” hat 34 Kindern aus Deutschland, Serbien, Syrien, Albanien und Nigeria im Alter von 8-13 Jahren ermöglicht, sich selbstständig und kreativ mit sich und ihrer Umwelt und den damit zusammenhängenden Lebensbedingungen einer globalisierten Welt auseinanderzusetzen.
Dies wurde umso erfahrbarer für die Kinder, da sie im direkten Austausch mit Kindern aus unterschiedlichen Ländern standen. Globales Lernen konnte durch die gegenseitige Beschäftigung mit fremden Kulturen gemeinsam stattfinden. Am letzten Tag der Ferienwoche fand ein Abschlussfest statt, bei dem die beteiligten Kinder ihre Geschwister und Eltern eingeladen hatten und dabei typische Speisen mitbrachten und Aktionen aus ihren Heimatländern präsentierten.

Ablauf der Ferienwoche (PDF)

Zum Projektabschluss fand am 23. August 2015 ein großes Multi-Kulti-Fest mit den teilnehmenden Kindern, deren Freunden, Familien und allen anderen Interessierten auf dem NaturGut Ophoven statt. Das Fest stand unter dem Motto: Gemeinsamkeiten. Gemeinsam essen, basteln, Spaß haben, musizieren, erinnern und Spaß haben!
Hunderte Leverkusener folgten der Einladung und nahmen am ersten Multi-Kulti-Fest auf dem NaturGut teil. An Aktionsständen konnten z.B. Fladen selbst belegt werden, Traumfänger oder Spielzeug aus aller Welt gebastelt werden.

Internationales Flair entstand auch durch das musikalische Programm. Kamal Ben Hicham auf seinem Gembri, einem Instrument aus Holz, Tierfell und Saiten aus Tierdarmseiden und sein Schüler Nicolai Hoffmann unterhielten die Festbesucher mit „Weltmusik”, in der Einflüsse aus Nordafrika und Südamerika zusammenflossen

Standorganisation (PDF)

Das NaturGut Ophoven arbeitet seit vielen Jahren nach dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Globales Lernen kann als umfassender Auftrag im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung angesehen werden. Es versteht sich als die pädagogische Antwort auf die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung der Weltgesellschaft und damit als die notwendige Transformation pädagogischen Denkens und Handelns im Kontext einer sich globalisierenden Gesellschaft.
Ein wesentliches Ziel Globalen Lernens ist es, globale Zusammenhänge zu transportieren und die Wechselwirkungen mit „dem Lokalen” aufzudecken. Mit dem Projekt wurden bei den Kindern besonders die Steigerung des Selbstbewusstseins, die Erlangung von Gestaltungskompetenz und der respektvolle Umgang untereinander gefördert. Dabei wurden die weltoffene Wahrnehmung, gerechtes Handeln und gerade bei den deutschen Kindern auch die Reflexion des eigenen Lebensstils gestärkt.

Evaluationsbericht Kinder in der globalisierten Welt (PDF)

Weitere Informationen zum Themenkomplex „Globales Lernen” bietet der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Download auf dieser Webseite:

www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2015/2015_06_00-Orientierungsrahmen-Globale-Entwicklung.pdf

Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist durch partizipative Methoden, Situations- und Handlungsorientierung gekennzeichnet.

Dieses Erlebnisprogramm wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans NRW.