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Heimat gestalten

Verbesserung der Wohnqualität/des Wohnumfelds in Flüchtlingsunterkünften durch Umweltbildungsmaßnahmen

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Nicht nur Kriege und Wirtschaftskrisen, sondern auch Umweltzerstörung und Klimawandel drohen, ganze Landstriche in Afrika und dem Nahen Osten unbewohnbar zu machen. Auch in Europa sind bereits die Auswirkungen des Klimawandels real spürbar. Aus diesem Grund darf die Ankunft Geflüchteter in keinem Fall dazu führen, dass mühsame Errungenschaften westlichen Klimaschutzes auf Eis gelegt werden, wie es unlängst z. B. der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) forderte, dass nämlich die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bis 2020 auf das Niveau von 2009 abgesenkt werden sollten.

Das Projekt „Heimat gestalten” will veranschaulichen, wie umweltfreundliches und klimaschonendes Verhalten im deutschen Alltag aussieht. Hierzu führten wir exemplarisch an zwei Standorten in Leverkusen, an denen Geflüchtete untergebracht sind, über einen Zeitraum von fünf Monaten praktische Umweltschutzaktivitäten in Verbindung mit Umweltlernen durch. Gleichfalls stand auch das sprachliche Lernen mit der Vermittlung von Umweltwissen im Fokus. Alle Aktivitäten orientierten sich an den Maßgaben des interkulturellen Lernens und berücksichtigten die kulturelle Herkunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weiterhin wurde auch Informationsmaterial zum Umweltverhalten in Deutschland für verschiedene Nationalitäten zusammengestellt.

Ziel des Projekts „Heimat gestalten” war es, die Geflüchteten ganz konkret an das Thema Energiesparen, Mülltrennung, Recycling und Ressourcenschutz und Urban Gardening heranzuführen und durch Verhaltensänderung auch langfristig den persönlichen Energieverbrauch zu senken.

Weiterhin ging es auch um eine schnelle, bundesweite Verbreitung der Projektidee. Aus diesem Grund wurde ein Leitfaden erstellt, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Download Leitfaden