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Forschen, erleben, lernen!

Das NaturGut Ophoven arbeitet nach den Grundsätzen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Darunter verstehen wir, dass unsere heutigen Bedürfnisse befriedigt werden ohne zu riskieren, dass künftige Generationen leer ausgehen. Dazu benötigen wir neue Umgangsweisen mit unseren natürlichen Ressourcen und neue Formen des Zusammenlebens in einer globalisierten Welt. Der Schutz unseres Klimas gehört dabei zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb ist die Bildung für den Klimaschutz und erneuerbare Energien ein Schwerpunkt und ein integraler Bestandteil der gesamten Arbeit auf dem NaturGut Ophoven.

BNE dient als Schlüsselinstrument zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Im September 2015 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung unterzeichnet. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die „Sustainable Development Goals”, kurz SDGs. Bis 2030 sollen Hunger und extreme Armut beseitigt, Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpft und der Klimawandel reguliert werden.
Die SDGs markieren eine wichtige Zäsur, da sie zum einen das Nebeneinander der beiden Perspektiven „Umwelt und Entwicklung” überwinden und zum anderen alle Länder der Erde gleichermaßen verpflichten. Als ganzheitlicher Bildungsansatz bezieht sich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nicht nur auf Lerninhalte. Es geht ebenfalls darum, Lehrmethoden und Lernumgebungen zu transformieren. Auf diese Weise können Lernende durch BNE auch Einstellungen und Werte erwerben, die sie neben dem fachlichen Wissen dazu befähigen, zu einer nachhaltigeren und friedlicheren Zukunft, wie sie die SDGs fordern, beizutragen.

Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung

Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit in der Stadt

Mit viel Fantasie und pädagogischem Geschick haben die Mitarbeiter über 80 Erlebnisprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt, um sie für den nachhaltigen Umgang mit der Natur und einem gerechten Zugang aller Menschen zu unseren natürlichen Lebensgrundlagen zu sensibilisieren. Im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt werden die Schüler beispielsweise zu Energiedetektiven ausgebildet oder experimentieren in der Solarwerkstatt. Auf dem sechs Hektar großen Außengelände untersuchen die Jungen und Mädchen zum Beispiel den Lebensraum Wald als Ökosystem oder erleben ein ganzes Vogeljahr im Zeitraffer. Außerdem schult das NaturGut Ophoven Pädagogen zu aktuellen ökologischen Fragen wie Stromsparen und Klimawandel.

Für Schulen und Kindergärten

Aktiv -  nicht nur in der Region

Zu wichtigen gesellschaftlichen und umweltrelevanten Themen führt das NaturGut Ophoven gemeinsam mit Partnern langfristige Forschungsprojekte und Modellprojekte sowie jährlich wiederkehrende Aktionen durch. Zu letzteren gehören etwa die Biobrotbox-Aktion für Schulkinder, die Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit” oder die Kinderakademie im Herbst. Außerdem hat das NaturGut Ophoven ein Netzwerk von 16 Bildungszentren in Deutschland ins Leben gerufen. Diese 16 Zentren, eines pro Bundesland, ermitteln den CO2-Fußabdruck der eigenen Einrichtung, loten Chancen zur Reduktion von CO2-Emissionen aus und entwickeln ihre Bildungsarbeit zu Klimaschutz weiter.

Übersicht aktuelle Projekte

Viele Projekte des NaturGuts Ophoven strahlen über die städtischen Grenzen hinaus. Im Rahmen des Projekts „INSPIRE – Inspire school education by non-formal learning” haben Projektpartner aus Polen, Letland und Deutschland zwei Jahre lang Ansätze entwickelt, wie das Thema Klimawandel, erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung in einer außerschulischen Lernumgebung behandelt werden kann. Bei dem Projekt Triangel beispielsweise ging es darum neue Impulse für die Vorschulerziehung in Europa zu erproben.

Übersicht abgeschlossene Projekte