Heimatsommer

Feriencamp für Kinder aus geflüchteten Familien
Im August 2021 machte sich das Erlebnismuseum EnergieStadt auf eine kleine Reise. Erste Station war die Wohneinrichtung Sandstraße, in der Familien mit Fluchtgeschichte leben. 25 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren mit Wurzeln in Mazedonien, Tschetschenien, Albanien, Russland, Afghanistan, Iran und Serbien nahmen vom 2. bis 6. August 2021 am Feriencamp „HeimatSommer“ teil.

Wie sieht Heimat aus? Ist es ein bestimmter Ort? Sind es Menschen? Wie schmeckt Heimat? Kann man Heimat eigentlich in eine Schatzkiste packen? Diesen Fragen gingen die Kinder spielerisch ohne Leistungs- und Erfolgsdruck im Feriencamp nach. Höhepunkt der Woche war die kreative Gestaltung der Litfaßsäule in der Innenstadt Opladen, die von den Kindern mit eigenen Bildern und Gedanken zum Thema Heimat bemalt wurde. Am letzten Tag stellten die Kinder ihre HeimatSchätze, die sie im Laufe der Woche gesammelt und hergestellt hatten, in einem kleinen Outdoormuseum in der Sandstraße aus. Zur feierlichen Vernissage mit selbst zubereitetem HeimatBuffet luden sie ihre Eltern und Geschwister ein. So wurde die EnergieStadt auch außerhalb der eigentlichen Museumsmauern zum Ort des Erlebens und Austauschens.

Wie auch in den vorherigen fünf Jahren war das Feriencamp für alle teilnehmenden Kinder kostenfrei durch eine Förderung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans NRW.

 

 

Kontakt

Ute Pfeiffer-Frohnert
02171 73499-30

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Kind spielt am Bach und grinst in Kamera