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KlimaErlebnisPark

Das Gelände des NaturGuts Ophoven wurde durch die finanzielle Förderung des KlimaKreises Köln zu einem bundesweit einzigartigen KlimaErlebnisPark umgestaltet.

Ziel des Parks ist es Kindern und Erwachsenen zu vermitteln, dass wir Menschen viele Möglichkeiten haben, uns aktiv für den Klimaschutz einzusetzen um den Klimawandel zu verlangsamen.
Dabei werden alle Aspekte des Alltagsverhaltens angesprochen, denn aktiver Klimaschutz beinhaltet nicht nur den Bereich der Energie, sondern auch Konsumverhalten, Ernährung oder Mobilität. Für alle diese Bereiche werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich jeder im Alltag klimafreundlicher verhalten kann.

Der KlimaErlebnisPark macht abhängig von den Witterungsverhältnissen von Oktober bis März Winterpause.

Zwei neue KlimaInfoStationen für den KlimaErlebnisPark: "Fake oder Fakt?" und "Gewohnheiten brechen beim Klimaschutz?!"

Der KlimaErlebnisPark auf dem Gelände des NaturGut Ophoven wurde im Rahmen des Projektes BildungKlima-plus um zwei Installationen erweitert:

Die erste Erweiterung setzt sich mit der Thematik der Fake News auseinander. Der Begriff ist mittlerweile allgegenwärtig. Studien zeigen, dass sehr viele Menschen große Probleme haben Fake und Fakt auseinander zu halten. Die enorme Informationsflut im Internet erschwert eine vernünftige Bewertung. Daher ist das Ziel dieser Installation, auf Fake News aufmerksam zu machen und ihre Gefahren anhand der Klimathematik zu erläutern. Denn gerade der Klimawandel bietet perfekte Ansatzpunkte für Fake News. Obwohl über 90 Prozent aller Sachverständigen den Klimawandel als Fakt ansehen, gibt es in der Bevölkerung viele Unsicherheiten. Die Installation soll hierbei, gemeinsam mit den anderen Info-Stationen, Abhilfe schaffen. Insbesondere sollen die Jugendlichen und Erwachsenen befähigt werden, Fake News im Unterschied zu belegbaren Fakten zu erkennen und zu demontieren. Als aktiv Teilnehmende der Netzkultur sollen sie zudem erkennen, dass auch sie Verantwortung tragen, die rasante Weiterverbreitung von Fake News zu stoppen.

Die zweite neue KlimaInfoStation legt den Fokus auf individuelle Klimaschutzmaßnahmen bzw. die Gründe, warum derartige Vorhaben selten umgesetzt werden. Das Phänomen ist bekannt – wir wissen, dass viele unserer Verhaltensweisen klimaschädlich sind. Wir sind oftmals auch gewillt etwas zu ändern, aber entweder wir legen unsere Pläne nach kurzer Zeit wieder auf Eis oder wissen schlichtweg nicht, wo wir anfangen sollen. Die Installation soll an diesem Punkt helfen. Auf spielerische Art und Weise werden Besuchende unterstützt, einen bestimmten Klimaschutz-Vorsatz zu fassen. Sie können entweder ihr Vorhaben selber aussuchen oder den Zufall entscheiden lassen und am Automaten ein KlimaLos ziehen. Als Symbol der Motivation und Bereitschaft, das Klima zu schützen und etwas zu bewegen, werden die Gäste aufgefordert, an entsprechender Stelle einen Knoten in ein Seil zu machen. Dieser gilt, ähnlich wie ein Knoten im Taschentuch, als Gedächtnisstütze. Um diese Erinnerungshilfe auch mit nach Hause zu nehmen, enthält das KlimaLos aus dem Automaten einen Aufkleber mit entsprechendem Vorsatz.

Was gibt es weiterhin zu entdecken?
Klima-Info-Stationen zu folgenden Themen:
Klimawandel und Klimaschutz Allgemein
Klimafreundliche Mobilität
Klimafreundlicher Konsum
Klimaschutz durch Recycling am Beispiel Papier
Klimafreundliche Ernährung
Klimafreundliches Wohnen
Regenerative Energien

Außerdem:
Naturtafeln, die zeigen, wie sich unsere Natur durch den Klimawandel verändert
EnergieGarten, der Garten der Nachwachsenden Rohstoffe
Wasser”, „Sonne”, „Wind” und „Erde”: Klima-Erlebnisfelder mit Informationen zu Regenerativen Energien

Die Infotafeln enthalten grundlegende Informationen. Durch QR-Codes auf den meisten Installationen erhalten die Besucher viele Zusatzinformationen.

Der Start
Die erste KlimaInfoStation erklärt die Ursachen des Klimawandels und zeigt den globalen Kontext auf. Daher begrüßt hier eine Erdkugel und das Wort "Klimaschutz” in mehreren Sprachen die Besucher.

Pädagogische Nutzung
Um die neuen Installationen auch mit Schulklassen optimal zu nutzen, wurden fünf neue Unterrichtseinheiten entwickelt. Überdies können sich Jugendliche bei unserer GPS-Klima-Entdeckungstour im immer beliebter werdenden Geocaching versuchen.
Neben dem Klimawandel behandeln die Unterrichtseinheiten die Themen „Nachwachsende Rohstoffe – Segen oder Fluch?” oder „Die Natur im Klimawandel”. Darüber hinaus werden alle 35 bestehenden pädagogischen Programme in Hinsicht auf eine Integration der neu installierten Objekte und des Themas Klimaschutz geprüft und weiterentwickelt.

Handbuch "Klimabildung in der Natur"
Die Erfahrungen, die das NaturGut Ophoven bei der Etablierung des KlimaErlebnisparks gemacht hat, wurden in einem Handbuch für außerschulische Lernorte und interessierte Umweltpädagogen zusammengefasst. Das Handbuch „Klimabildung in der Natur” bietet Anregungen zum Nachbau von Klimabildungs-Installationen und vielfältige Ideen, um das Themas „Klimaschutz” auch im Freigelände erlebbar zu machen. Es werden Spielaktionen und Unterrichtseinheiten vorgestellt.
Klimabildung in der Natur. Hrsg.: Förderverein NaturGut Ophoven, 143 Seiten, 20 Euro, ISBN-Nr. 978-3-9816451-0-1