15.500 Euro haben die Schülerinnen und Schüler der GGS Bergisch Neukirchen bei einer Spendenaktion für Leverkusener Flutopfer erlaufen. Den Erlös sollte anteilig an Einrichtungen gehen, die vom Hochwasser beschädigt worden waren. Am Donnerstagmorgen übergaben die Schülerinnen Hanna und Sophie die Spendenschecks an die Remigiusschule, die Theodor-Heuss-Realschule und das NaturGut Ophoven.

„Jedes Jahr veranstalten wir einen Spendenlauf mit den Schülerinnen und Schülern, aber in diesem Jahr ist besonders viel zusammengekommen“, erklärte Sabine Matz, Leiterin der GGS Berg. Neukirchen. Die achtjährige Hanna und die neunjährige Sophie sind neun bzw. zehn Mal um den Sportplatz der GGS Berg. Neukirchen gerannt, und sie haben für jede Runde Spenden von ihren Verwandten und Freunden eingenommen. Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule haben mitgemacht.

„Wir sind total gerührt, dass ihr Kinder für uns gelaufen seid“, erklärt Marianne Ackermann erste Vorsitzende des NaturGut Ophoven bei der Scheckübergabe. „Wir können das Geld gut gebrauchen und werden es in den Wiederaufbau des Geländes und die Wiederaufnahme der pädagogischen Arbeit stecken“. Leider weiß die Vorsitzende noch nicht, wann der Wiederaufbau beginnen wird. Erst seien die Schulen und Kitas dran, die von der Flutkatastrophe betroffen sind.

Eigentlich sollte das Geld gedrittelt werden, erklärt Sabine Matz. Da die Remigius Schule aber nicht so viel Geld braucht um den Raum für die Nachmittagsbetreuung wiederherzurichten und neues Inventar für die Lernwerkstatt zu kaufen, haben sie zugunsten des NaturGut Ophoven auf zweitausend Euro verzichtet. So erhält das NaturGut Ophoven 7500 Euro, die Remigius Schule 3000 Euro und die Theodor-Heuss-Schule 5000 Euro.
Astrid Wirths, Schulleiterin der Theodor-Heuss-Schule, ist dankbar für die Spende und gerührt zu sehen wie eng die Schulgemeinschaft zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt. Die Realschule ist zurzeit auf dem Gelände der Montanus Realschule und der GGS Heinrich-Lübke-Straße untergekommen. „Wir sind dort sehr freundlich aufgenommen worden“, erklärt die Direktorin. Sie wird das Geld beiseitelegen und nutzen, wenn die Theodor-Heuss-Realschule wieder in die eigenen Räumlichkeiten an der Wupper umziehen kann. Das wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen.