NaturGut Ophoven koordiniert bundesweites Projekt: „Der globale Klimawandel ist die größte gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit“, erklärt Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven bei der Auftaktveranstaltung des bundesweiten Projekts BildungKlima-plus-56. Außerschulischen Bildungszentren wie dem NaturGut Ophoven komme jetzt eine besondere Bedeutung zu. „Denn sie haben großes Potential Klimaschutz in die Gesellschaft zu tragen und sich für eine zukunftsfähige Klimabildung einzusetzen“. Ziel des neuen Projektes ist es, ein Netzwerk zu schaffen aus bundesweit 56 Bildungszentren, die den Klimaschutz fest in ihrer Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen integrieren und weiterentwickeln.

Zur Auftaktveranstaltung am Montag und Dienstag trafen sich die Leitungen und Projektmitarbeiterinnen aus vier Bereichszentren, die die Aufgabe haben 56 Bildungszentren zu akquirieren und weiterzubilden. Zu den Bereichszentren gehören das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost (Nord), die Auwaldstation Leipzig (Ost), die LBV-Umweltstation Rothsee (Süd) und das NaturGut Ophoven e.V. (West). Bei dem ersten Treffen in Leverkusen ging es darum, den Fahrplan des dreijährigen Projekts zu besprechen und die Leitlinien für die Zusammenarbeit festzulegen.

Bereits zwischen 2017 und 2020 wurde an einem bundesweiten Netzwerk gearbeitet, damit mehr Bildungsangebote und Fortbildungen zum Thema Klimaschutz an außerschulischen Lernorten angeboten werden. Damals hatten sich in dem Projekt BildungKlima-plus 16 Bildungszentren zusammenschlossen, um die Bildungsangebote zum Klimaschutz zu erhöhen und qualitativ weiterzuentwickeln. Mit „BildungKlima-plus-56“ soll das erfolgreiche Projekt jetzt erweitert werden. „Damit entsteht ein großes Bildungsnetzwerk für Klimaschutz. Das ist ein wichtiger Beitrag, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen“, erklärt Hans-Martin Kochanek.

„Alle Menschen haben ein Anrecht auf Klimabildung. Durch Bildungsveranstaltungen wie hier in Leverkusen auf dem NaturGut Ophoven wollen wir sie unterstützen klimabedingte Risiken zu erkennen und auch Maßnahmen für einen nachhaltigen Klimaschutz und einer nachhaltigen Klimaanpassung zu entwickeln“, erklärt der Leverkusener Umweltdezernent Alexander Lünenbach.

Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

Teilnehmende

Alexander Lünenbach, Umweltdezernent der Stadt Leverkusen

Deborah Rosenfeld, Henrike Welpinghus, Arne Dunker vom Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Alina Rösch, Sebastian Günther von der Auwaldstation Leipzig

Alexandra Prinz, Katharina Liebel von der LBV-Umweltstation Rothsee

Hans-Martin Kochanek, Claudia Aust vom NaturGut Ophoven