Siedlergemeinschaft Opladen und VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen spenden NaturGut Ophoven und dem evangelischen Kindergarten Bielertstraße.

Alles wurde an die Straße gestellt. Und es hat sich gelohnt. Auf dem Straßentrödel der Siedlergemeinschaft Opladen wechselten viele gebrauchte Elektrogeräte, Textilien und Deko-Artikel ihren Besitzer. 18 Familien aus der Leichlinger Straße, dem Staderfeld und der Beerenstraße trödelten trotz widrigem Wetter für den guten Zweck. Ein großer Teil der Erlöse, aber auch die Einnahmen aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Würstchen, werden nun an die vom Hochwasser geschädigten Einrichtungen NaturGut Ophoven und den evangelischen Kindergarten Bielertstraße gehen.

Detlev Zensen, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Opladen, freut sich, dass sich der Gemeinschaftssinn in sprichwörtlichem Sinne auszahlt. „1100 Euro kam als Erlös aus dem Straßentrödel zusammen, dazu spenden wir als Siedlergemeinschaft zusätzlich 500 Euro aus der eigenen Kasse“, erklärt Zensen. „Diese klimabedingten Extremwetter können jeden treffen, wir müssen solidarisch sein“, so der Vorsitzende. Er fragte zudem die VR Bank eG Bergisch-Gladbach-Leverkusen an, die betroffenen Einrichtungen zu unterstützen. Dieser Bitte kam die Bank gerne nach. „Die vom Hochwasser Betroffenen schaffen das nicht allein, aber was einer nicht schafft, schaffen viele“, erklärt Silke Kloke, Geschäftsstellenleiterin in Opladen. Die VR Bank stockte den Erlös der Siedlergemeinschaft um 1000 Euro auf.

Insgesamt beträgt die Spendensumme damit 2600 Euro. 1300 Euro gehen an die Kita Bielertstraße, die zurzeit im Gemeindehaus Kolbergerstraße 16 in Quettingen untergekommen ist. Leiterin Lena Pesch ist glücklich über die Spende, denn viele Spielsachen und pädagogisches Material wie Webrahmen und Kinderbücher sind durch das Hochwasser zerstört worden. Die andere Hälfte erhält das NaturGut Ophoven. Britta Demmer, Mitarbeiterin des NaturGut Ophoven freut sich über die Spende. „Da die Sanierungen im Innenbereich so lange dauern werden, versuchen wir zuerst das Außengelände wieder herzustellen. Dafür werden wir das Geld einsetzen.“