Nach einer langen Corona-Pause setzt das NaturGut Ophoven die kulinarische Reihe „Über den Tellerrand kochen“ fort. Unter der Anleitung von Hobbyköchin Sakine Yetiskin wurden leckere vegetarische Gerichte aus verschiedenen Regionen der Türkei gekocht. Als Vorspeisen wurde ein Rote-Beete-Salat, ein Möhrensalat ein Humus und eine leckere Linsensuppe erstellt. Danach wurden mit unterschiedlichem Gemüse gefüllte Auberginen mit Reis gemeinsam gegessen. Zum Nachtisch gab es ein herbstliches Kürbisdessert, bei dem der Kürbis im Ofen gegart wurde und mit Walnüssen und der Sesamsauce Tahin dekoriert wurde.

Vor genau sechs Jahren wurde in Leverkusener erstmals „Über den Tellerrand gekocht“. Bei dieser außergewöhnlichen Kochkursreihe ging es nicht nur um die Herstellung eines leckeren Gerichts und ein entspanntes Dinner. Es ging auch darum eine andere Kultur und die Mitmenschen kennen zu lernen, die aus Afghanistan, Syrien oder Tschetschenien geflohen waren. „Das gemeinsames Kochen animiert zu einem Austausch auf Augenhöhe zwischen Kulturen“, so Ute Pfeiffer-Frohnert, Leiterin des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt.

Dieses Kochevent nach der Corona-Pause stand jedoch unter einem anderen Fokus. „Durch das Hochwasser ist das NaturGut Ophoven sehr geschädigt worden und freuen uns, mit Hilfe von Sakine Yetiskin auf diese Weise Spenden für den Wiederaufbau des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt zu sammeln.“, freut sich die 1. Vorsitzende des Fördervereins Marianne Ackermann. Erstmals wurde in der Burg Ophoven gekocht, da das BioBistro komplett zerstört wurde.
„Es hat sehr viel Spaß gemacht gemeinsam zu kochen.“, sagte die Teilnehmerin Claudia Aust. „Toll, dass wir die Rezepte bekommen haben. Ich werde auf jeden Fall das Auberginengericht mit dem wahnsinnig leckeren Reis bald nachkochen. Ich freue mich schon auf den nächsten Termin.“