Die NaturGut Ranger informieren am 2.10. zum ersten Mal nach dem Hochwasser wieder über die Natur. Am Wochenende können Besucherinnen und Besucher mit den NaturGut Rangern die Artenvielfalt auf dem großen Gelände des NaturGut Ophoven entdecken. Schwerpunkt sind Libellen und Klimaschutz und es werden wieder individuelle Führungen angeboten.
Noch blüht und duftet es an vielen Stellen und zahlreiche Insekten wie die Herbst-Mosaikjungfern können entdeckt werden. Der Name „Herbst-Mosaikjungfer“ weist auf die jahreszeitlich späte Flugzeit hin – es handelt sich um die in Mitteleuropa am spätesten auftretende Art.
Libellen hilft man am besten, indem man ihre Lebensräume schützt. Dabei hilft schon jeder Gartenteich ohne Fische. Dort können viele der schönen und schützenswerten Arten mit so klangvollen Namen wie Azurjungfer, Blaupfeil oder Königslibelle leben. Außerhalb des Gartens helfen naturnahe Kleingewässer. Das Umfeld der Gewässer sollte möglichst naturnah sein, also Heckensäume, Wälder und blütenreiche Wiesen oder Brachen aufweisen.
Die NaturGut Ranger stehen am Samstag bei schönem Wetter zwischen 11.30 und 17 Uhr an einem Infostand bereit und beantworten gerne Fragen zur Artenvielfalt auf dem Gelände und erklären wo interessante Beobachtungspunkte zu finden sind. Außerdem geben sie Entdeckungsrallys aus, bieten individuelle Führungen an, informieren über das Hochwasser und Klimaschutz.

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen entwickelt das BNE-Regionalzentrum NaturGut Ophoven regelmäßig neue „kontaktlose“ Bildungsangebote für das Naturerlebnis vor der eigenen Haustür. Geben Interessierte den Link #naturgutzuhause in ihren Internetbrowser ein, erhalten sie viele spannende Ideen und Themen um die Natur in ihrer Umgebung zu entdecken.