Übergabe der Fördergenehmigung durch den Parlamentarischen Staatssekretär. Der Förderverein NaturGut Ophoven hat das von ihm entwickelte bundesweite Projekt „BildungKlima-plus“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit genehmigt bekommen. Dazu kam der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold am 7.7.2021 nach Leverkusen, um die Fördergenehmigung zu überreichen.

Florian Pronold: „Das Thema Klimawandel ist bislang in außerschulischen Bildungseinrichtungen häufig noch unterrepräsentiert. Ich freue mich deshalb, dass wir den Förderverein NaturGut Ophoven bei der Verstetigung seines Projekts „BildungKlima-plus“ unterstützen, und bin überzeugt, dass das entstehende vergrößerte Bildungsnetzwerk einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz in Deutschland leisten wird.“

Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen: „Ich freue mich, dass das NaturGut Ophoven sein Wissen durch seine erfolgreiche Arbeit im Bereich Klimabildung bundesweit weitergeben kann. Ich bin stolz, dass wir dieses Vorzeigeprojekt in Leverkusen haben.“
„Durch dieses Projekt kann die Zahl der effektiven Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit vergrößert werden“ ist sich Felix Keil, 2.Vorsitzender des Fördervereins NaturGut Ophoven sicher.

Bei der Übergabe der Fördergenehmigung war auch der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach dabei. Er zeigte sich beeindruckt von der pädagogischen Arbeit des Fördervereins. „Ich finde es bemerkenswert, wie hier Jugendliche den Umgang mit Fake News und Klimawandel lernen. Es ist notwendig die Medienkompetenz  zu fördern und über die gängigsten Fake News, aber auch über die Fakten zum Klimawandel zu informieren.”

Das Projekt wird im Rahmen des NKI-Förderprogramms „Innovative Klimaschutzprojekte“ des Bundesumweltministeriums gefördert. Es ist Nachfolger des Projekts „BildungKlima-plus, das vom 01.01.2017 – 15.02.2020 durchgeführt wurde und in einem Netzwerk aus 16 Bildungszentren, je eines pro Bundesland, erfolgreich die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit erhöht und weiterentwickelt hat.

Die Gesamtausgaben des bundesweiten Projekts belaufen sich auf insgesamt 1,1 Millionen Euro, das Bundesumweltministerium unterstützt das Vorhaben und damit insgesamt 56 Bildungszentren in Deutschland mit ca. 960.000 Euro durch die Förderung „Innovative Klimaschutzprojekte“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

In dem aktuellen Projekt schließen sich vier etablierte Bildungszentren zusammen, die jeweils eine Region (Nord, Ost, Süden, West) zusammen repräsentieren, um gemeinsam die Projektergebnisse zu verstetigen, weiter zu verbreiten und das Netzwerk zu erweitern. Mit Hilfe des neuen Netzwerkes sollen bestehende Lücken im Bildungsangebot identifiziert und geschlossen werden und jeweils 14 weitere außerschulische Bildungszentren pro Region durch spezielle Fortbildungen zu assoziierten Bildungszentren Klimaschutz entwickelt werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zahl der Bildungsangebote zur Anregung von Treibhausgas-Minderungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bundesweit durch außerschulische Bildungseinrichtungen zu vergrößern.