Eine Nachtwanderung ist immer ein Abenteuer und eine perfekte Abwechslung zum Alltag. Nachts bietet sich in der Natur eine unglaubliche Geräuschkulisse und man kann das nächtliche Tierleben beobachten. Ein Waldkauz ruft, Grillen zirpen, ein Tier raschelt durch das Gestrüpp und Äste knarren. Im Wald riecht es meist feucht, nach Moos, Erde, Harz und nach Pilzen.
„Ein Streifzug durch die nächtliche Natur ist Spannung pur! Und plötzlich riecht die Luft nach süßen Blüten oder intensiv nach Moos und man entdeckt eine Fledermaus am Nachthimmel und hört ein Käuzchen rufen“, erklärt Kyra Milles vom NaturGut Ophoven. Sie ergänzt: „Das sind Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst, aber man sollte sich gut vorbereiten. Am besten man packt für den Notfall sein Handy und eine Taschenlampe oder Stirnlampe in den Rucksack. Ist man länger unterwegs ist ein kleiner Mitternachtssnack  zu empfehlen.“

Eine Nachtwanderung ist die perfekte Gelegenheit einen eigentlich bekannten Ort mit allen Sinnen mal ganz anders wahrzunehmen. Die Dunkelheit lässt Konturen verschwimmen und nimmt die Orientierung. Da man nicht so genau sieht, wo man sich gerade befindet, werden die Wanderungen bei Nacht zu einem kleinen Abenteuer. Geräusche werden wesentlich stärker wahrgenommen. Da die optischen Reize stark reduziert sind, erlebt man viele neue Dinge. Vertraute Umgebung wird in der Dunkelheit zum mystischen Ort. Das Gefühl für die Distanz verschwindet und ehe man sich versieht, hat man mehr Strecke zurückgelegt als geplant.

Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen entwickelt das BNE-Regionalzentrum NaturGut Ophoven regelmäßig neue „kontaktlose“ Bildungsangebote für das Naturerlebnis vor der eigenen Haustür. Geben Interessierte den Link „#naturgutzuhause“ in ihren Internetbrowser ein, erhalten sie viele spannende Ideen und Themen um die Natur in ihrer Umgebung zu entdecken.

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