Nichts wie raus! Trotz Corona werden in diesem Jahr Ferienwochen für Kinder auf dem NaturGut Ophoven angeboten. Diesmal sind es jedoch kleinere Gruppen mit maximal acht Kindern und strengeren Hygieneregeln als sonst. „Das tut dem Spaß der Kinder aber keinen Abbruch“, erklärte Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des NaturGut Ophoven bei einer Presseaktion.

Unter dem Thema „Nix wie raus!“ steht das Naturerleben im Mittelpunkt der Ferienwochen. Jeder Tag hat ein anderes Motto wie der „Spürnasentag“, an dem Ralleys mit Spurenlesen veranstaltet werden oder es ein Kräutergeruchstraining gibt. Am „Schneckentag“ hat die sechsjährige Alexandra tatsächlich eine Schnecke gefunden. „Sie hatte dunkle und helle Streifen und ich habe sie Schnecki getauft,“ erklärt sie. Am meisten habe ihr aber gefallen ein Tippi aus Ästen zu bauen. Vor dem Unterschlupf haben sie ordentlich gefegt und die Erde mit Mandalas aus Steinen, Blüten und Stöcken geschmückt.

Nach der Coronazeit merke man den besonderen Bewegungsdrang der Kinder, erklärt Nadine Baumann, die pädagogische Leiterin der Gruppe. Deshalb ist neben kreativen Elementen jeder Tag gefüllt mit Bewegungsspielen, Beobachtungen und Erkundungen. „Die Kinder sollen wieder Spaß an der Natur bekommen. Sie sollen sie erleben und entdecken“, so Ackermann. Das komme im Schulalltag oft zu kurz, ergänzt die Lehrerin.

Rainer Schwarz, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Leverkusen sowie der Bürgerstiftung Leverkusen, die einen Teil der Ferienfreizeit finanziert hat, betont wie wichtig es ist, Kinder für die Natur zu begeistern. „Der Schutz unserer Natur und des Klimas ist eine der größten Herausforderung unserer Zukunft“. Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren, helfe den notwendigen Wandel in der Gesellschaft voranzubringen, den es bedarf um den Klimawandel zu stoppen und die Artenvielfalt zu erhalten.

NaturGut Ophoven Auszeichnungen