Ein echter Hingucker für das Wochenende: Das Blütenbrot

Wildkräuter wachsen vor „unserer Haustüre“ auf Wiesen, am Wegesrand, auf dem NaturGut Ophoven und natürlich auch in unseren Gärten. „Diese einheimischen Kräuter, die sich ihren Standort selber aussuchen und von uns leider meist als Unkräuter angesehen werden, verdienen mehr Achtung und Respekt.“, erklärt die Heilpraktikerin Petra Koll. „Die Heilkräuter sind nicht nur heilkräftig für uns Menschen, indem sie unseren Organismus mit vielfältigen Inhaltsstoffen versorgen, sondern sie sind auch die natürliche Nahrungsquelle für unsere immer weniger werdenden Insekten.“, ergänzt die Kräuterexpertin.

Wenn wir wildwachsenden Heilkräutern wie Gundermann, Brennnesseln, Storchenschnabel, Vogelmiere, Löwenzahn und Knoblauchsrauke wieder einen Platz in unseren Gärten einnehmen lassen, unterstützen wir auch unsere Umwelt.

Die Wildkräuter-Küche hält viele leckere Rezepte bereit. Haben Sie schon einmal in Öl krossgebratene Brennnesselblätter zubereitet? Oder sich einen Tee aufgebrüht aus den frischen Holunderblüten, die unsere Abwehrkräfte stärken können? In der Natur sind die cremeweißen Blütenschirmchen jetzt überall zu sehen. Aus dem ungeliebten Giersch

lässt sich aus den jungen Blättern ein schmackhaftes Pesto herstellen, das leicht nach Karotten schmeckt.

Und Petra Koll gibt noch einen tollen Tipp für einen besonderen Sonntagssnack: „Ein Frischkäse-Butterbrot wird besonders nahrhaft und zu einem Hingucker, wenn wir es mit den gezupften gelben Blütenblättern vom Löwenzahn belegen. Auch eignen sich dazu die leicht scharfschmeckenden Gänseblümchen, der rote Klee und die orangen und gelben Blütenblätter der Ringelblume aus dem Garten.“

Das Entdecken, Kennenlernen und Wertschätzen von Wildkräutern bietet uns die Möglichkeit, uns wieder ein Stück mehr mit der Natur zu verbinden. Selbstverständlich sollte man keine Wildkräuter sammeln und verwerten, die man nicht genau kennt!

 

 

 

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