Die Natur auf dem NaturGut Ophoven, im Garten oder in Parks bietet auch in der Coronazeit viele spannende Möglichkeiten etwas zu erleben, Spaß zu haben und gemeinsam zu entdecken. Das große Gelände des NaturGuts Ophoven in der Talstraße bietet viele Möglichkeiten mit der Familie neue Welten zu entdecken. Wie wäre es mit einem Spaziergang über das NaturGut Gelände die Wildbienenhäuser finden? „Wir fanden es sehr spannend zu beobachten, wie viele verschiedene Wildbienenarten dort sind. Mit der Stoppuhr konnten wir herausfinden, wie lange eine Wildbiene brauchte, bis sie aus ihrem Loch wieder herauskommt. Sie flog los und sammelte noch mehr Pollen, die Nahrung für ihren Nachwuchs. Die Namen sind auch sehr spannend, so die „gehörnte Mauerbiene, oder Löcherbiene oder Scherenbiene”, berichtete Ute Rommeswinkel, die mit ihren Kindern die Stationen besucht hat.

565 verschiedene Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Die nützlichen Wildbienen existieren in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Denn wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen, um Pollen und Nektar zu sammeln, dann bestäuben sie die Blüten dabei. Aus bestäubten Blüten wachsen Früchte und Gemüse. Den Nektar und den Pollen essen die Wildbienen und füttern damit ihren Nachwuchs. Die meisten Wildbienenarten leben allein und nicht wie die Honigbienen in großen Bienenstaaten. Sie bauen ihre Nester in den Boden, im Sand oder zwischen Steinen. Einige Arten bauen ihr Nest lieber in Pflanzenhalmen oder in kleinen Löchern in Baumstämmen. Angst braucht man vor den Wildbienen nicht zu haben: Sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen und ihr Stachel ist so klein und weich, dass er kaum durch die Haut kommt.

Das Projekt „Leverkusen blüht auf” läd alle Menschen aus Leverkusen ein, mitzuhelfen, dass es den Wildbienen besser geht: Jeder kann Blumenwiesen anlegen, in denen die Wildbienen viel Nahrung finden. Dies sowohl im Garten als auch auf dem Balkon. Dazu gehören Wildbienennisthilfen: In den Gängen hinter den Löchern legen die Wildbienen ihre Eier ab und versorgen sie mit viel Nahrung, mit Pollen. Im nächsten Jahr schlüpft dann der Nachwuchs.

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