Zur Zeit ist an unseren Teichen viel los. Die Amphibien sind in ihren Laichgewässern zur Eiablage.
Auf den ersten Blick ist es gar nicht so leicht Amphibien zu unterscheiden, aber wenn man weiß woran man sie erkennen kann ist es nicht mehr so schwer. Die Umweltpädagogin Kyra Milles erläutert die Unterschiede: „Frösche sind dünn und haben lange Beine. Mit seinen langen Beinen kann ein Frosch ganz weit und hoch hüpfen. Da Frösche auch gerne im Wasser leben, haben sie Schwimmhäute zwischen den Zehen. Die Haut von Fröschen ist im Gegensatz zu der von Kröten glatt und feucht. Die Haut von Kröten haben viele Warzen. Wenn Kröten nicht gerade ihre Eier in einen Teich legen, mögen sie es auch gerne in trockeneren Regionen zu leben. Die Beine einer Kröte sind viel kürzer, als die von einem Frosch. Sie sind nicht kräftig genug zum hüpfen, daher laufen Kröten. Molche gehören zu den Schwanzlurchen und wie der Name schon verrät haben diese Amphibien einen langen Schwanz. Molche leben zeitweise im und außerhalb vom Wasser, daher sind sie in der Lage Flossen zu bilden, mit denen sie besser schwimmen können.“
Es lohnt sich beim nächsten Besuch auf dem NaturGut Ophoven Ausschau nach Fröschen und Kröten halten. Zur Zeit kann man auch die Laichballen des Grasfroschs finden. Unglaublich, dass sie aus 700 bis 4.500 Eiern bestehen können.
Die Zerstörung oder Beeinträchtigung von Gewässern durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll, Dünger und Umweltgiften gefährden die Bestände der Amphibien. Insbesondere während den Wanderungen, etwa vom Winterquartier zum Laichgewässer, erfahren diese und andere Amphibien häufig Verluste durch den Straßenverkehr. Die Tiere, die diese gefährliche Reise überleben, legen hier ihre Eier, den Laich, ab. Aus diesen schlüpfen die Kaulquappen, die ihre erste Lebensphase ausschließlich im Wasser verbringen.

Das Gelände vom NaturGut Ophoven ist täglich von 7 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen entwickelt das BNE-Regionalzentrum NaturGut Ophoven regelmäßig neue „kontaktlose“ Bildungsangebote für das Naturerlebnis vor der eigenen Haustür. Geben Interessierte den Link „#naturgutzuhause“ in ihren Internetbrowser ein, erhalten sie viele spannende Ideen und Themen um die Natur in ihrer Umgebung zu entdecken.

 

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