Tipps für ein nachhaltiges Osterfest

Rot, gelb, grün sollen die Eier sein, aber in diesem Jahr mit natürlichen Farben gefärbt. „Durch Corona haben die meisten Familien etwas mehr Zeit“, erklärt Meike Schöpf vom NaturGut Ophoven. „Das ist eine gute Gelegenheit sich über ein nachhaltiges Osterfest Gedanken zu machen.“ Dafür hält das NaturGut Ophoven einige Tipps bereit.

Statt die Ostereier mit künstlichen Mitteln zu färben, empfiehlt Schöpf Naturfärbetechniken. Sie sind umweltfreundlicher und die Eier können unbedenklich gegessen oder weiter verarbeitet werden. „Spinat und Brennnessel bringen frisches Grün auf das Ei, Rote Beete erzeugt einen leichten Rotton, der Sud von Zwiebeln färbt Eier braun und Kurkuma oder Curry lässt die Eier gelb erscheinen. Die Farben sind eher pastellfarben. Überzeugt hat mich Rotkohl, denn diese Eier wurden richtig schön blau. Wichtig ist, dass man die Eier mehrere Stunden im Sud liegen lässt.“ Mehr Infos und weitere Ideen zum Eierfärben gibt es unter www.naturgut-ophoven.de/aktuelles/naturgut-zuhause/

„Außerdem könnten auch unsere Osternester umweltfreundlicher werden“, so Schöpf. Statt fertig erhältlicher Nester, die meist voll mit künstlichem Ostergras und Folie sind, sei es besser, Körbchen aus Naturmaterialien wie Stroh oder Weidenzweigen zusammenzustecken. „Die Nester lassen sich dann mit Federn, Blüten oder Gräsern wunderbar schmücken“. Moos sei darüber hinaus ein prima Ersatz für das künstliche Ostergras“, ist ihr Vorschlag.

Auch beim Kauf der Eier kann man sich für eine umweltfreundliche Variante entscheiden. „Am besten ist es regionale Bioeier zu kaufen“, so die Pädagogin. Die Bio-Betriebe setzen weniger umwelt- und gesundheitsschädliche Substanzen ein, die Tiere erhalten Biofutter und die Legehennen mehr Platz zum Leben. „Wenn man all dies beachtet, haben wir einiges für die unsere Umwelt und Zukunft getan“.

 

 

 

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