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Archiv 2016

12.12.2016: Eine goldene Mülltonne für die Sieger

08.12.2016: Kleine Geschenke aus der Küche zum Selbermachen

06.12.2016: Ressourcentag in Burscheid

22.11.2016: Klimafreundliche Kantinenverpflegung in der Sparkasse Leverkusen

10.11.2016: Neue Stepperstation im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt eröffnet

03.11.2016: Über 24.000 Klimameilen für Klimakonferenz kommen aus Leverkusen

21.10.2016: Naturgut Ophoven stellt klimafreundliche und schöne Lichtsysteme vor

14.10.2016: 27 Grundschüler besuchen Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven

10.10.2016: Viel besucht: Leverkusener Kunstnacht auf dem NaturGut Ophoven

28.09.2016: Kinder entwickeln auf dem NaturGut Ophoven mehrsprachiges Wörterbuch für Umwelt und Natur

26.09.2016: Mittelalter Markt auf dem NaturGut Ophoven zog Hunderte von Gästen an

19.09.2016: Rezeptaufruf vom NaturGut Ophoven - Chutneys selber machen

16.09.2016: NaturGut macht fit in Bildung für Nachhaltige Entwicklung

12.09.2016: Bienen für eine Welt

30.08.2016: Da simmer dabei! BioBrotBox wird gepackt.

24.08.2016: UN Sommer Akademie besucht NaturGut Ophoven

22.08.2016: Multi-Kulti-Fest auf dem NaturGut Ophoven

05.08.2016: NaturGut Ophoven veranstaltet Ferienwoche mit Kindern aus aller Welt

20.07.2016: Keine Plastiktüten mehr in der Hubertus Apotheke

20.07.2016: Neue Heimat gestalten

13.07.2016: NaturGut Ophoven wird ausgezeichnet für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung

08.07.2016: Mit der SPARDA-Bank ins KlimaGlück reisen!

06.07.2016: Zweite Schnippeldisco auf dem NaturGut Ophoven

28.06.2016: Kindergarten spendet für das NaturGut Ophoven

15.06.2016: Projekt „Klimabildung +” des NaturGuts fördert klimafreundliches Verhalten

14.06.2016: NaturGut Sommer goes WorldFood

06.06.2016: Mikroplastik in der Kosmetik schadet Umwelt und Gesundheit

30.05.2016: Da simmer dabei! - Henning Krautmacher wird Pate der BioBrotBox 2016

24.05.2016: BioBrotboxcheck – Alles gut in der Frühstücksbox?

13.05.2016: Schüler der GGS Opladen machen Stadtverwaltung fit in Sachen Klimaschutz

11.05.2016: Eröffnung WasserWeg im Amphibion

03.05.2016: Klimaschutzaktion Stofftasche statt Plastiktüte

27.04.2016: Was hat dein Essen mit dem Klima zu tun?

01.04.2016: Ferienfreizeit auf dem NaturGut Ophoven

16.03.2016: Bienen schützen leicht gemacht

10.03.2016: Spaß ist garantiert: NaturGut Ophoven startet neues Jahresprogramm

09.03.2016: Earth Hour 2016 - Leverkusener Restaurants schalten das Licht aus!

12.02.2016: KGS und GGS Dönhoffstraße engagieren sich für den Klimaschutz

03.02.2016: BioBrotBox - hör auf dein Bauchgefühl!

Pressemeldung vom: 12.12.2016

Eine goldene Mülltonne für die Sieger

energieLux: Vierte Prämienausschüttung an Schulen und Kindergärten

Energiesparen lernt Leverkusens Nachwuchs spielerisch: 28 städtische Schulen und 9 Kindertagesstätten haben sich im vergangenen Schuljahr am städtischen Projekt „energieLux - Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kindergärten” beteiligt. Zum vierten Mal zeichneten die Kooperationspartner Stadtverwaltung und Förderverein NaturGut Ophoven die Einrichtungen aus, die sich am fleißigsten für den Klimaschutz eingesetzt und Kosten gespart haben. Dazu gehört nicht nur das Energiesparen, sondern seit vergangenem Jahr auch das Mülltrennen und -vermeiden. Denn auch damit können Kosten und CO2 eingespart werden.

Oberbürgermeister Uwe Richrath überreichte am Montagmorgen in der Gezelin-Schule kleine „vergoldete” Mülltonnen an die vier Sieger. Den ersten Platz belegte die Gezelin-Schule aus Schlebusch, die es schaffte, ihren Müll so gut zu trennen und zu reduzieren, dass ein grauer Restmüllcontainer abgeschafft und dafür ein blauer Wertstoffcontainer angeschafft werden konnte. Damit spart die Stadt rund 2850 Euro Müllgebühren im Jahr. Die zweite goldene Tonne erhielt die Waldschule aus Schlebusch. Auch sie feilte an ihrem Müllsystem und engagierte sich mit vielen Aktionen am Klimaschutz. Den dritten Platz teilten sich die Astrid-Lindgren Schule aus Steinbüchel und die Realschule am Stadtpark aus Wiesdorf.

„Klima- und Ressourcenschutz wird immer wichtiger für uns. Ich bin froh, dass Leverkusen mit dem Energie- und Müllsparprojekt „energieLux” dafür sorgt, dass bereits an Schulen und Kindergärten das Thema aufgegriffen und praktisch umgesetzt wird”, so Oberbürgermeister Richrath. „Ich freue mich über das große Engagement der Kinder, die den Klimaschutz ernst nehmen und sich für eine lebenswerte Zukunft stark machen.”

Im Juni 2012 wurde das Energiesparprojekt eingeführt, das umweltpädagogische Aktivitäten genauso belohnt wie nachgewiesene Sparergebnisse. Für beide Anstrengungen wird eine Prämie vergeben. Die vier Einrichtungen, die besonders viele Aktionen zum Klimaschutz und Mülltrennen und –vermeiden durchgeführt haben, teilen sich zusätzlich zu ihrer energieLux-Prämie noch 1500 Euro extra.

Die teilnehmenden Schulen und Kindergärten haben im Durchschnitt 3,4 Prozent Heizenergie eingespart und sind beim Stromverbrauch relativ konstant im Vergleich zum Vorjahr geblieben. „Das ist ein tolles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Kinder bereits seit vier Jahren dabei sind, so viel Energie und Ressourcen zu sparen wie möglich. Irgendwann haben wir die Obergrenze erreicht”, so Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, dann gelte es, das Niveau zu halten. Das Umweltzentrum koordiniert das Projekt und führt pädagogische Maßnahmen in den Schulen und Kindergärten durch.

In den vergangenen Jahren sind viele Einrichtungen saniert worden, so Norbert Plaga, von der Gebäudewirtschaft Leverkusen. Auch darüber sind viele Einsparungen erreicht worden. „Aber eine gedämmte Gebäudehülle oder neue Fenster und Türen nützten nichts, wenn letztere im Winter offen stehen.” Sanierungen und ein sensibles Nutzerverhalten gehen Hand in Hand, so der Ingenieur.

Über fünf Millionen Euro gibt die Stadt jährlich dafür aus, Schulen, Kindergärten und die Verwaltungsgebäude mit Strom zu versorgen und zu heizen. „Mit Aktionen und Schulungen wollen wir Schüler, Lehrer, Kindergartenkinder und Erzieher für das Thema Energiesparen sensibilisieren und ihnen zeigen, wie sie in ihrem Alltag zum Klimaschutz beitragen können”, so Britta Demmer. Seit vergangenem Jahr werde auch das Thema Müll bearbeitet.

In allen Klassen werden bspw. Energiesprecher gewählt und geschult. Sie achten darauf, dass richtig und effizient gelüftet wird und das Licht nur dann angeschaltet werden soll, wenn es wirklich nötig ist. So genannte E-Teams spüren gemeinsam mit dem Hausmeister Energielecks im Gebäude auf und während einer Temperaturmesswoche überprüfen die Schulen und Kindergärten, ob die Heiztemperatur 20 Grad Celsius nicht übersteigt.

Im vergangenen Jahr wurde das energieLux-Projekt auch auf die Stadtverwaltung ausgedehnt. Ausgebildete energieLux-Schülerinnen und Schüler zeigten den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Goethestraße wie in ihren Büros Strom und Heizenergie gespart werden kann.

Pressemeldung vom 08.12.2016

Weihnachten klimafreundlich

Kleine Geschenke aus der Küche zum Selbermachen

Geschenke gehören zu Weihnachten dazu. Doch ein Konsumrausch mit Industrieprodukten und Paketversand muss nicht sein. Wie wäre es, dieses Jahr kleine Geschenke für Freunde und Verwandte selber zu machen? Wer freut sich nicht über Selbstgemachtes aus der Küche? Kräutersalz oder Peeling, Marmelade, Chutneys oder Ketchup hübsch verpackt in Papier, das eigentlich für die Mülltonne gedacht war.

„Gute Zutaten und ein bisschen Zeit, mehr braucht man nicht für schöne Geschenke”, so Manuela Mauckner. In ihrem Thermomix bereitete sie am Donnerstagmorgen auf dem NaturGut Ophoven Peelings, Kräutersalze oder Ketchups in minutenschnelle zu. Dazu könne man aber auch jedes andere Küchengerät nutzen, erklärte sie. Viele Menschen schätzen heute selbstgemachte Geschenke mehr als gekaufte. „Meist ist die Qualität von Backwaren oder anderen Geschenken aus der Küche hochwertiger und man weiß, der Schenkende hat Mühe und Zeit investiert und nicht nur die Geldbörse aufgemacht.”

„Auch aus ökologischer Sicht sind selbstgemachte Geschenke aus der Küche meist besser”, so Britta Demmer vom Förderverein NaturGut Ophoven. „Oft sind es Dinge, die man verzehren oder aufbrauchen kann wie Peelings, Plätzchen oder Pralinen. Viele gekaufte Produkte wie CDs, Kleidung oder Bücher haben durch ihre industrielle Produktion viel CO2 freigesetzt.” Außerdem habe man beim Selbstherstellen, beispielsweise von Nahrungsmitteln, Einfluss auf die Zutaten: Bioprodukte sind wesentlich klimafreundlicher als konventionelle Produkte, das Gleiche gelte für regionale und saisonale Produkte. Bei der Herstellung von Backwaren empfiehlt Britta Demmer pflanzliche Fette zu nehmen. Sie haben einen kleineren CO2 Fußabdruck als Butter oder Sahne.

Auch bei der Verpackung gab klimafreundliche Tipps: „Anstatt die Geschenke in Folie und Glanzpapier zu wickeln, können Zeitungspapier und schön beklebte Dosen zu Geschenkverpackungen recycelt werden”, erklärte Meike Schöpf vom NaturGut Ophoven. Auch Packpapier, alte Kalenderblätter oder Straßenkarten eignen sich prima zum Einschlagen von Dosen, Gläsern oder Flaschen. „Hübsch verziert mit Namensschild und Deko aus der Natur machen die Geschenke so viel her” so die Umweltpädagogin weiter. Besonders nachhaltig seien auch Stoffsäckchen, die immer wieder benutzt werden können oder die ostasiatischen Furoshiki Technik. Die Geschenke werden in bunten viereckigen Stoffbahnen kunstvoll eingewickelt. Vorschläge für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke und ökologische Einpacktechniken unter www.naturgut-ophoven.de.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 06.12.2016

Ressourcentag in Burscheid

Vom Willkommen zum Ankommen. Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) macht Geflüchtete fit für den Alltag in Deutschland

Beim „Ressourcentag” in Burscheid lernten heute asylsuchende Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen kennen. Bei der eintägigen Schulung erarbeiteten sich die Geflüchteten gemeinsam, anhand von aktivierenden Schulungsmethoden wie z.B. bildgestützten Arbeitsblättern oder Experimenten und praktischen Übungen, worauf es beim Alltagshandeln zu den Themen Wasser, Heizen, Lüften, Strom und Abfalltrennung ankommt. Dabei arbeiteten die Teilnehmer aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit verschiedenen Bildungshintergründen zusammen und unterstützten sich gegenseitig.

Stefan Caplan, Bürgermeister Stadt Burscheid: „Wir freuen uns, dass Ressourcentage in Burscheid stattfinden. Für die Akzeptanz der Geflüchteten bzw. die Akzeptanz von Asylunterkünften in der Gesellschaft spielt das Thema aber eine große Rolle. Wenn die AsylbewerberInnen mit Bleibestatus aus den Einrichtungen in private Wohnungen umziehen, ist ein effizienter Umgang mit Ressourcen wichtig, nicht nur um mit den finanziellen Mittel auszukommen, sondern auch um das Verhältnis zu den Nachbarn nicht zu belasten.”

Fast die Hälfte der in Deutschland Asyl suchenden Menschen ist zwischen 18 und 30 Jahren alt. Diese jungen Menschen haben ein besonders hohes Interesse, sich in die Gesellschaft, die Schule und den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bildung und schnelle Teilhabe der neu Zugewanderten sind dabei die Voraussetzung für eine gerechte, nachhaltige und friedvolle Gesellschaft. In einem bundesweiten Modellprojekt organisiert und finanziert die ANU deshalb bis Ende 2016 gemeinsam mit ihren Projektpartnern praxisnahe Vor-Ort-Schulungen für junge Menschen in Asylunterkünften rund um das Thema Ressourcen.

Der globale Klimawandel ist im Bewusstsein der Menschen und der Politik in Deutschland verankert und trägt entscheidend dazu bei, dass Umweltschutz für die Menschen immer relevanter wird.

Durch die Förderung des Bundesministeriums des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist die Veranstaltung für Unterkünfte und Geflüchtete kostenlos. Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven hat für den Bundesverband der ANU die Fortbildungen mit konzipiert: „Uns war es ganz wichtig, dass die Themen anschaulich bearbeitet werden. Durchgeführt werde alle Schulungen von einem kompetenten Trainerteam aus drei qualifizierten Personen aus dem Bereich Umweltbildung und Soziale Arbeit.”

„Die Kommunikation lief auf Deutsch, über Bilder und ‚mit Händen und Füßen‘”, erzählte Trainerin Sylvia Ruhland nach der Schulung. „Die TeilnehmerInnen brachten ihr Wissen, ihre Kompetenzen und ihre Erfahrungen aus dem Heimatland ein. Sie haben in Teams und interkulturell zusammengearbeitet. Auch für uns TrainerInnen war die Schulung bereichernd.” Alle Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat für ihre Mitarbeit.

Wer steht hinter dem Projekt Ressourcentag?
Projektträger ist die ANU – Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. mit den Projektpartnern und Initiatoren Energieagentur Unterfranken e.V., Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern e.V. und dem Ausländeramt des Landkreises Fürstenfeldbruck. Die Trainerinnen und Trainer wurden in drei Veranstaltungen in Hannover, Fürstenfeldbruck und Leverkusen durch Projekt- und Regionalpartner der ANU, die bereits zahlreiche Maßnahmen im Bereich Ressourcenschutz in Asylunterkünften erfolgreich durchgeführt haben, geschult. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Pressemitteilung vom 22.11.2016

Gut für unser Klima – gesund für unsere Mitarbeiter

Erstmalig in Leverkusen - Klimafreundliche Kantinenverpflegung in der Sparkasse Leverkusen

Lecker zu Mittag essen und dabei das Klima schützen! Das hat die Sparkasse Leverkusen sich in einer Aktionswoche in Kooperation mit dem NaturGut Ophoven unter dem Titel „Klimaschutz – schmeckt mir!” vorgenommen.

Sie fragen sich, was Ernährung eigentlich mit dem Klimaschutz zu tun hat? Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 500 kg Lebensmittel im Jahr und verursacht dadurch Treibhausgase - etwa genauso viel wie z.B. ein Auto. Diese Treibhausgase entstehen bei der Erzeugung, der Verarbeitung, der Lagerung und dem Transport der Lebensmittel. Dabei ist leicht nachvollziehbar, dass z.B. regionale Freilandprodukte sehr viel weniger Treibhausgase verursachen, als mit dem Flugzeug importierte Lebensmittel aus geheizten Gewächshäusern.

Jeder kann zu einer positiven Veränderung beitragen!
Das NaturGut Ophoven verfolgt mit seiner Aktion das Ziel, jeden Bürgern in Leverkusen auf den Klimaschutz, vor allem im Bereich der Lebensmittel, hinzuweisen. Mit "Klimaschutz - schmeckt mir" informiert und zeigt das NaturGut, wie einfach man sich klimafreundlich und dabei lecker ernähren kann.

Während der Aktionswoche bietet die Sparkasse Leverkusen ihren Kunden und Mitarbeitern jeden Tag in der Kantine (nur für Mitarbeiter) und im Bistro „S-Presso” (für Kunden und Mitarbeiter) spezielle "klimafreundliche Gerichte" (z.B. besonders schmackhafte fleischlose Gerichte und diverse Gerichte mit ausgewählten Biozutaten) an. Die Rezepte kann sich jeder kostenlos mitnehmen und zu Hause nachkochen.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: Fabienne Heid, Abteilung Vorstandssekretariat und Unternehmenskommunikation, Tel. 0214 355-1115 oder per E-Mail: fabienne.heid@sparkasse-lev.de

Pressemeldung vom 10.11.2016

Neue Stepperstation im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt eröffnet

Im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt erfahren die Besucher alles über Strom und Energie. Mit Hilfe der Stepperstation wird veranschaulicht, wie anstrengend und schweißtreibend Energieumwandlung ist. Jetzt wurde diese Stepperstation von der Firma IKS Engineering modernisiert und komplett mit Hard- und Software neu ausgerüstet.
 
„Die neuen Stepper, Monitore und elektrischen Geräte sind viel benutzerfreundlicher geworden“, erklärt Ute Pfeiffer-Frohnert, Leiterin Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt. Bisher waren auf den Steckern 2000 Powerpunkte gespeichert, die erst an verschiedenen elektrischen Alltagsgeräten Energie verbrauchen und dann an den Steppern wieder aufgeladen wurden. Jetzt haben die Besucher ein Energieguthaben auf den Steckern und sehen auf dem Monitor wie sich ihr Stecker durch die Bewegung langsam auffüllt - von rot über gelb zu grün. Das ist gerade für Kinder viel verständlicher als mit den imaginären Powerpunkten der alten Station zu arbeiten.“ Zudem wurden auch neue elektrische Geräte wie eine elektrische Eisenbahn und ein Staubsauger in die Installation integriert, die es vorher gar nicht gab.
Wenn der Stecker ganz voll ist, betreibt man damit die elektrischen Geräte und kann verfolgen, wie viel sie verbrauchen und kann den Powerklauer, das Gerät mit dem meisten Energieverbrauch suchen. Der Monitor zeigt aber auch an, was man alles betreiben kann, wenn man weiter Energie erzeugt. So bedeutet eine Minute steppen, dass man fünf Minuten Fernsehen schauen könnte oder dass man 10 Stunden für eine Trocknerladung steppen müsste. Bernhard  Marewski, 1. Bürgermeister der Stadt Leverkusen ist begeistert von der neuen Technik: „So anschaulich präsentiert zu bekommen, dass man 5,5 Stunden steppen muss, damit der Kühlschrank 24 Stunden laufen kann, ist eine tolle Sache. So bleibt ein solcher Energieverbrauch gut im Kopf. Es ist so wichtig, dass die Kinder Energie anschaulich erleben: Stepper für Steppkes.“ Er ergänzt: „Wir können in Leverkusen sehr stolz auf den Lernort NaturGut Ophoven sein – es ist inzwischen ja schon fast weltweit bekannt.“
 
Marianne Ackermann bedankt sich bei den Sponsoren: „Ohne die Spende von IKS Engineering für die gesamte neue Technik und weiterer privater Unterstützer wie Lorenz Smidt und Ralf Haberstock für die neuen Stepper wäre die Überarbeitung dieser beliebten Station nicht möglich gewesen.“ 
 
Für Claus Peter Brandt, Geschäftsführer iks Engineering, ist das Engagement selbstverständlich: „Die iks ist seit ihrer Gründung im Jahr 1984 in der Region Köln mit einer starken Niederlassung vertreten. So versteht es sich von selbst, hier am Standort lokale Projekte wie das NaturGut Ophoven zu unterstützen.  Als verantwortungsvolles Familienunternehmen mit starkem Technologiebezug setzen wir uns sehr gerne für ein pädagogisch wertvolles und technik-affines Projekt ein.“ Er fügt hinzu: „Unseren Spezialisten hat Entwicklung der einzelnen Stationen und die technische Ausstattung des Guts bereits im Vorfeld viel Freude bereitet.“
 
Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, freut sich über die Modernisierung der Stepperstation im NaturGut Ophoven: „Mit der neuen Stepperstation ist es gelungen, sehr anschaulich die Zusammenhänge von Energieverbrauch und Energieeffizienz darzustellen. Dies ist ganz im Sinne unserer Zusammenarbeit mit den Unternehmen beim Wettbewerb „Energie-Scouts", in dem Auszubildende angeleitet werden, Energieeinsparpotentiale in ihren Ausbildungsbetrieben zu erkennen. Weitere Infos.
 
Hintergrundinfos zur iks Gruppe
Die iks zählt zu den bekanntesten Engineering-Unternehmen in Deutschland. Bundesweit unterstützen sie ihre Kunden mit qualifizierten und flexiblen Ingenieur-Leistungen in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung sowie Test und Versuch. Sie bieten bundesweit qualifizierte Spezialisten zur Personalunterstützung oder übernehmen gesamte Projekte. Nach Branchen unterteilt decken sie so Projekte jeder Größenordnung im Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektronik- und Elektrotechnik, Prototyping und Fahrzeugtechnik ab. Seit 1984 steht der Name iks als Marke für Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Solidität. Getragen von Menschen, die Technik lieben und leben: von Ingenieuren aus Leidenschaft. Die iks Gruppe ist ein Familienunternehmen, die Geschäftsführer sind Peter Weber und Claus Weber. Die persönliche verantwortungsvolle Strategie der Geschäftsführung bildet die Basis unseres Handelns. Sicherheit durch langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze, soziale Ausgewogenheit und persönliche Verantwortung sind gelebte Werte. Die iks steht für Leistung „Made in Germany“. Dazu gehören hohe Dienstleistungsqualität sowie die persönliche Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Weitere Infos: www.iks-engineering.de

Pressemeldung vom 03. November 2016

Über 24.000 Klimameilen für Klimakonferenz kommen aus Leverkusen

Die Basketballerinnen des BBZ Opladen ehrten die kleinen Klimaschützer

In Leverkusen waren wieder kleine Klimaschützer unterwegs: Von April bis November wurden in zwölf Kindergärten und Schulen grüne Klimameilen gesammelt: Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit dem Bus zurückgelegt wurde, zählt symbolisch für eine grüne Meile. Die Leverkusener Kinder wurden am Donnerstagmorgen von den Basketballerinnen des BBZ Opladen für 24.755 Klimameilen in der GGS Im Kirchfeld geehrt. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule hatten die meisten Meilen erlaufen.

Zusammen mit den grünen Meilen aus anderen europäischen Städten werden die Leverkusener Meilen sowie die Wünsche und Forderungen der Kinder auf der diesjährigen UN-Klimakonferenz Anfang November in Marrakesch an die Politiker überreicht. Es ist ein Zeichen dafür, dass auch die Kleinsten sich schon aktiv für das Klima und ihre Zukunft einsetzen. „Nach den erfolgreichen Verhandlungen von Paris im letzten Winter geht es international dieses Jahr vor allem darum, das neue Klimaabkommen zu konkretisieren und die Umsetzung einzuleiten. Damit die Klimapolitiker dies auch nicht vergessen, wollen wir sie mit den Grünen Meilen der Kinder nochmals deutlich daran erinnern“, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven.

Basketballspielerin Jill Stratton und Leonie Schütter vom Basketballzentrum Opladen (BBZ Opladen) verschenkten Freikarten an alle fleißigen Klimaschützerinnen für das nächste Heimspiel der Bundesligistinnen  am 13. November. „Bewegung ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Körper“, erklärte Leonie Schlüter. Sie lasse auch so oft wie möglich das Auto stehen.

Alle Einrichtungen nehmen seit drei Jahren am städtischen Projekt „energieLux- Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kindergärten“ teil, das vom NaturGut  koordiniert wird. „Die Kinder werden immer sensibler und möchten sich für eine lebenswerte Zukunft stark machen. Die GGS Im Kirchfeld, die GGS Bergisch Neukirchen, die Waldschule, die Thomas-Morus-Schule, die Astrid-Lindgren-Schule, die Kerschensteinerschule, die GGS Opladen, die Hans-Christian-Andersen-Schule und die Kitas Sandstraße, Nicolaus-Groß, Dhünnstraße 12c und Hans-Schlehan-Straße haben fleißig Klimameilen gesammelt.

Hintergrund:
Seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder in aller Welt grüne Meilen für das Weltklima, 9 europäische Länder nehmen in diesem Jahr an der Klimameilen-Aktion teil. Leverkusen ist in diesem Jahr das neunte Mal dabei. Weitere Infos: www.kindermeilen.de  
Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom 21. Oktober 2016

Licht ins Dunkle

Naturgut Ophoven stellt klimafreundliche und schöne Lichtsysteme vor

Glühbirne war gestern und bald sind auch die Halogenlampe und die Leuchtstoffröhre Geschichte. Denn laut EU Verordnung werden diese ineffizienten Lichtquellen Schritt für Schritt vom Markt genommen um den Energieverbrauch in Deutschland zu senken. „Stromfresser sollen vom Markt verschwinden um den CO2-Ausstoß zu verringern”, so Felix Keil Vorsitzender des NaturGuts Ophoven. Denn der größte Teil unseres Stroms wird nach wie vor von Kohlekraftwerken hergestellt.

Ersetzt werden Glühbirne und Co. durch stromsparende LEDs und Energiesparlampen. Glücklich sind viele Verbraucher damit nicht: Denn letztere sind durch ihren Quecksilbergehalt unbeliebt, und die LEDs leiden immer noch unter dem Ruf kein schönes Licht zu geben und zu teuer zu sein.

Das widerlegten am Freitag Beleuchtungsexpertin Monika Wuttke vom Radium Lampenwerk in Wipperfürth und Bernhard Pilch von der Verbraucherzentrale Leverkusen auf dem NaturGut Ophoven. Auf einer Pressekonferenz zeigten sie neueste Entwicklungen auf und gaben Tipps für eine klimafreundliche und schöne Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit.

„Energiesparende Lampen wie LEDs haben zwar einen höheren Herstellungs- und Entsorgungsaufwand, können dafür aber viel effizienter Energie in Licht umwandeln”, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Eine 60-Watt-Glühbirne habe eine Leuchtkraft von ca. 600 Lumen. Eine LED Lampe, die 600 Lumen erzeugt, verbrauche dagegen nur 8 Watt, also weniger als ein Sechstel. Rund 10 Prozent des Stromverbrauchs werden nach der Verbraucherzentrale NRW in einem durchschnittlichen Haushalt durch die Beleuchtung verursacht. Da gäbe es großes Einsparpotential durch effiziente Technik. Das sei nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt, so Bernhard Pilch von der Verbraucherzentrale Leverkusen.

Die hohen Anschaffungskosten werden durch die Energieersparnis in einem Jahr amortisiert. Allerdings gäbe es bei den LED Lampen große Qualitätsunterschiede. Besonders bei Lichtfarbe und Design hat sich viel getan in den letzten Monaten, so Monika Wuttke. „Man kann das Licht von einer LED Lampe nicht mehr von dem einer Glühlampe unterscheiden, wenn man die richtige Lichtfarbe wählt,” so Wuttke. Sie höre oft das Argument, dass LEDs kein schönes Licht machen. Für Technik Freaks tue sich außerdem ein Paradies auf. „Licht- und Farbenwechsel werden möglich, aber auch abrufbare Lichtszenen – z.B. beim Fernsehen.”

Hintergrund zur Leverkusener Klimakampagne:
Der Presseaktion ist Teil der Leverkusener Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Klimaschutz - jeder jeden Tag”, die seit Oktober 2007 vom NaturGut Ophoven, dem BUND und dem NABU organisiert wird. Aktionen und Veranstaltungen mit vielen Tipps und Anregungen für das tägliche Leben sollen Leverkusener Bürger den Klimaschutz nahe bringen.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom 14.10.2016

Experimente im Klimalabor

27 Grundschüler besuchen Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven

Zum 13. Mal nahmen 27 besonders an Natur und Umwelt interessierte Leverkusener Grundschülerinnen und -schüler an der Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven teil. In der von der Bürgerstiftung finanzierten Ferienwoche ging es diesmal um den Klimaschutz. Experimente mit Sonnen-, Wind- und Wasserenergie wurden im „Klimalabor” durchgeführt und Beispiele aus der Natur gesucht, die uns helfen klimafreundlich zu leben.

„In der Sonnenwerkstadt lernten die Kinder wie mit Hilfe der Sonne Energie erzeugt wird. Mit den Solarbaukästen konnten sie dann selber kleine Autos bauen und in der Sonne auf dem Hof ausprobieren”, erklärte Cordula von der Bank, Koordinatorin des Ferienfreizeit auf dem NaturGut Ophoven. Dem 10-jährigen Rafael gefiel besonders das Tüfteln zum Thema Strom. „Wir mussten alleine einen Schaltkreis bauen”, berichtete er begeistert. Und er habe es geschafft – ganz ohne Hilfe. Es wurden aber auch Experimente zum Klimawandel durchgeführt. Mit Thermometer konnten die Kinder selber messen wie unter der von Licht bestrahlten Schüssel die Luft immer wärmer wurde. „So geht es auch unserer Erde, wenn wir weiter so viel CO2 produzieren”, erklärte die 11-jährige Charlotta bei der Präsentation der Experimente am Freitagvormittag.

Angelika Seewald, vom Schulpsychologischen Dienst, berichtete, dass sie mit den Schülerinnen und Schüler Planspiele zum nachhaltigen Wirtschaften gespielt habe und begeistert sei von dem Interesse und den kreativen Ideen der Jungen und Mädchen. „Das spielen normalerweise Studenten an der Universität, aber die Jungen und Mädchen hier haben sofort verstanden, worum es geht.” Bei den jungen Leverkusener Forschern sei bereits ein ausgeprägtes Verständnis für Ressourcenschutz und die Verantwortung für unsere Zukunft zu erkennen, so Seewald weiter. Besonders freute sie, dass auch Kinder aus städtischen Förderschulen an der Herbstakademie teilgenommen haben.

Saskia Lagemann von der Bürgerstiftung Leverkusen bestaunte nicht nur die spannende Experimente, die ihr von den Kindern vorgeführt wurden, sondern den Spaß, den die Kinder dabei hatten und der Eifer mit dem sie lernen. Sie freue sich bereits auf die nächste Herbstakademie.

Weitere Informationen erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/7349-44.

Pressemeldung vom 10. Oktober 2016

Viel besucht: Leverkusener Kunstnacht auf dem NaturGut Ophoven

Zahlreiche Besucher strömten bis Mitternacht in die Burg Ophoven, um sich die Fotografien von Rainer Meinigke und Mirène Schmitz anzuschauen

Wieder einmal wurden auf den NaturGut Ophoven Fotografien zur Leverkusener Kunstnacht in der Burg Ophoven ausgestellt. Auch wenn das Medium gleich war, waren die Themen doch sehr unterschiedlich. Zum einen waren experimentelle Landschaftsfotographien zu sehen. Durch ungewöhnliche Belichtung bekamen die Landschaften am Rhein und der Umgebung von Rainer Meinigke eine besondere Atmosphäre.

Zum anderen machte das internationale Fotoprojekt #WeAreTheClimateGeneration mit einzigartigen Familienportraits auf den Klimawandel aufmerksam. Zur Klimakonferenz 2015 waren die Bilder der Bonner Fotografin Mirène Schmitz bereits in Paris ausgestellt. Unter den Portraits konnte der Betrachter die Einstellungen der Familien lesen. So zum Beispiel eine Familie aus Dänemark: „Die innere Stimme der Kinder ist die ihrer Eltern. Deshalb brauchen wir viel Zeit miteinander, um darüber zu sprechen, wie alles auf der Welt zusammen hängt und wie wir uns verantwortungsbewusst auf unseren kleinen grünen Planeten verhalten sollen. Und das machen wir mit viel Hoffnung und Optimismus, damit wir uns nicht irgendwann schämen müssen.”

Diese Aussage der Familie habe ihn zutiefst beeindruckt, so der Leiter von NaturGut Ophoven Hans-Martin Kochanek. Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des NaturGut Ophoven macht in ihrer Begrüßungsrede darauf aufmerksam, dass das NaturGut das pädagogisch umsetzt, was Mirène Schmitz künstlerisch fordert: „Der Klimaschutz geht uns alle an und wir alle tragen Verantwortung.”

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44.

Pressemeldung vom 28.09.2016

Wie heißt das?

Kinder entwickeln auf dem NaturGut Ophoven mehrsprachiges Wörterbuch für Umwelt und Natur

„Eytynik” heißt Schnecke auf Kurdisch und „diell” ist die Sonne auf Albanisch. Das mehrsprachige Wörterbuch entstand in den Sommerferien auf dem NaturGut Ophoven.

In der Ferienwoche „Kinder aus aller Welt” setzten sich 34 Kinder aus Flüchtlingsfamilien und Kinder aus Leverkusen mit den Lebensbedingungen auseinander, die eine globalisierte Welt für sie selbst, aber auch für andere mit sich bringt. Etwas ganz Besonderes war die Erstellung eines kleinen mehrsprachigen Wörterbuchs. „Wie heißt das?” ist ein Wörterbuch für Umwelt und Natur in Arabisch, Albanisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch. Das kleine Bilderwörterbuch zeigt für die Kinder wichtige Begriffe aus der Ferienwoche wie Teich, Schutz aber auch Freundschaft. Die Kinder malten, fotografierten, bastelten und übersetzten gemeinsam 26 Wörter in fünf verschiedene Sprachen.

„Es wäre toll, wenn das Bilderwörterbuch für den Spracherwerb im Bereich Natur und Umwelt eingesetzt und durch andere Sprachen, aber auch mit anderen Begriffen erweitert wird”, wünscht sich Ute Rommeswinkel vom Förderverein NaturGut Ophoven. „Eine Solinger Grundschule benutzt das Heftchen schon für den Deutsch-Förderunterricht für Flüchtlingskinder”, freut sie sich.

Ab sofort kann das kleine Wörterbuch für Umwelt und Natur als PDF oder Ausdruck bestellt werden. Einfach eine E-Mail an woerterbuch@naturgut-ophoven.de

Das Projekt „Kinder in Leverkusen 2+” wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplan NRW.

Pressemeldung vom 26.09.2016

Duftende Äpfel und gefilzte Ketten

Mittelalter Markt auf dem NaturGut Ophoven zog Hunderte von Gästen an

Bei traumhaftem Herbstwetter schlenderten am vergangenen Sonntag hunderte Besucher über den Mittelaltermarkt auf dem NaturGut Ophoven. Zahlreiche Trödelstände, mittelalterliche Spielaktionen und vielseitiges Kunsthandwerk luden zum Verweilen ein.

„Es ist schon das 24. Herbstfest, das wir feiern. Die lebendige Marktatmosphäre und das vielfältige Angebot machen das Burgfest zu einem Erlebnis, das von Familien aus der Region sehr gerne angenommen”, schwärmte die erste Vorsitzende Marianne Ackermann über den großen Andrang auf dem traditionellen Herbstfest des Fördervereins NaturGut Ophoven. So saßen noch bis 17 Uhr zahlreiche Eltern bei Bio-Kaffee und Kuchen gemütlich in der Sonne während ihre Kleinen schmiedeten, Filzperlenketten bastelten oder sich im mittelalterlichen Ringe stechen übten.

Neben Waffeln, Kuchen, Würsten, Fladen und Pommes Frites aus biologischem Anbau konnten auch Pilze und Honig aus der Region genossen werden. Bio-Öl und Kräuter aus Griechenland, Kunsthandwerk aus Filz und Seide, genähte Taschen aus bunten Baumwollstoffen sowie die zahlreichen Trödelstände luden zum Bummeln ein.

Jedes Jahr ist auch die Apfelpresse ein Highlight für Groß und Klein. Insbesondere die Kinder wurden nicht müde aus einer Handpresse frischen Saft aus regionalen Äpfeln zu pressen und zu probieren. „Die Apfelernte in diesem Jahr ist ausgezeichnet, so dass wir auch viele verschiedene alte Obstsorten aus der Region zum Probieren anbieten und verkaufen konnten”, erklärte Frank Gerber von der NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln. Diese präsentierten über zwanzig regionale Apfelsorten, die sie auf umliegenden Streuobstwiesen geerntet hatten.

Verleihung des HOVspatzes an Mario Kück

Wie in jedem Jahr wurde auf dem Burgfest der „HOVspatz” an einen besonders engagierten Ehrenamtler des Fördervereins NaturGut Ophoven verliehen. In diesem Jahr ging der Ehrung an Mario Kück, der Initiator des Gesundheitsfonds OLEO, der von ihm 2009 gemeinsam mit dem NaturGut Ophoven gegründet wurde. Mit dem Fonds werden pädagogische Programme zum Thema gesunde Ernährung und Bewegung vom Förderverein NaturGut Ophoven durchgeführt und weitere Projekte in diesem Themenfeld wie die BioBrotBox oder der Bewegungsparcours gefördert.

Seit 2002 wird der Ehrenamtspreis verliehen. Gespendet wurde das Kunstwerk von Prof. Dr. Weise und erstellt von dem Leverkusener Künstler Kurt Arentz.

Pressemeldung vom 19.09.2016

Rezeptaufruf vom NaturGut Ophoven - Chutneys selber machen

Einsendeschluss 23.9.2016

Im Moment gibt es heimisches Gemüse und Obst im Überfluss. Doch diese Zeit ist bald schon wieder vorbei. Deshalb: Nehmen Sie die Sommer- und Herbstgenüsse doch einfach mit in den Winter. Marmelade und Gelee sind für viele schon ein alter Hut. Die etwas andere Art des Einmachens kommt jetzt als würzige Köstlichkeit daher. Raffiniert kombiniert ist Chutney eine herzhaft süße Alternative zu Ketchup und Co.

Wenn Sie Chutney selber machen möchten, sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt und so finden saisonale Früchte wie Zucchini, Zwetschgen, Äpfel oder Quitten eine neue Bestimmung. Ursprünglich ist Chutney vor allem in der indischen Küche beheimatet. Das würzige Frucht-Gemüse-Gemisch wird dort oftmals zu Currys serviert und ist ein erfrischender Begleiter in der traditionell eher scharf feurigen Küche.

Chutneys sind auch eine wunderbare Möglichkeit um die reiche Ernte von Gemüsesorten wie z.B. Zucchini zu verarbeiten. Das NaturGut Ophoven sucht nun ihr bestes Chutney Rezept. Bitte senden Sie es bis zum 23.9.16 an: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Alle Teilnehmer, die nach neuen Ideen suchen, was man mit großen Mengen Kürbis machen soll oder bisher nicht wissen, wie man Quitten verarbeitet, können sich dann auf das Rezeptbuch des NaturGuts Ophoven freuen. Denn auf dem Burgfest am 25.9.16 gibt es für alle Teilnehmer ein kleines Rezeptheft mit den eingereichten Rezepten. Und jeder, der ein Glas selbstgemachtes Chutney mitbringt, erhält ein anderes Glas Chutney im Tausch.

Pressemeldung vom 16.09.2016

NaturGut macht fit in BNE!

Erstmals BNE-Fortbildung auf dem NaturGut für Schule der Zukunft

Am 14.9.2016 fand auf dem NaturGut Ophoven die Veranstaltung „Naturerleben & Biologische Vielfalt” statt. Diese Fortbildung hat Kenntnisse zur biologischen Vielfalt und Methoden aus dem Bereich der Umweltbildung/BNE vermittelt. Sie hatte zum Ziel, zum einen Artenkenntnisse aufzufrischen, zum anderen pädagogische Methoden und Bausteine vorzustellen, die mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht bzw. bei der Exkursion in den Lebensraum umgesetzt werden können. So kann die Wichtigkeit der Artenvielfalt den Schülerinnen und Schülern anschaulich vermittelt werden.

In den spannenden Workshops „Von Hexen und wilden Kräutern”, „Tolle Schwärmerei” oder „Ökosystem Teich und Bach” bekamen die Lehrerinnen und Lehrer aus ganz NRW spannendes Praxiswissen vermittelt, dass sie direkt umsetzen können. Annika Wachten vom NaturGut Ophoven hat die Veranstaltung geleitet: „Es ist toll, wie engagiert die Lehrerinnen und Lehrer mitmachen und wie viele Anregungen sie zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung mit in ihre Schulen nehmen. Sie haben erkannt, dass es wenig Aufwand und Material bedarf, um mit Schülern raus in die Natur zu gehen. Kai Dehler von der Natur- und Umweltakademie NRW, Schule der Zukunft: „Ich bin zum ersten Mal für die NUA auf dem NaturGut Ophoven. Diesen tollen Lernort kannte ich bisher durch Besuche mit meinen Kinder und finde es schön, ihn für unser Fortbildungsangebot nutzen zu können.”

Hintergrund „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit 2016–2020”
In Nordrhein-Westfalen findet die große landesweite Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit 2016–2020” statt. Im Rahmen dieser Kampagne finden kostenfreie Veranstaltungen speziell zu BNE statt, die regional in den Regierungsbezirken angeboten werden. Ziel der Kampagne ist, dass BNE in Schulen einen hohen Stellenwert erhält. Es wird versucht, dass Schulmanagement und die Gestaltung des Lebens in der Schule immer mehr vom Leitbild einer Bildung für Nachhaltigkeit getragen werden und neben den unterrichtlichen Themen BNE zu einer Aufgabe der gesamten Schulgemeinde wird, die in viele Bereiche einfließt. Mit der Kampagne soll die Initiative der Schulen, BNE im Unterricht und Schulalltag umzusetzen, unterstützt und mit öffentlichkeitswirksamen Auszeichnungsfeiern gewürdigt werden. Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) hat zur Unterstützung der Schulen, Kitas und Netzwerke unterschiedliche Formate entwickelt, wie z.B. Begleitveranstaltungen in den Regionen, Schülerakademien und BNE-Module, die während des gesamten Kampagnenzeitraums 2016-2020 angeboten werden.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 12.09.2016

Bienen für eine Welt

Benefizveranstaltung auf dem NatutGut

Seit Jahren beteiligt sich das Projektteam „Mit Bienen in die Zukunft“ der Gesamtschule-Schlebusch“ mit Aktionsständen und Bühnenauftritten an den Festen des NaturGuts. Diesmal war es anders: Unter dem Motto „Bienen für eine Welt“ veranstaltete das Projektteam selbst eine eigene Großveranstaltung auf dem NaturGut. Im Angebot waren zahlreiche Workshops und verschiedene Bühnenprogramme. Alfred Ouoba, der afrikanische Koordinator kam dazu bereits zwei Tage vorher angereist. So konnte er auch am Freitag  in der Gesamtschule mit den neuen Projektschülern das gemeinsame Trommeln für den bevorstehenden Bühnenauftritt gut einüben.
 
Am frühen Samstagabend war es dann soweit. Die beiden Seminarräume füllten sich bis auf den letzten Platz und los ging das ebenso unterhaltsame wie informative Programm.
Im Zentrum der Benefizveranstaltung stand das vom Projektteam 2014  ins Leben gerufe  Hilfsprojekt für Burkina Faso. Ziel ist es dort, in einem Dorf sechs Frauen imkerlich so auszubilden,  damit sie mit dem Verkauf von Bienenprodukten zukünftig ihre Armut lindern können.
Nachdem es Alfred Ouoba vereint mit den Projektschülern gelungen ist, das Publikum musikalisch perfekt auf das Thema einzustimmen und mit vielen eindrucksvollen Bilder der bisherige Projektverlauf erläutert wurde, kam es zu einem weitern Höhepunkt der Vorführungen: Stolz und glücklich zugleich überreichten die Projektsprecher Anna und Benno dem Koordinator einen Scheck in Höhe von 2.600 Euro, wovon die Hälfte vom Projektpartner „Horizontes“ finanziert wurde.
Zum Abschluss des ereignisreichen Aktionstages gab es am frühen Abend unter freiem Himmel im Hof des NaturGuts das von der Band Band „23th of November“ lang ersehnte Benefizkonzert zugunsten des Bienenprojekts. Mit großer Begeisterung der anwesenden Gäste einschließlich aller Projektbeteiligten endete so die bisher größte Aktion der mittlerweile 8 jährigen Projektgeschichte. Für künfttige Weiterfinanzierungen wurden an Spenden mehr als 600 Euro eingesammelt. Der neue Projektschüler Jorick Siebert ist von Alfred sehr beeindruckt: „Toll, was der so drauf hat! Ich habe mich sehr gut gefühlt nach dem Trommeln, weil ich gerne für eine guten Zweck mitmache.“

Pressemeldung vom 30.08.2016

BioBrotBox 2016  - Da simmer dabei!

Oberbürgermeister Uwe Richrath, Profifußballer Wendell und viele Freiwillige packen BioBrotbox für alle Leverkusener Erstklässler

Wer in der Schule fit sein will, braucht ein gesundes und reichhaltiges Frühstück. Doch leider startet die Hälfte aller Schulkinder ohne Vitamine & Co in den Tag.  Zum Start des neuen Schuljahrs erhalten deshalb 1579 Schulanfänger eine Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. „Mit der BioBrotBox-Aktion wollen wir den Kindern zeigen, was alles zu einem gesunden Frühstück gehört“, so Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. „Toll, dass heute Wendell Nascimento Borges uns bei der Packaktion unterstützt“. Zahlreiche Freiwillige haben wieder geholfen die gesponserten Leckereien in Bio-Qualität zu verpacken.

Die BioBrotBox-Aktion feiert in Leverkusen in diesem Jahr ein rheinisches Jubiläum, die Aktion geht in das elfte Jahr. Getreu dem diesjährigen Motto „Da simmer dabei“ konnte das NaturGut Ophoven mit Henning Krautmacher einen besonderen Paten für das Projekt gewinnen. Ute Pfeiffer-Frohnert, die das Projekt koordiniert: „Ich freue mich, dass der Frontmann der Gruppe Höhner die bundesweite BioBrotBox-Kampagne in seiner Heimatstadt Leverkusen und dem Rheinisch Bergischen Kreis unterstützt.“
 
Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen: „Ich bin sehr froh, dass es die BioBrotBox-Aktion in unserer Stadt gibt. Es ist wichtig, dass unsere Kinder mit einem Frühstück in die Schule gehen und das von Anfang an lernen, dass Lebensmittel wichtig ist - das ist leider nicht selbstverständlich! Außerdem möchte ich mich ausdrücklich beim Förderverein NaturGut Ophoven und den Sponsoren bedanken.“ Die BioBrotBox-Aktion wird in diesem Jahr zum 11. Mal vom Förderverein NaturGut Ophoven organisiert und von über 40 Sponsoren finanziert.
 
Hintergrund:
Jedes Jahr erhalten zehntausende ABC-Schützen in Deutschland die gelbe BioBrotBox mit einem gesunden Frühstück. Das NaturGut-Ophoven nimmt in diesem Jahr bereits das elfte Mal – Rheinisches Jubiläum - an der bundesweiten Aktion teil. 
Der Erfolgsweg des Biobrotbox-Netzwerkes für bewusste Kinderernährung begann 2002 in Berlin. Die Biobrotbox findet in Deutschland immer mehr Freunde und Initiativen, die die Aktion in Städten oder sogar ganzen Bundesländern durchführen. Mittlerweile erhalten in Deutschland 25 % aller Erstklässler eine Biobrotbox mit einem gesunden Frühstück aus Ökolandbau. Bundesweit erhalten 180.000 Kinder durch 77 Initiativen Brotboxen. Erstmals werden in diesem Jahr auch Boxen in Kroatien verteilt.
Die Bio-Brotbox-Aktionen werden in der Regel von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert. Engagierte Bürgerinnen und Bürger koordinieren die BiobrotBox-Aktion. Unternehmen und Organisationen zeigen mit Produkt-, Geld- und Dienstleistungsspenden ihr soziales Engagement.

Pressemeldung vom 24.08.2016

Wie können nachhaltige Entwicklungsziele umgesetzt werden?

UN Sommer Akademie besucht NaturGut Ophoven

50 internationale Gäste aus Ägypten, Senegal, Indien und weiteren 27 Ländern besuchten das NaturGut Ophoven am Mittwoch, den 24. August. Der Besuch ist ein Programmteil der UN-Sommerakademie. Seit 2012 organisiert das Sekretariat der Vereinten Nationen ein fünftägiges internationales Treffen zur Diskussion und zum Austausch über die gemeinsamen globalen Entwicklungsziele.

In diesem Jahr fand das Treffen zum ersten Mal in Bonn statt. Diesmal unter dem Motto „Eine nachhaltige Zukunft formen”. „Wir wollen nicht nur reden, sondern den Teilnehmer konkrete Beispiele zeigen wie die Nachhaltigkeitsstrategie in Deutschland umgesetzt wird,” erklärte Simona Costanzo Sow, die Kurskoordinatorin der UN-Summer-Academy. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven, freute sich über die Wertschätzung als eine Organisation unter vielen ausgewählt worden zu sein.

Teilnehmer Dwiti Vikramaditya aus Indien, Mitarbeiter des Kalinga Instituts für Sozialwissenschaften, zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Bildungsarbeit auf dem NaturGut Ophoven. „Alle wichtigen, globalen Themen werden angesprochen.” Auch für Indien würde er sich solche Zentren wünschen. Besonders gefreut hat ihn auf der Info-Stele zur Mobilität des KlimaErlebnisParks den indischen Philosoph und Politiker Mahatma Gandhi zitiert zu sehen. „Es gibt wichtigeres im Leben, als ständig die Geschwindigkeit zu erhöhen.”

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 22.08.2016

Zum ersten Mal „Lev hoch drei”

Multi-Kulti-Fest auf dem NaturGut Ophoven

Am letzten Sonntag in den Ferien, 21. August wurde erstmalig das große Kinderfest „LEVspielt3” gefeiert. Eingeladen waren Kinder jeden Alters mit ihren Familien. An drei Standorten gleichzeitig – Neulandpark, NaturGut Ophoven und Wildpark Reuschenberg – wurden spannende Aktionen angeboten.

Auf dem NaturGut Ophoven ging es trotz Regenschauern kunterbunt zu. Dort konnten die Kinder an einer spannenden Erlebnisrallye über das Gelände des NaturGuts teilnehmen. Fast 200 Familien nahmen sich die Zeit für den ausführlichen Spaziergang und mussten zum Beispiel an Pflanzen riechen und die Düfte unterscheiden, ganz mutig barfuß den Pfad der Sinne oder eine Sonnenuhr basteln, die in den Regenpausen auch ausprobiert werden konnte. Zahlreiche Angebote wie Töpfern von kleinen Ophovlingen mit Ton und Naturmaterialien, Traumfänger und Papierperlen basteln oder Mandalas gestalten luden zum kreativen Mitmachen ein. Internationale Spiele und spannende Einblicke in das Leben der Siebenschläfer gehörten dazu.

Besonders gut kam bei den vielen Besuchern auch das Multi-Kulti-Buffet mit internationalen Speisen wie Guinea, Syrien, Türkei oder Afghanistan an. Im Steinofen wurden kleine Fladen gebacken.

Dazu gab es auf der Bühne Weltmusik von Kamal Ben Hicham mit seiner Band und ein tolles Mitmachkonzert mit der Musikschule Sternart.

Diese Veranstaltung war Teil des Projektes „Kinder in Leverkusen 2+” und wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans NRW.

Pressemeldung vom 05.08.2016:

SchuWaLuNa - eine besondere Ferienwoche

NaturGut Ophoven veranstaltet Ferienwoche mit Kindern aus aller Welt

33 Kinder aus Deutschland, der Schweiz, Syrien, Sudan, Albanien und Serbien waren vom 01.08. bis 05.08.2016 zu Gast auf dem NaturGut Ophoven, um gemeinsam die SchuWaLuNa-Ferienwoche zu erleben. Die Grundbedürfnisse unseres Lebens: Schutz, Wasser, Luft und Nahrung, kurz SchuWaLuNa waren Thema. „Trotz Regen hatten die Kinder viel Spaß gemeinsam die Natur zu entdecken, zu tümpeln, Hütten zu bauen, neuartige Spiele kennenzulernen oder gemeinsam Essen zuzubereiten”, erklärte Meike Schöpf, Koordinatorin des Ferienprogramms am Freitagnachmittag.

Den Eltern, die zahlreich zum Abschlussfest erschienen waren, wurde eine Gruppenarbeit vorgestellt, bei der die Kinder aus einer Baumscheibe, Lehm, Holzstöcken und Farbe eine kleine Insel so gestalten sollten, wie sie leben wollten. „Wir haben zu unserem Schutz erst mal eine kleine Hütte gebaut”, erklärte die elfjährige Mona aus dem Sudan und eine Brücke über den Fluss. Das sei sehr wichtig, denn da schwimmen Krokodile. Gabi Ruhnau, pädagogische Leiterin des Projekts, war begeistert von der Woche. Selten habe sie eine so friedliche und fröhliche Woche mit Kindern erlebt. Die Freizeit wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplan NRW.

Gemeinsam haben die Kinder auch ein Natur- und Umwelt Wörterbuch in ihren Sprachen entwickelt. Die Worte, die die Kinder in ihr „dictionary” aufnehmen wollten, haben sie gemalt, plastisch gestaltet oder passende Motive auf dem Gelände des NaturGuts fotografiert. In Englisch, Kurdisch, Arabisch und Albanisch fanden sie die Übersetzung für Biene, Schmetterling, Regen, Erde, Wasser und vieles mehr. „Das Projekt ermöglicht den Kinder sich selbstständig und kreativ mit sich, ihrer Umwelt und den damit zusammenhängenden Lebensbedingungen auseinanderzusetzten”, erklärte Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. „Sie lernen außerdem globale Zusammenhänge verstehen am Beispiel des Klima- und Umweltschutzes.” Durch den direkten Austausch mit den Kindern aus anderen Ländern geschah dies besonders eindrücklich.

Für alle Interessierten werden die Ergebnisse dieser besonderen Ferienwoche am Sonntag den 21.08.2016 von 11-17 Uhr beim „Multi-Kulti-Fest” im Rahmen des Kinderfestes „LEVspielt3” präsentiert. Dort können die Besucher an verschiedenen Aktionsständen aktiv werden: Wie wohnst du – wie wohne ich?, Was spielt man in Serbien, Nepal oder Italien?, Gibt es überall sauberes Wasser? Gemeinsam kann man auf Entdeckungstour um die Welt gehen! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44, E-Mail: britta.demmer@naturgut-ophoven.de

 

Pressemeldung vom 20.07.2016:

Keine Plastiktüten mehr in der Hubertus Apotheke

Bisher keine gemeinsame Vereinbarung deutscher Apotheker

Die Hubertus Apotheke geht voran: Ab heute (20.7.) gibt es in der Apotheke von Uwe Beenen keine Plastiktüten mehr. „Ich möchte zeigen, dass es auch ohne Plastik geht” sagt Uwe Beenen. „Heute verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich 71 Tüten pro Jahr. Das ist zu viel! Die Abgabe von Einwegtüten verschwendet unnötig Energie und Ressourcen. Darum engagiere ich mich aktiv dafür, dass Kunden beim Einkauf weniger Tüten benutzen. Viele Apotheken machen bereits freiwillig mit. Ich bin aber der Meinung, dass die Signalwirkung viel größer ist, wenn der ABDA dem Handelsverband Deutschland gleichtut und sich der verpflichtenden Vereinbarung anschließt.” Uwe Beenen ist nach den ersten zwei Stunden schon hochzufrieden: „Unsere Kunden sind begeistert, dass es jetzt Papiertüten und Baumwolltaschen gibt. Ich bin froh, dass wir so einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.”

Einige der großen Handelsketten machen schon mit und geben keine kostenlosen Plastiktüten mehr ab. Der Handelsverband Deutschland hat sich in einer Vereinbarung mit dem Bundesumweltministerium verpflichtet, Plastiktüten ab dem 1. Juli 2016 nur noch gegen Entgelt an Verbraucher abzugeben. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ist leider nicht dabei. Sie unterstützt zwar das Ziel, den Verbrauch an Plastiktüten zu reduzieren, aber jeder Apothekenleiter entscheidet jedoch unabhängig, wie er es umsetzt. Der Leverkusener Uwe Beenen setzt sich für eine verpflichtende Regelung auch bei Apotheken ein und setzt es in seiner Apotheke vorbildhaft um.

Hans-Martin Kochanek, der Leiter des NaturGuts Ophoven: „Ich sehe die Ausnahmeregelung der Apothekerverbände als nicht zukunftsorientiert. Es geht jetzt darum, klare Botschaften an die Verbraucher zu senden! Für die Umwelt ist Plastik ein extrem ernst zu nehmendes Problem, das viel zu lange nicht beachtet wurde. Landen Plastiktüten in der Umwelt, verfangen sie sich in Bäumen und Sträuchern oder gelangen in Flüsse und Meere. Tiere verwechseln Plastiktüten häufig mit Plankton und können daran sterben. Da zersetztes Plastik Schadstoffe in hoher Konzentration absorbiert, können diese in die Nahrungskette gelangen.”, erklärt Kochanek.

Die Politik möchte den Verbrauch von Plastiktüten in den kommenden zehn Jahren fast halbieren. Daher sollen Tüten ab dem 1. Juli 2016 nur noch gegen Entgelt an Verbraucher abgegeben werden. Dazu verpflichtet sich der Handelsverband Deutschland (HDE) in einer Vereinbarung mit dem Bundesumweltministerium. Innerhalb von zwei Jahren sollen 80 Prozent der Kunststofftüten im Einzelhandel kostenpflichtig sein. Diese Maßnahmen gehen zurück auf die europäische „Anti-Plastiktüten-Richtlinie” 94/62/EG vom 28. April 2015. Neben dem HDE haben sich auch weitere Handelsverbände und Unternehmen erklärt, sich an der Vereinbarung zu beteiligen. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gehört nicht dazu. Sie unterstützt das Ziel, den Verbrauch an Plastiktüten zu reduzieren. Jeder Apothekenleiter entscheidet jedoch unabhängig, wie er es umsetzt.

Pressemeldung vom 20.07.2016:

Neue Heimat gestalten

Pilotprojekt des NaturGuts Ophoven möchte mithelfen die Wohnqualität in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern

Bei einem Geländerundgang und einer Museumsführung sollen die Bewohner von Flüchtlingsunterkünften das NaturGut Ophoven als Freizeitort und Umweltbildungszentrum kennenlernen. Während sich die Eltern am Dienstagnachmittag informierten und umschauten, backten die Kinder Brot im Steinofen und spielten in der Natur. Der Besuch ist ein Bestandteil des Pilotprojektes „Heimat gestalten”, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird.

In zwölf Veranstaltungen führen die Mitarbeiter des NaturGuts Ophoven die Flüchtlinge in den Flüchtlingsunterkünften Josefstraße und Im Bühl an Themen wie Mülltrennen, Energiesparen und Umweltschutz heran, damit sie sich in ihrem späteren Wohnumfeld besser zurechtfinden. „Wer sich heimisch fühlen möchte, muss auch die Chance haben an seiner Umgebung mitwirken zu können. Daher ist es eine sehr gute Idee, Flüchtlingsfamilien an Umweltschutzthemen wie Energiesparen und Mülltrennung heranzuführen” sagte Oberbürgermeister Uwe Richrath bei der Vorstellung des Projektes. „Ziel des Projekts ist es gemeinsam mit den geflüchteten Menschen ein Wohnumfeld zu gestalten, in dem sie sich wohl fühlen und gerne leben”, erklärt Lena Turowski vom NaturGut Ophoven. Gemeinsam mit den Familien aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea pflanzte die Projektmitarbeiterin Kräuter, Kartoffeln, Tomaten und andere Gemüse in selbstgebaute Pflanzkübel auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkünfte. 8 von 12 Terminen vor Ort haben bereits stattgefunden. Die Projektteilnehmer Herr Rahmani und Herr Ahmed berichteten, daß die Themen Energiesparen und Mülltrennung Neuland für sie waren und ihnen aus ihren Heimatländern nicht bekannt ist. Sie freuen sich auf ihre erste eigene Wohnung und möchten das Gelernte dort umsetzen. „Ich freue mich sehr, dass mit dem NaturGut Ophoven zusammen hier ein attraktives Projekt gemeinsam mit Flüchtlingen durchgeführt werden konnte” sagte Markus Märtens, der zuständige Dezernent für Bürger, Umwelt und Soziales.

Die beiden Flüchtlingsunterkünfte sind von ihrer Bewohnerstruktur sehr unterschiedlich. Das Containerwohnheim Im Bühl wird nahezu ausschließlich von syrischen Familien mit zumeist mehreren Kindern bewohnt. Die Flüchtlingsunterkunft Josefstraße wird fast nur von alleinstehenden jungen Männern bewohnt, die aus Syrien, Afghanistan, Albanien und Äthiopien stammen. Aber an beiden Standorten wurde das Projekt zum Energiesparen und Umweltschutz sehr positiv aufgenommen. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Engagement die Flüchtlinge bei dem Projekt mitmachen”, so Ute Pfeiffer-Frohnert, Leiterin des Projekts.

Das NaturGut Ophoven hat gemeinsam mit der Stadt Leverkusen und der Caritas für die Teilnehmer ein Zertifikat entwickelt. Wer mindestens an 8 von 12 Terminen teilgenommen hat, erhält die Bescheinigung der Stadt Leverkusen. Sie soll bei der Wohnungssuche helfen. „Ich freue mich sehr, Ihnen hiermit Ihr Zertifikat aushändigen zu dürfen. Es dokumentiert auch Ihr Interesse an einem attraktiven Wohnumfeld” sagte Oberbürgermeister Uwe Richrath bei der Übergabe der Zertifikate.

Pressemeldung vom 13.7.2016:

NaturGut Ophoven wird ausgezeichnet für herausragende Bildung für nachhaltige Entwicklung

Hans-Martin Kochanek empfängt die Urkunde beim ersten nationalen Agendakongress in Berlin

Das NaturGut Ophoven erhielt beim ersten nationalen Agendakongress BNE am 11. Juli 2016 eine weitere Auszeichnung für seine ausgezeichnete und überregional anerkannte Bildungsarbeit.

Insgesamt überzeugten 65 Lernorte, Netzwerke und Kommunen in ganz Deutschland die Fachjury mit ihren Bewerbungen und bekamen Auszeichnungen für gute Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das NaturGut Ophoven ist neben „Abenteuer Lernen e.V./Bonn” und der Permakultur Akademie in Hoffnungsthal einer von nur drei ausgezeichneten Lernorten in NRW. Damit wird anerkannt, dass das NaturGut Ophoven einen herausragenden Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland leistet. Dieses Weltaktionsprogramm führt die Weltdekade 2005-2014 Bildung für nachhaltige Entwicklung fort, bei dem das NaturGut bereits als offizielle Maßnahme ausgezeichnet wurde. Die vielfältigen Bildungsmaßnahmen des NaturGuts für unterschiedliche Zielgruppen vermitteln Gestaltungskompetenz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Sylvia Löhrmann, NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, betonte in ihrer Rede die herausragende Rolle außerschulischer Lernorte, da diese die Schulen aktiv bei der Umsetzung des Bildungsauftrags Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulalltag unterstützen. Der Bildungsort NaturGut Ophoven in Leverkusen ist ein besonders gutes Beispiel dafür.

Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sagte anlässlich der ersten Verleihung von Auszeichnungen im UNESCO-Weltaktionsprogramm: „Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm. ” Wanka betonte: „Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.”

Hintergrund
Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. 2015 fiel der Startschuss für das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das fünfjährige Programm (2015-2019) zielt darauf ab, langfristig eine systemische Veränderung des Bildungssystems zu bewirken und Bildung für nachhaltige Entwicklung vom Projekt in die Struktur zu bringen. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO Weltaktionsprogramm (2015-2019) ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben.

Weitere Infos: www.bne-portal.de

Pressemeldung vom 7. Juli 2016:

Mit der SPARDA-Bank ins KlimaGlück reisen!

Leverkusener Kindergartenkinder entdecken was Klimawandel weltweit bedeutet

Im Juni besuchten sieben Leverkusener Kindergartengruppen kostenfrei die KlimaGlück Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt auf dem NaturGut Ophoven. Der kostenfreie Besuch konnte im Rahmen des Projekts „Mit der SPARDA-Bank ins KlimaGlück reisen!” insgesamt für 15 Gruppen ermöglicht werden. Mit dabei waren diesmal die Kita Bodestraße, Kita Adalbertstifterstraße, Kita Weichselstraße, Kita Sandstraße, Caritas Kita Hindenburgstraße, Caritas Kindertagesstätte Eschenweg und Kita „Die Knirpse”. „Der Schutz und Erhalt der Umwelt ist uns wichtig. Insbesondere der Schutz unseres Klimas gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit und jeder sollte einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Leben leisten”, erklärt Christina Spermann, Filialleiterin der Sparda-Bank in Leverkusen. „Deshalb wollen wir mit diesem Projekt schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft für die Themen Natur, Umwelt und Klimaschutz begeistern.” Insgesamt unterstützt die SPARDA-Bank dieses Projekt mit 20.750 Euro.

Im Erlebnisprogramm „Die Glückssucher” erfuhren die Kinder mit vielen Spielen und Aktionen, was unser Klima mit dem Glück auf der Welt zu tun hat. Durch die menschengemachte Klimaerwärmung verschlechtern sich für viele Millionen Menschen die oft bereits jetzt bedrohten natürlichen Lebensgrundlagen. Der Klimawandel entscheidet nicht nur über Regen und Sonne, sondern beeinflusst bereits jetzt in starkem Maße das persönliche Leben vieler Menschen auf der Welt. „Die Kinder konnten das auf spielerische Weise nachempfinden, indem sie eine Bootstour in einem alten Fischerboot im arktischen Meer machten, Lehrer in einer indischen Schule wurden oder als Nachrichtensprecher in einem Fernseh-Studio auftraten”, berichtet Marianne Ackermann, die Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. Dabei sei es darum gegangen, die Kinder für die Lebensumstände auf den jeweiligen Kontinenten zu sensibilisieren und eine Grundlage für globale Solidarität zu schaffen. „Danach war allen klar, was es mit dem geheimnisvollen KlimaGlück auf sich hat”, erzählt Marianne Ackermann.

Nach dem Besuch in der EnergieStadt verarbeiteten die Kinder ihre persönlichen Eindrücke im Rahmen einer Bastelaktion mit Bilderrahmen, Postern, Kreide, Leinwänden und KlimaGlücksDosen. „Ich bin begeistert, wie kreativ die Kindergartenkinder den Besuch in der EnergieStadt dokumentiert haben”, freut sich Christina Spermann. Nach der Vorstellung ihrer Ergebnisse wurden die Kinder mit einem leckeren Bio-Picknick belohnt, bevor sie sich wieder klimafreundlich zu Fuß und mit dem Bus auf den Weg zum Kindergarten machten.

Teilnehmende am Pressetermin:
ca. 50 Vorschul- und Kindergartenkinder
Christina Spermann, Sparda Bank Leverkusen
Dr. Hans-Martin-Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven
Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven

Fragen zum Presstermin bitte an Ute Rommeswinkel, NaturGut Ophoven, 02171/73499-41, ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 06.07.2016:

Statt in die Tonne auf den Teller!

Zweite Schnippeldisco auf dem NaturGut

Die Möhre zu krumm, der Broccoli zu gelb, die Birne zu matschig - also ab in die Tonne? Das muss nicht sein. Hände waschen, Brettchen raus und los! Zwei Autoladungen voll mit Gemüse und Obst konnten die Mitarbeiter des NaturGuts am Freitag von umliegenden Bauern und Supermärkten „retten”. Die fleißigen Teilnehmer der Schnippeldisco schnippelten das verschmähte Obst und Gemüse in topffertige Würfel– und das im Takt zur Musik. Die Stars waren an diesem Nachmittag löchrige Kohlrabi mit Smiley-Gesicht, die man selten im Laden findet. Und das war auch das Ziel: zu zeigen, dass leckere Lebensmittel weggeworfen werden, obwohl sie noch genießbar sind.

Es wurde gekocht und zubereitet: Salat, Gemüseeintopf und Nachspeise. Zum Eintopf gab es aussortiertes, aber noch gutes Brot. Reife Früchte wie Bananen konnten zu schmackhaften Smoothies und Obstsalat verarbeitet werden. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz: der „DJ der guten Laune” aus Köln sorgte für gute Stimmung. Vom Salatkopf bis zu geschnippelten Pilzen - was am Ende übrig blieb, konnten die Besucher mit nach Hause nehmen.

Sonja Fasbender brachte die Schnippeldisco nach dem Vorbild von Slow Food Youth zum NaturGut und erklärt die Idee dieser Aktion: „Wir müssen unseren Lebensmittel eine größere Wertschätzung entgegenbringen und sorgsamer mit ihnen umgehen. Dadurch können wir Ressourcen sparen und zum Klimaschutz beitragen – vom Produzenten bis zum Konsumenten! Die Schnippeldisco ist ein Beitrag, dieses Bewusstsein schon bei Kindern zu wecken.”

Ein herzlicher Dank gilt den Obst & Gemüse Spendern, die mit dem NaturGut ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzten: Biofleischerei Müller, Bioladen Lebensbaum, Imbacher Bauernhof, Obstgut Morsbroich, Oderwald Obstanlagen und zwei REWE Supermärkte.

Pressemeldung vom 28.06.2016

Kindergarten spendet für das NaturGut Ophoven

Am vergangenen Freitag erhielt das NaturGut fröhlichen Besuch von einer Kindergruppe der UCB-Betriebskindertagesstätte „Mäuseturm” aus Monheim. Sie besuchten zusammen mit ihrer Erzieherin, Frau Schäfer und dem Erzieher, Herrn Blankenstein das Umweltbildungszentrum um eine Spende von 310 Euro zu überreichen.

Die Gruppe hatte im Kindergarten ein Projekt zum Thema Müllvermeidung durchgeführt. Dazu waren sie zunächst an den Rhein gegangen und hatten mit Schrecken festgestellt, was der Rhein so alles mit sich führt. „Das Rheinufer war übersät mit Plastiktüten und Plastikbehältern”, so die Kleinen unisono. Sie wussten, dass dieser Plastikmüll von den Fischen und anderen Wassertieren gefressen wird und dass die Tiere daran sterben. So sammelten sie fleißig den Müll ein, entsorgten ihn in gelben Säcken, wie sie das gelernt hatten. Aber das allein genügte ihnen nicht. Sie wollten dazu beitragen, dass der Verbrauch von Plastiktüten zurückgeht. Daher bemalten sie Baumwoll-Einkaufsbeutel mit entsprechenden Motiven, die in der Betriebskantine an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verkauft wurden. So kam der stattliche Betrag von 310 Euro zusammen.

Dieses Geld spendeten die Kinder dem NaturGut Ophoven anlässlich des Tages der Umwelt. Nach dem Frühstück im Bistro konnten sie sich auf dem NaturGut ein wenig umsehen, die Nistkästen und die Bienen bestaunen und die Geräte im Bewegungsparcours ausprobieren. Zum Schluss gab es für alle noch ein Eis und dann machten sie sich wieder auf den Heimweg.

Pressemeldung vom 15.06.2016

Was hat mein T-Shirt mit Klimaschutz zu tun?

Projekt „Klimabildung +” des NaturGuts fördert klimafreundliches Verhalten

Beim Klimaschutz gibt es viel zu beachten, um es richtig zu machen. Aber wie genau verhalte ich mich am besten im Alltag, wenn ich das Klima schützen möchte? Darf ich ein T-Shirt kaufen, das mir gut gefällt, dessen Produktion jedoch der Umwelt schadet und das unter zweifelhaften Bedingungen in Bangladesch gefertigt wurde? Bei solchen Fragen geraten Kinder in einen für sie schwer lösbaren Konflikt.

Am Montag den 13.6. stellten sich 33 Viertklässler der Langenfelder Friedrich-Fröbel Schule mit ihren Lehrerinnen Frau Seidel und Frau Schmidt diesen schwierigen Fragen und versuchten anhand von Beispielen aus dem Alltag für sich eine Antwort zu finden. „Klimabildung +” heißt das Projekt des NaturGuts Ophoven, das vom KlimaKreis Köln gefördert wird und bei Schülerinnen und Schülern die Kompetenz fördert, diese Konflikte zu erkennen und selbstständig Lösungen zu finden. Anhand einer Geschichte, eines Filmbeitrages und eines interaktiven Stationenlaufs, bei dem selber genäht und gefärbt werden darf, erfuhren die Kinder, wie viele Produktionsschritte in einem T-Shirt stecken und dass diese mit klimaschädlichen Emissionen verbunden sind. Gemeinsam wurden tolle Alternativen erarbeitet, wie man Abwechslung in seinen Kleiderschrank bekommt, ohne ständig Neues zu kaufen.

Im Projekt „Klimabildung+” des NaturGuts Ophoven geht es darum, dass Kinder in vielen Alltagssituationen sich schnell für oder gegen etwas entscheiden sollen. In diesem Entscheidungsprozess geraten sie in einen inneren Konflikt, also eine Dilemmasituation, die gelöst werden muss. Diese Ausgangssituation war für die Pädagogen des NaturGuts Ophoven eine echte pädagogische Herausforderung, denn bundesweit gibt es kein vergleichbares Projekt, das Kinder im Grundschulalter Handlungs- und Entscheidungskompetenz mit auf den Weg zum Klimaschützer gibt. „Wir können mit diesem Projekt wichtige neue Impulse für die Klimabildung umsetzen und das Thema Klimaschutz kindgerecht vermitteln”, freut sich Annika Wachten, die das Projekt auf dem NaturGut Ophoven koordiniert. „Erstmals nutzen wir Dilemmageschichten, um die Gewissenskonflikte zum klimafreundlichen Verhalten kindgerecht zu lösen. Das ist für die Kinder anspruchsvoll, macht aber viel Spaß und bringt was.”, ergänzt sie.

Das Thema „Ein T-Shirt kommt selten allein” zum klimafreundlichen Konsum ist eines von fünf Unterrichtseinheiten, die im Projekt „Klimabildung +” bearbeitet werden. Weitere Themen sind „Erdbeeren im Winter?! Klimafreundliche Ernährung”, „Mit dem Fahrrad in die Zukunft?! Klimafreundliche Mobilität”, „Klimaschutz in Tüten?! Klimafreundliches Abfallverhalten”, „Der Reboundeffekt beim Klimaschutz?!”. Bis Ende des Jahres können in Leverkusen, Köln und Umgebung 80 Klassen von kostenlosen Kursen profitieren. Anmeldung bei Annika Wachten, Tel. 02171-73499-24 oder annika.wachten@naturgut-ophoven.de

Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins: „Wir sind sehr froh, dass der KlimaKreis Köln die Entwicklung dieser Einheiten finanziert. Ohne die Förderung könnten wir dieses wichtige Projekt nicht durchführen.”

Pressemeldung vom 14.07.2016

NaturGut Sommer goes WorldFood

Tolle Stimmung trotz durchwachsenem Wetter

„NaturGut goes World food” - Unter diesem Motto stand das gut besuchte diesjährige Sommerfest des NaturGut Ophoven. Im Zentrum standen dabei die internationale Küche und die Information über unsere Ernährung in Verbindung mit Natur und Umwelt. Dementsprechend befanden sich unter den etwa 20 Ständen auf dem Gelände des NaturGuts auch etliche, die Gerichte aller Art aus den verschiedenen Ländern anboten, wie etwa afghanische, syrische, polnische oder türkische. Auch hervorragende vegane Spezialitäten wurden angeboten.

Um 11 Uhr begrüßte Marianne Ackermann, die 1. Vorsitzende des Fördervereins, die zahlreich erschienenen Gäste und kündigte ein buntes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm an mit Musik von Schülern der Musikschule, dem Blasorchester der Gesamtschule Schlebusch, Kindertanzgruppen und andere Darbietungen. Außerdem gab es tolle Mitmach- und Spielaktionen rund um das Thema Ernährung, Umwelt und Natur: Kräutersalz herstellen, T-shirt Druck der AVEA, Schmetterlingspuzzle beim NABU- und BUND Leverkusen legen, Sonnenhüte basteln oder beim Glücksrad des NABU Leverkusen rund um dem Siebenschläfer mitmachen. „Es ist toll zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben. Über 250 Kinder haben mitgemacht,” erklärte Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven begeistert.

Der Höhepunkt des Tages war um 14 Uhr die Auslosung der Gewinner des Sparkassen-Umwelträtsels, das sich dieses Jahr ums „Essen aus aller Welt” drehte. Schon längst vor Beginn der Ziehung war vor der Bühne kein Platz mehr frei. Viele Kinder fieberten der Verlosung der 50 attraktiven Preise entgegen, die von der Sparkasse Leverkusen gestiftet wurden. Oberbürgermeister Uwe Richrath und Rainer Schwarz, Vorstand der Sparkasse Leverkusen zogen abwechselnd die Gewinner. Die Kinder freuten sich über Experimentier-Set, Gewächshäuser oder Kochbücher. Die Hauptgewinne erhielten: Sven Hillen, Leonas Pierau, Romy Lütsenkirchen, Marina Carencci, Lea Werdes, Toheed Shahzad, Josefine Thomas, Florian Kizinna, Nicolas Müller, Paul Scherr, Lorenzo Carlicci und Emily Stern.

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 06.06.2016

Mikroplastik in der Kosmetik schadet Umwelt und Gesundheit

Fernsehmoderatorin Janine Steeger stellt auf dem NaturGut Ophoven Alternativen vor

Duschgel, Peeling, Sonnencreme: Die Liste der Kosmetika mit Mikroplastik ist lang. Rund 500 Tonnen Mikroplastikpartikel setzt die deutsche Kosmetikindustrie jährlich ein. Da das Mikroplastik zu klein ist für unsere Kläranlagen, gelangt es über die Flüsse ins Meer. „Dort wird es von Fischen und anderen Meerestieren verzehrt und landet später auf unserem Teller”, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven bei einer Pressekonferenz auf dem NaturGut Ophoven.

Kunststoffe werden in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten verwendet, pulverisiert oder als Granulat in Peelings oder noch feiner in Shampoo- und Badeprodukte als Füllstoff, Bindemittel oder Filmbildner. „Dabei sind die für die Umwelt so schädlichen Teilchen gerade im Kosmetikbereich verzichtbar. Es gibt eine Menge Alternativen”, erklärte Janine Steeger, ehemalige RTL-Fernsehmoderatorin. Als Journalistin beschäftigt sie sich seit Jahren mit dem Thema Umweltschutz und Gesundheit. Seit Anfang des Monats firmiert sie unter dem Label „Green Janine” und spezialisiert sich als Moderatorin und Medientrainerin auf Nachhaltigkeitsthemen.

Kosmetik ohne Plastik

Bei der Suche nach plastikfreier Kosmetik helfe ihr die APP „codecheck”. Die online-Verbraucherplattform informiere über die Inhaltsstoffe der Kosmetikprodukte und bewerte deren Einfluss auf Umwelt und Gesundheit. „Mit der Smartphone-App scannt man den Strichcode des Produkts und bekommt in Sekundenschnelle alle relevanten Daten und umweltfreundliche Alternativen angezeigt”, so Green Janine.

Ganz ohne Schadstoffe kommt die Naturkosmetik aus, erklärt Birgit Bätz aus Opladen. Mit Zutaten wie Ringelblumenauszug in Sojaöl, Sheabutter und Bienenwachs rührte sie in wenigen Minuten ein Ringelblumenbalsam an. „Dies kann jeder ganz leicht selber machen”. In ihrem Geschäft „Rosenzuber” auf der Birkenbergstraße und im Internet www.handmade-soap-dreams.de verkauft sie garantiert plastikfreie Seifen, Deocremes oder Balsame. Auf dem NaturGut Ophoven bietet sie demnächst einen Workshop an. Interessierte können sich beim NaturGut Ophoven 02171 7349944 melden.

Der BUND hat außerdem einen online-Einkaufsratgeber „Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr” www.bund.net/mikroplastik zusammengestellt, der darüber Auskunft gibt, in welchen Kosmetikprodukten sich Mikroplastik versteckt. „Er wird regelmäßig aktualisiert. Das ist wichtig, da sich zum Glück immer mehr Hersteller bereit erklären auf Mikroplastik zu verzichten”, erklärte Ingrid Mayer vom BUND Leverkusen.

Gift für die Umwelt und den Menschen

Mikroplastik findet sich heute in allen Tiefen des Meeres. Es stammt nicht nur aus der Kosmetikbranche, sondern auch von dem Abrieb von anderem Plastik, das im Meer schwimmt und sich langsam zersetzt. Nicht nur in Fische, sondern auch in Kleinstlebewesen (Zooplankton), Muscheln und Würmern wurde es bereits nachgewiesen. „Alle Weltmeere und Strände sind belastet und das obwohl es Plastik erst seit wenigen Jahrzehnten gibt”, erklärte Britta Demmer.

Besonders gefährlich für die Gesundheit sei der schwimmende Plastik, da er wie ein „Magnet” für Schadstoffe wirkt. Die Schadstoffkonzentration an den Mikropartikeln ist oft hundertmal höher als im Meerwasser. Organische Stoffe, kaum abbaubare Umweltgifte, wie z. B. Kohlenwasserstoffe, DDT oder Flammschutzmittel lagern sich auf der Oberfläche an. Dies geschieht aufgrund der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Kunststoffs. „Wenn Meerestiere diese Mikroplastikpartikel fressen, nehmen sie auch die Schadstoffe mit auf”, so Britta Demmer „und indem wir sie verzehren, landet das Gift in unserem Körper.”

Bildunterschrift: Mikroplastik in der Kosmetik muss nicht sein: Ingrid Mayer, Birgit Bätz, Britta Demmer und Janine Steeger stellten auf dem NaturGut Ophoven Alternativen vor.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom 30.05.2016

Da simmer dabei! - BioBrotBox 2016

Henning Krautmacher wird Pate

DieBioBrotBox-Aktion feiert in Leverkusen in diesem Jahr ein rheinisches Jubiläum, die Aktion geht in das elfte Jahr. Getreu dem diesjährigen Motto der BioBrotBox-Aktion „Da simmer dabei” konnte das NaturGut Ophoven mit Henning Krautmacher einen besonderen Paten für das Projekt gewinnen. Der Frontmann der Gruppe Höhner unterstützt die bundesweite BioBrotBox-Kampagne in seiner Heimatstadt Leverkusen und dem Rheinisch Bergischen Kreis (RBK).

Krautmacher ist in Schlebusch aufgewachsen und ist auf die Grundschule Morsbroicher Straße gegangen. „Ich habe direkt zugesagt, als ich gefragt wurde, der diesjährige Pate der BioBrotBox-Aktion zu werden, denn ich finde ein gesundes und leckeres Frühstück für Kinder so wichtig. Schon vor Jahren habe ich deshalb auch ein Butterbrotsong für eine Kindersendung geschrieben.” Krautmacher wollte beim Pressetermin zwar nicht seinen Song singen, rezitiert aber: „Damals, als ich noch ein kleines Kerlchen war, da hatt´s Tage, da lief alles quer. Dann ging ich zur Omma, die war immer für mich da. Bei Omma war alles halb so schwer – sie sagte: Bringt doch nix, immer alles schwarz zu sehen. Jetzt kriegste erst mal´n Butterbrot von mir…” Außerdem verrät er: „Ich koche gerne und gebe mir auch bei Butterbroten ganz viel Mühe: Salatblatt, Gurkensticks… und wenn etwas überbleibt, kein Problem, denn ich esse gerne die leckeren Hasenbrote.”

Auch in diesem Jahr bekommen in Leverkusen 1507 Erstklässler zum Schulstart eine wieder verwendbare Brotbox voll mit leckeren, ökologischen Naschereien vom Förderverein NaturGut Ophoven überreicht. Zusammen mit den 2700 Schülern aus dem RBK sind es über 4200 Kinder, die so für eine gesunde Ernährung sensibilisiert werden sollen.

Stellvertretend für alle I-Dötzchen sind Stella Schmitz und Finn Behrendt die diesjährigen Brotboxkinder. Die beiden Sechsjährigen gehen nach den Sommerferien gemeinsam auf die GGS Opladen.

Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen: „Ich bin sehr froh, dass es die BioBrotBox-Aktion in unserer Stadt gibt. Es ist wichtig, dass unsere Kinder mit einem Frühstück in die Schule gehen und das von Anfang an lernen, dass Lebensmittel wichtig ist. Außerdem möchte ich mich ausdrücklich bei den Sponsoren bedanken, denn wir müssen als Stadt keinen Cent dazugeben!” Die BioBrotBox-Aktion wird in diesem Jahr zum 11. Mal vom Förderverein NaturGut Ophoven organisiert und von über 40 Sponsoren finanziert.

Hintergrund:
Der Erfolgsweg des Biobrotbox-Netzwerkes für bewusste Kinderernährung begann 2002 in Berlin. Die Biobrotbox findet in Deutschland immer mehr Freunde und Initiativen, die die Aktion in Städten oder sogar ganzen Bundesländern durchführen. Mittlerweile erhalten in Deutschland 25 % aller Erstklässler eine Biobrotbox mit einem gesunden Frühstück aus Ökolandbau. Bundesweit erhalten 190.000 Kinder durch 77 Initiativen Brotboxen. Die Bio-Brotbox-Aktionen werden in der Regel von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert.

Pressemeldung vom 24.05.2016

BioBrotboxcheck – Alles gut in der Frühstücksbox?

„Wir wollen heute mal nachschauen, was bei euch in der Box drin ist?”, begann Ursula Pauli vom NaturGut Ophoven den Brotboxcheck. Die Kinder der Klasse 1b der Regenbogenschule öffneten ihre Boxen und zählten auf, was sie für die Frühstückspause dabei hatten. Am 23. Mai führten Claudia Brehl und Ursula Pauli vom Förderverein NaturGut Ophoven gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 1b der Regenbogenschule den Brotboxcheck durch. Der siebenjährige Leat konnte stolz auf den Inhalt seiner Brotbox sein, denn als einziger hatte er ein gesundes Vollkornbrot und sogar Gurke dabei.

Nach dem Blick in die Brotbox holt Ursula Pauli die Ernährungspyramide heraus und erklärt ihnen, was die Pyramide bedeutet: „Von dem, was im roten Bereich ist, sollte man nur wenig essen. Vom gelben Feld darf man schon ein bisschen mehr essen und vom grünen Bereich darf man viel essen, damit man gesund und fit bleibt”. Gemeinsam werden jetzt alle Lebensmittel der Brotboxen einsortiert. Jessica stellte sich als echte Ernährungsexpertin heraus, denn sie wusste genau, welche Zutaten in der Ernährungspyramide wo eingeordnet werden.

Dass ein Pausenfrühstück auch Einfluss auf das Klima hat, zeigt ein ganz besonderes Pausenfrühstück. Claudia Brehl holt ihr doppelt eingepacktes Brot in Alufolie aus einer Plastiktüte. Ulla Pauli ist entsetzt. Das finden die Kinder lustig, denn jetzt sind sie die Experten und können helfen und erklären, wie man eine klimafreundliche Brotbox mit wenig Müll packt. Die Kinder geben Tipps: „Brotbox und Trinkflasche benutzen, Alufolie brauchen wir nicht, nichts extra einpacken, Gummibärchen lose und nicht in Extratütchen…”

Zum Abschluss gibt es ein Bewegungsspiel, denn nicht nur eine gesunde Ernährung, sondern auch Bewegung ist gut für die Kinder. Wird ein gesundes Lebensmittel oder eine klimafreundliche Verpackung genannt, springen die Kinder auf und klatschen über dem Kopf mit den Händen, bei schlechten Beispielen machen sie ein trauriges Gesicht und zeigen mit dem Daumen nach unten.

Ute Pfeiffer-Frohnert: „Ich freue mich, dass wir durch den Brotboxcheck ungefähr 1000 Kindern in Leverkusen handlungsorientiert und anschaulich die Bedeutung eines gesunden Schulfrühstücks begreifbar machen können. Dieses wurde durch die Förderung von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW möglich.”

Im Rahmen der bundesweiten Woche der Nachhaltigkeit führt der Förderverein NaturGut Ophoven einen „BioBrotboxcheck” in Leverkusener Grundschulen durch. 40 erste Schuljahre konnten sich zum Brotboxcheck anmelden. Alle Leverkusener I-Dötzchen erhielten zum Schulstart im August 2015 eine Biobrotbox gefüllt mit einem leckeren und gesunden Frühstück. Nach fast einem Jahr hat das NaturGut Ophoven wieder einen Blick in die Frühstücksdosen der Schülerinnen und Schüler gewagt und geschaut, ob das gesunde Schulfrühstück immer noch Thema bei Kindern und Eltern ist.

Pressemeldung vom 12.05.2016

Voller Power – aber nicht unter Strom!

Schüler der GGS Opladen machen Stadtverwaltung fit in Sachen Klimaschutz

„Mal richtig abschalten!”, rät die siebenjährige Energieexpertin Ezra den Verwaltungsangestellten in der Goethestraße. Damit meint sie aber nicht die Köpfe der Mitarbeiter, sondern deren Drucker, Monitore und Computer nach Feierabend. Denn die verbrauchen oftmals weiter Strom, obwohl der Ausknopf gedrückt wurde, so die junge Energieexpertin.

Im Rahmen des städtischen Projektes energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten werden Kinder zu Energieexperten ausgebildet. Jetzt sollen Ezra und ihre Mitschüler ihr Wissen auch an die Verwaltungsmitarbeiter weitergeben. Beim ersten Besuch im Januar informierten die kleinen Klimaschützer bereits über das richtige Lüften und Heizen. Am Donnerstagmorgen gaben sie ihr Wissen über Stromsparen weiter.

Ezras Mitschülerin Lena empfiehlt nach Büroschluss den Stecker zu ziehen oder die Steckerleiste auszuschalten, um die heimlichen Stromfresser zu stoppen. Fünf weitere wichtige Energiespartipps fürs Büro wie auf Bildschirmschoner verzichten, da sie viel Strom verbrauchen und den Kaffee in der Thermoskanne warmhalten, anstatt auf der Heizplatte der Kaffeemaschine haben die 10 Schüler der GGS Opladen im Gepäck.

Oberbürgermeister Uwe Richrath, der an der Schulung teilnahm, dankte den kleinen Experten und wendete sich an die Mitarbeiter: „Energiesparen entlastet nicht nur den Haushalt der Stadt Leverkusen, sondern schont zudem noch Ressourcen und das Klima”. Allerdings lassen sich nachhaltige und wirksame Einsparungen nur erzielen, wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen dieses Ziel unterstützen”, betonte Richrath. Carolin Maus, Leiterin des Fachbereichs Schulen freute sich über die Anregungen der Klimaexperten. Denn ihr war das Ausmaß der Stromverschwendung durch Stand-by Verluste und andere Leerlaufformen nicht bewusst.

Nach ihrem kurzen Vortrag verteilten die jungen Experten Poster mit den Energiespartipps für die Büroflure und kleine rote Aufkleber auf denen in Gelb zu lesen ist „Drück mich, wenn du gehst!” oder „Strom aus! Kein Stand-by”. In Deutschland summiere sich der Stromverbrauch allein durch Stand-by und andere Leerlaufformen von elektrischen Geräten auf etwa 14 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr, so Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. „Das ist etwa so viel wie Berlin im Jahr an Strom verbraucht”.

Der unnütze Stromverbrauch verursache nicht nur jährliche Kosten in Höhe von etwa 2,4 Milliarden Euro, erklärte die Koordinatorin des energieLux-Projektes, „durch das „Schein-aus” der Geräte werden jedes Jahr unnötige acht Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen und schaden dem Klima.” Mit einfachen Maßnahmen und ein bisschen Achtsamkeit könne viel Energie gespart und damit die Umwelt entlastet werden.

Noch weitere energieLux-Besuche in der Verwaltung stehen an: In zwei Monaten werden die kleinen Klimaschützer Ideen zum Thema Müllvermeidung und Recycling mitbringen und nach den Sommerferien versuchen, die Mitarbeiter zu motivieren, klimafreundlich zur Arbeit zu kommen. Im neuen Schuljahr sollen dann auch die anderen Verwaltungsgebäude in Leverkusen besucht werden.

Hintergrund: energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten

In Schulen und Kindergärten wird seit dreieinhalb Jahren bereits erfolgreich das Klimaschutzprojekt „energieLux – Energiesparen in Leverkusener Schulen und Kindergärten” umgesetzt. 28 Schulen und 9 Kindergärten nehmen an dem städtischen Projekt teil. Im vergangenen Jahr konnten durch energieeffizientes Verhalten und bauliche Maßnahmen über vier Mio. Kilowattstunden Heizenergie und Strom eingespart werden. Weitere Informationen unter www.energieLux.de

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom 11. Mai 2016

Eröffnung WasserWeg im Amphibion

Auf dem Gelände des NaturGuts Ophoven wurde am Mittwoch dem 11. Mai passend zum Sonnenwetter ein neuer „WasserWeg” eröffnet. Mit diesem Weg wird das Amphibion noch attraktiver. Cille Körner vom NaturGut Ophoven zeigte zusammen mit Dr. Hans-Kochanek, wie man nun „übers Wasser gehen kann” und wie Kinder und Erwachsene diesen Weg nutzen können.

Cille Körner, die für die Gestaltung des Geländes zuständig ist: „Wir denken, dass dieser Weg besonders gerne von Kindern und Erwachsenen angenommen wird. Der Weg soll Kinder unser Amphibion und das Element Wasser noch vertrauter machen. Hier können die Kinder die Vielfalt der Lebensräume im Wasser und der in ihnen lebenden Tiere hautnah erleben. ”

Die große, in den letzten Jahren neu entstandene, Teichlandschaft auf dem NaturGut Ophoven, das Amphibion, hat sich zum echten Hingucker entwickelt. „Es gibt wenige Stellen in Leverkusen, an denen man so direkt Leverkusens Natur – so wie sie früher immer entlang unserer Flüsse und Bäche war – erleben kann” sagt der Leiter des NaturGut Ophoven, Dr. Hans-Martin Kochanek. Beim Pressetermin war auch schon so einiges zu sehen: Plattbauchlibellen, Azurjungfern, Graureiher, Grasfrösche & Co ließen sich vom Steinweg aus gut beobachten. Diese Vielfalt der Lebewesen ist die Grundlage für unser natürliches Gleichgewicht. Und dies können die Besucher auf dem NaturGut Ophoven am vielen Stellen wunderbar erleben.

Das Amphibion hat das Ziel insbesondere für Amphibien einen Lebensraum zu schaffen, der ihren ursprünglichen und natürlichen Lebensräumen gleicht, damit die sympathischen Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche sich wieder im Stadtgebiet ansiedeln. Die Ansiedlung möglichst vieler hier heimischer Amphibienarten - aber auch Vögel, Reptilien und Insekten - ist wünschenswert und auch für den Menschen von lebenswichtiger Bedeutung. Inzwischen fühlt sich hier im Amphibion auch der Eisvogel wohl. Vielen ist nicht bewusst, dass die Vielfalt der Natur eine der Grundvoraussetzungen für unser Leben ist.

Die Pflege dieses großen Geländes ist viel Arbeit. Unterstützung beim Erhalt des Geländes bekommt der Förderverein auch durch die Volksbank Rhein-Wupper. „Gern unterstützen wir den Förderverein NaturGut Ophoven bei der Instandhaltung des Geländes. Mit unserer Spende konnten hier Nisthilfen für Wildbienen aufgestellt und Mülleimer angeschafft werden.” sagte Hans-Jörg Schaefer, Vorstand der Volksbank Rhein-Wupper.

Teilnehmende am Pressetermin:
Hans-Jörg Schaefer und Lothar Heinen, Volksbank Rhein-Wupper
Cille Körner, Leiterin Gelände NaturGut Ophoven
Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter NaturGut Ophoven

Weitere Infos erhalten Sie beim NaturGut Ophoven von Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41, E-Mail: ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

Pressemeldung vom 03.05.2016

Klimaschutzaktion Stofftasche statt Plastiktüte

Am letzten Tag im April haben der NABU und BUND Leverkusen gemeinsam mit dem Förderverein NaturGut Ophoven gezeigt, dass es sinnvolle Alternativen zum Wegwerfprodukt Plastiktüte gibt. Vor dem Edeka auf der Pommernstraße haben die Umweltschützer deshalb Stoffbeutel und Infomaterial verteilt. 500 Milliarden Plastiktüten werden im Jahr weltweit produziert. Mehr als sechs Milliarden Tüten verbrauchen wir davon in Deutschland. Jede Tüte verursacht klimaschädliches CO2 und eine Menge Müll.

„Plastik ist inzwischen weltweit zu einem riesigen Problem angewachsen. In jeder Stunde wächst in unseren Ozeanen die Menge an Plastikmüll um 540.000 Kilo an – eine unvorstellbare Menge. Da das Plastik nicht verrottet, sterben jährlich 100.000 Wale, Robben und Delphine qualvoll”, berichtet Erich Schulz, der Vorsitzende des NABU Leverkusen, der an diesem Tag in das Kängurukostüm geschlüpft ist. Das Interesse der Supermarktbesucher war groß, auch wenn nicht alle auf ihre Plastiktüte verzichten wollten. Ziel der gemeinsamen Aktion war es, auf die schädlichen Folgen eines rasant steigenden Plastikmülls aufmerksam zu machen und Lösungen für den Alltag aufzuzeigen. Nicht nur Plastiktüten belasten die Umwelt, sondern auch der Verpackungsmüll beim Lebensmittellieferservice, Coffee-to-go-Becher, Käseverpackungen, Kaffeekapseln, eingeschweißte Bananen, Auberginen und Paprika.

Die Umweltschützer kamen auch mit den kleinen Kunden ins Gespräch: „Mit der Glücksrad-Aktion lernt Leverkusens Nachwuchs spielerisch Möglichkeiten kennen, wie sie mit Kunststoffen kompetent und nachhaltig umgehen oder noch wichtiger, wie sie diese vermeiden.”, erklärt Ute Rommeswinkel vom NaturGut Ophoven. Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen durften am großen Glücksrad drehen, beantworteten eine Frage zum Thema Plastikmüll und erhielten bei der richtigen Antwort einen Aufkleber für Klimaschützer. Die Gewinner bekamen auch einen Stoffbeutel geschenkt. Dabei durfte der Hinweis nicht fehlen, dass Stoffbeutel nur bei einer häufigen Nutzung umweltfreundlich sind. „Viele Kinder wussten bereits aus der Schule, dass Meerestiere die unzähligen winzigen Plastikteilchen im Wasser mit Plankton verwechseln und daran ersticken. Dieses Wissen stimmt hoffnungsvoll und zeigt, dass sich Klimabildung lohnt”, resümiert Sonja Fasbender, die mit den Kindern das Quiz spielte. Das Thema Plastik ist auch Teil der neuen Unterrichtseinheiten des NaturGuts im Rahmen des Projekts Klimabildung Plus.

Ingrid Maier, die Sprecherin vom BUND Leverkusen betont: „Es macht Spaß, beim Einkaufen auf Qualität zu achten und keine Wegwerfprodukte, sondern langlebige Produkte aus natürlichen Materialien zu kaufen. Es sollte für jeden alltäglich sein immer mit Korb und Stofftasche unterwegs zu sein.” Dies und viele weiteren Informationen über nachhaltiges Einkaufen und zukunftsorientiertes Leben gibt es auch beim InfoTreff für Natur und Umwelt: 0214 506424.

Pressemeldung vom 27.04.2016:

Was hat dein Essen mit dem Klima zu tun?

Sterneköche fürs Klima – bereits 50 Kurse wurden gebucht

Einer der beliebtesten Kurse auf dem NaturGut Ophoven hat mit unserem Essen zu tun. „Dass unsere Ernährung einen erheblichen Einfluss auf das Klima hat, wissen die wenigsten Kinder”, berichtete Britta Demmer, vom NaturGut Ophoven. Dabei machen die Produktion, der Transport und die Lagerung unserer Nahrung laut Umweltbundesamt rund 2,1 Tonnen CO2 je Bürger im Jahr aus. Summiert sind das fast 20 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen, genau so viel wie unsere Mobilität ausmacht.

„Deshalb haben wir das Projekt „Sterneköche fürs Klima” entwickelt, um Kindern zu vermitteln, dass sie viele Möglichkeiten haben, sich klimaschonend und gesund zu ernähren”, so Britta Demmer. Durch das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE) geförderte Projekt wurde das Obergeschoss des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt mit einem kleinen Umbau noch attraktiver gemacht. Es wurden interaktive Installationen für Ausstellungen und Unterrichtseinheiten für verschiedene Altersgruppen entwickelt.

Die interaktiven Spielstationen vertiefen das Thema durch kurze Hörspiele, Texttafeln und kleine Sinneserlebnisse. Die Hörspiele wurden von Schülerinnen und Schülern sowie Radiomoderator Daniel Hambüchen von Radio Leverkusen gesprochen. Sie geben Tipps für die klimafreundliche Ernährung: Wer Bio, regional und saisonal einkauft und darauf achtet nicht zu viel Fleisch und Milchprodukte zu essen, tut dem Klima Gutes.

Am Freitagvormittag kochten Schülerinnen und Schüler der Waldschule im BioBistro ein klimafreundliches Gericht und informierten sich über die CO2-Bilanz von Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukten. Bereits 50 Mal wurde der Kurs gebucht. „Ein Zeichen für uns, dass klimafreundliche Ernährung eine zunehmend wichtig Rolle in unserer Gesellschaft spielt”, so Cordula von der Bank, vom NaturGut Ophoven, die den Ernährungskurs leitete. Vier Unterrichtseinheiten für unterschiedliche Altersgruppen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe seien entwickelt worden. Tipps zur Durchführung werden auf Anfrage auch gerne an die Schulen verschickt, so von der Bank. Anfragen an: zentrum@naturgut-ophoven.de.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Bildunterschrift: An den neuen Hörstationen im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt erfahren Anouk (6) und Ida (9) wie sie sich klimafreundlich und gesund ernähren können.

Pressemeldung vom 01.04.2016

Ferienfreizeit: Das magische Baumhaus auf dem NaturGut Ophoven

Welches Kind in Leverkusen hat schon die Gelegenheit eine große Holzhütte selbst zu bauen. Über 20 Kinder sägen und nageln aus Paletten und Brettern ihr eigenes magisches Baumhaus. Eine Woche haben sie Zeit dazu und erleben nebenbei viele spannende Abenteuer mit dem Team vom NaturGut Ophoven.

Denn jeden Morgen „teleportieren” die Ferienkinder in ihrem magischen Holzhaus in eine andere Zeit und müssen die unterschiedlichsten Abenteuer bestehen. Am Dienstag reisten die Kinder beispielsweise in die Zeit der Dinosaurier. Gemeinsam mussten sie ein Dinobaby retten, das in die Fänge eines T-Rex (Tyrannosaurus Rex) geraten war. Durch Bewegungsparcours wurden Sümpfe und unwegsame Wälder nachgestellt, die die Kinder überwinden mussten. Am Donnerstag halfen die Jungen und Mädchen den Schatz der Fee Tinkerbell von den Piraten zurückzuerobern.

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder Freude am Spielen und Bewegen in der Natur haben. Die phantasievollen Geschichten, die die Kinder bereits von zuhause kennen, bieten einen tollen Rahmen dafür”, erklärte Lukas Lazik, der das Ferienprogramm gemeinsam mit Tobias Neuwirth und Julia Hermanski entwickelt hat. „Die Jungen und Mädchen lernen gemeinsam zu planen und zu handeln ganz im Sinne unseres Bildungskonzeptes, der Bildung für nachhaltigen Entwicklung”, so Annika Wachten, Koordinatorin der Geländepädagogik.

Neben den Bauarbeiten an der Hütte wird viel gebastelt und gespielt. Kreativität und Teamarbeit sind neben der Naturerfahrung wesentlicher Bestandteil aller Ferienprogramme auf dem NaturGut Ophoven. Auch für die Sommerferien können bereits Programme gebucht werden. Weitere Infos unter www.naturgut-ophoven.de/veranstaltungen.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Pressemeldung vom 15.03.2016

Bienen schützen leicht gemacht

Schüler der Gesamtschule Schlebusch pflanzten Bienenbäume auf der Bahntrasse und dem NaturGut Ophoven

„Das Bäumchen einpflanzen war nicht schwierig, aber das Gelände vom Brombeergestrüpp zu befreien, war anstrengend”, berichtet der 13jährige Robin. Er und seine Mitschüler aus der Gesamtschule Schlebusch haben am Dienstag auf der Balkantrasse auf Höhe Obere Straße einen Bienenbaum gepflanzt. „Wir wollen die Bienen retten für uns Menschen, denn wir brauchen ihre Dienste”, so der zwölfjährige Janik. Ohne sie werden viele Obst- und Gemüsesorten nicht bestäubt.

Die Schüler der Gesamtschule Schlebusch engagieren mit ihrem anerkannten Weltdekadeprojekt „Mit Bienen in die Zukunft” für lokale Artenschutzmaßnahmen. Lehrer und Imker Reinhold Glüsenkamp betreut das Projekt bereits seit 2007. „Wir wollen zeigen, wie wichtig Bäume für Bienen sind. Mit der Pflanzung pollen –und nektarspendender Arten bieten sich einfache Schutzmaßnahmen für private und öffentliche Grünflächen an.”

In Kooperation mit dem „Förderverein Balkantrasse Leverkusen e.V.” und der Stadt Leverkusen pflanzten die Schülerinnen und Schüler am Dienstag auf der Bahntrasse einen Bienenbaum. Diesen hatten sie in den vergangenen zwei Jahren in ihrem eigenen Schulgarten herangezogen. Auf dem Naturgut Ophoven brachten die Schüler außerdem eine Salweide in die Erde. Cille Körner, zuständig für das Gelände auf dem NaturGut Ophoven ist froh über so viel Engagement für die Hautflügler wie Honigbienen, Wildbienen und Wespen: „Es freut mich, dass nicht nur unser Gelände, sondern auch die Umgebung wie die Balkantrasse bienenfreundlich gestaltet wird.”

Die Projektgruppe mit dem Wahlpflichtfach Naturwissenschaften arbeitet bereits seit einigen Jahren an dem Schwerpunkt regionaler Artenschutz für Honig- und Wildbienen. Im Rahmen dessen wurden bereits zahlreiche Bäume gepflanzt wie Apfelbäume auf dem Obstwanderweg, Spitzahorn, Sommerlinde, Bienenbaum und Taschentuchbaum auf dem Schulgelände, Speierling, Mispel auf dem Naturgut Ophoven und einen Bienenbaum in der Neuen Bahnstadt Opladen.

Am Projekttag wurden aber nicht nur Bäume gepflanzt: Ein Schülerteam brachte außerdem den Bienengarten in Schuss, ein anderes säte bienenfreundliche Blumen aus und topfte Stauden um. Wer mit der Bohrmaschine umgehen konnte, bohrte Löcher in Stelen, um eine Unterkunft für Wildbienen herzustellen.

Mehr zum Projekt: www.mit-bienen-in-die-zukunft.de

Mehr zum Bienenbaum: www.gartendialog.de/gartenpflanzen/gehoelze/laubgehoelze/bienenbaum-pflege.html

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Britta Demmer, Tel. 02171/73499-44

Bildunterschrift: Schüler der Gesamtschule Schlebusch und Lehrer Reinhold Glüsenkamp hoffen, dass das Bienenbäumchen gut anwächst.

Pressemeldung vom 10.03.2016

Spaß ist garantiert: NaturGut Ophoven startet neues Jahresprogramm

161 Kurse für Klein und Groß, Jung und Alt

Mit zahlreichen Kursen wird Kindern, Erwachsenen und der ganzen Familie wieder ein vielfältiges Kreativangebot zu den Themen Natur erleben, Umwelt, Nachhaltigkeit und Ernährung vom auf dem NaturGut Ophoven angeboten.

„Einen großen Schwerpunkt bilden die vielen Angebote für die Kleinsten ab 3 Jahren“ sagt Marianne Ackermann, die Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. „Puppentheater für kleine Klimaschützer (15.4.), Mehrteiler wie „Tierforscher unterwegs“ oder „Was macht Yakari in Leverkusen?“ machen viel Spaß und vermitteln erstes Natur- und Umweltwissen.

Für die sechs- bis zehnjährigen Kinder gibt es wieder in allen Schulferien die beliebten Ferienprogramme: So kann man in den Osterferien bei der „Kunterbunten Ostereierei“ (21.3.-24.3.) oder beim „Magischen Baumhaus (29.3.-1.4.)“ mitmachen. Außerdem gibt es spannende Angebote für Grundschulkinder wie der „Chips-und-Dip-Tag“ am 23.3., „Ein Tag in Hogwarts“ am 23.4. oder das „Multitalent Biene“ am 25.5.   

Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren gibt es u.a. die Leverkusener Schnippeldisco am 1. Juli. In dieser Disco wird nicht nur getanzt zur Musik vom DJ der guten Laune, sondern auch geschnippelt und gekocht.

Ob eine gemeinsame GPS-Tour (17.4.), Oma-Opa-Enkel-Spaß, Familienfrühstück, Kindermuseum für die Kleinsten ab 1 oder eine nächtliche Fledermaustour: Eltern-Kind Kurse sind sehr beliebt. In über 30 Kursen können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern basteln, spielen und forschen.

Selbstverständlich werden auch viele interessante Kurse für Erwachsene angeboten. Neu ist das Angebot „Kochen über den Tellerrand!“ Diese Kochkurse werden von Menschen aus aller Welt geleitet und gemeinsam wird gekocht, gegessen und sich mit viel Spaß ausgetauscht. Spannend ist auch der Kurs „Ernährungsmythen“ bei dem „Wissen“ wie z.B. „Man lebt länger, wenn man scharf isst“ auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden – oder viele Kniffe und Tricks im Kurs „Heizen mit Holz“.
Ob Burgfest, NaturGut Sommer oder erstmals ein spannender Aktionstag „Bienen für die Welt“ - die Feste auf dem NaturGut Ophoven sind beliebt und bieten für jeden etwas.

Maßgeschneiderte Kurse für private Kleingruppen gibt es für jeden der seinen runden Geburtstag oder das Jubiläum mal nicht im Sitzen feiern will, sondern auf einem spannenden und informativen Kräuter- oder  Naturerlebnisspaziergang, in der Filzwerkstatt oder beim Backen wie im Mittelalter.

Neu ist das Anmeldeverfahren, denn ab sofort kann man sich über ein Onlineformular auf der Homepage www.naturgut-ophoeven.de anmelden.
Das Programmheft liegt an allen öffentlichen Stellen aus, ist aber auch auf dem NaturGut Ophoven kostenlos erhältlich oder kann unter 02171/73499-20 angefordert werden. Das Programm und viele Infos zum NaturGut Ophoven findet man auch im Internet unter www.naturgut-ophoven.de oder bei facebook.

Pressemeldung vom 09.03.2016

Earth Hour - Leverkusener Restaurants schalten das Licht aus!

TV-Moderatorin Janine Steeger unterstützt die Kampagne für mehr Klimaschutz in Leverkusen

Am 19. März 2016 ist es wieder soweit: Die Welt macht das Licht aus. Ab 20:30 Uhr schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde die Lichter aus, um ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen. Auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Kölner Dom und die Dresdner Frauenkirche stehen im Dunkeln.

In Leverkusen lädt das NaturGut Ophoven und Fernsehmoderatorin Janine Steeger alle Restaurants ein, an der Aktion teilzunehmen. „In der besagten Stunde wird das Licht ausgeschaltet und das Essen für die Gäste zum gemütlichen Candle-Light-Dinner“, erklärte die Fernsehmoderatorin-Moderatorin am Mittwoch, bei der Vorstellung der Aktion in der Casa Portuguesa. „Kerzenlicht und Fackeln sollen aber nicht nur für eine gemütliche und feierliche Stimmung sorgen, sondern auch symbolisch mehr Klimaschutz fordern“.
 
„Acht Leverkusener Restaurants machen bereits mit und wir hoffen, dass noch mehr teilnehmen werden“, berichtete Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, die die internationale Earth Hour Kampagne in Leverkusen koordiniert. Neben dem Mahl bei Kerzenschein bieten fast alle Restaurants auch spezielle Menüs mit Zutaten aus der Region an, um die Earth Hour zu einem Erlebnis zu machen. Natalie Lück vom Herkenrath Hof in Schlebusch und Essana Wundec vom Restaurant Fellini in Wiesdorf werden auch vegetarische Menüs anbieten und vieles in Bioqualität, alles zum Schutz des Klimas.

Interessierte Gäste sollten so früh wie möglich einen Tisch reservieren, rät Tatiana Concalves Herborn vom Restaurant Casa Portuguesa. In den vergangenen vier Jahren sei das Interesse an dem Event sehr groß gewesen. „Die Earth Hour zeigt, dass der Klimaschutz Spaß machen kann und nicht unbedingt Verzicht bedeutet“, so Janine Steeger. Ganz im Gegenteil, er rege an, Alternativen zu suchen und gewohnte Wege zu verlassen.“ 

Diese Leverkusener Restaurants machen in diesem Jahr bei der Earth Hour mit:

Casa Portuguesa (Neue Bahnstadt Opladen)
Werkstättenstraße 20, 51381 Leverkusen
www.casa-portuguesa-lev.de , 02171/33232

DOM Brauhaus (Schlebusch)                   
Saarstraße 1, 51375 Leverkusen
www.dombrauhaus.de, 0214/8505860

Haus am Park (Manfort)
Bismarckstraße 186, 51373 Leverkusen
www.hausampark.de,  0214/46370

Herkenrath Hof (Schlebusch)
Bergische Landstraße 74-76, 51375 Leverkusen
www.herkenrath-hof.de, 0214/5006731

Olive (Opladen)
Opladener Platz 1, 51379 Leverkusen
www.olive-opladen.de, 02171/3405646

Restaurant Gretchen (Opladen)
Düsseldorfer Str. 10, 51379 Leverkusen
www.restaurant-gretchen.de, 02171/51379

Restaurant Schloss Morsbroich (Manfort)
Gustav-Heinemann-Str. 80, 51377 Leverkusen
www.schloss-morsbroich-resstaurant.de, 02 14 / 96 00 45 64

Ristorante Fellini (Wiesdorf)
Hauptstraße 129, 51373 Leverkusen
www.ristorante-fellini.net
0214/31496917

Weitere Restaurants können sich gerne anschließen. Kontakt: britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Restaurants, die an der Earth Hour teilnehmen, listet das NaturGut Ophoven auf seiner Homepage www.naturgut-ophoven.de auf.

Hintergrund:
Die Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Organisiert wird die weltweite Kampagne vom World Wild Life Fund (WWF). Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. 162 Länder beteiligen sich an der Kampagne. In Deutschland nehmen über 227 Städte daran teil und schalten ihre Wahrzeichen aus. Leverkusen ist die einzige Stadt in Deutschland, in der nicht das Wahrzeichen, sondern Restaurants gemeinsam die Earth Hour feiern. Es können sich aber auch Einzelpersonen an der Kampagne beteiligen. Wer mitmachen möchte, kann sich unter www.earthhour.wwf.de registrieren und neben Neuigkeiten rund um das Event auch Tipps für die eigene Earth Hour und den Klimaschutz entdecken.

Pressemeldung vom 12.02.2016:

Heizung aus, Pulli an

KGS und GGS Dönhoffstraße engagieren sich für den Klimaschutz

„Es war so warm, ich konnte gar nicht richtig atmen”, berichtete die achtjährige Yaren lächelnd. Sie hatte sich mit ihrem Klassenkameraden, Ozon (7), Iwana (8) und Robert (9) für das Klimaspiel gemeldet. Auf dem Boden kauernd, legte ihnen Meike Schöpf vom NaturGut Ophoven eine graue Decke nach der andern über. Für jede Energieverschwendung, die die Mitschüler aus der Eichhörnchenklasse nannten eine. „Diese Decken symbolisieren das CO2, das wir beim Energieverschwenden produzieren”, so die Umweltpädagogin.

Das Team des Umweltbildungszentrums besuchte jede Klasse, um mit den Kindern über den Zusammenhang von Energiesparen und Klimaschutz zu sprechen. Anlass war der „Dicke Pulli-Tag”, den die KGS und die GGS Dönhoffstraße am Freitag gemeinsam durchführten. Der Hausmeister hatte die Heizung um zwei Grad gesenkt. Das war kein Problem, „Ich hab gar nicht gemerkt, dass es heute in der Klasse kälter war wie sonst,” sagte Iwana (8). Der Pullovertag fand im Rahmen des Projektes energieLux – Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kindergärten statt. Damit niemand friert, waren alle aufgefordert worden, in dicken Pullis zur Schule zu kommen.

„Wir wollen mit der Aktion die Schüler für einen aktiven Umweltschutz sensibilisieren und ihnen zeigen, dass Energiesparen bei ihnen selbst anfängt”, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Der „Dicke-Pulli-Tag” veranschauliche ihnen bewusst, dass sie durch ihr Mittun Dinge verändern können. Was sie alles in ihrer Schule tun können, um möglichst sparsam mit der Energie umzugehen, wissen die Drittklässler genau: „Wir machen das Licht aus, wenn wir die Klasse verlassen und Lüften richtig, nicht mit gekippten Fenstern, um Heizenergie zu sparen”, erklärte Iwana.

„Der Hausmeister hat die Heizung heute um zwei Grad abgesenkt”, erklärte EnergieLux-Lehrerin Yvonne Muesgen. Sie ist gespannt, wieviel Kilowattstunden die Schule an einem einzigen Tag einspart. Experten haben errechnet, dass sich der Energieverbrauch im Haus bereits durch die Absenkung von einem Grad Celsius um sechs Prozent reduziert. „Die Kinder lernen, dass wir viel Energie sparen könnten, wenn wir uns witterungsentsprechend anziehen und im Winter nicht im T-Shirt zur Schule kommen”.

5,7 Millionen Euro gibt die Stadt Leverkusen jährlich dafür aus, die öffentlichen Gebäude wie Schulen, Kindergärten und die Verwaltung mit Strom zu versorgen und zu heizen. „Mit Aktionen und Schulungen wollen wir Schüler, Lehrer, Kindergartenkinder und Erzieher für das Thema Energiesparen sensibilisieren und ihnen zeigen wie sie in ihrem Alltag zum Klimaschutz beitragen können”, so Britta Demmer, Projektleiterin der Aktion energieLux.

Bild: Ozon, Robert, Iwana und Yaren ist es beim Klima-Spiel ganz schön heiß geworden. Meike Schöpf vom NaturGut Ophoven erlöst die Kinder von den Decken, die die Treibhausgase symbolisieren.

Pressemeldung von 02.02.2016

BioBrotBox – hör auf dein Bauchgefühl!  

Premiere des BioBrotBox-Videoclips von Arthur Horváth und der Grundschule Im Steinfeld

„Es hat so viel Spaß gemacht das Video zu drehen. Und durch den Song habe ich verstanden, was alles gesund ist und in meine Brotbox muss!“, sagte Pia 9 Jahre aus der Klasse 3b der Grundschule Im Steinfeld. Ihre Rabenklasse mit Lehrerin Pauline Pflüger war extrem aufgeregt. Erstmals wurde der Videoclip vom BioBrotBoxSong vorgeführt, bei dem die Klasse 3a Grundschule Im Steinfeld als Backroundchor mitgewirkt hat.
 
Auf Initiative des Schul- und Kulturdezernenten Marc Adomat hat sich der Singer Songwriter Arthur Horváth in einer Produktionspause zu seiner letzten LP hingesetzt und diesen Song geschrieben. „Schreib doch mal einen Song für unsere BioBrotbox“, sagte Marc Adomat, der Horváths Projekte mit 4000 Kindern und Jugendlichen zur bundesweiten Gründung von Popchören in Grundschulen kennt. „Ich freue mich sehr, dass er meiner Bitte so unkompliziert gefolgt ist.“ 
„Mir war dabei wichtig, dass der Song vor allem Spaß und Lust macht, all die gesunden Nahrungsmittel die im Text vorkommen, zu essen - sozusagen als Appetitsoundtrack für die BioBrotbox“ sagt der Künstler auf der Premiere. Arthur Horváth berichtet den Kindern von der Entstehung des Songs: „Ich habe bei mir im Keller gesessen und mir erst einmal die Zutatenliste der BioBrotBox angeschaut wie Körnerbrötchen und Möhre. Dann habe ich nur 40 Minuten für den Song mit Text und Musik gebraucht. Das war wie Zauberei!“
Der Videoclip wurde vom Regisseur Stephen Manuel, der für zahlreiche namenhafte TV-, Werbe- und Spielfilmproduktionen tätig ist gemeinsam mit den Kindern erstellt.
 
Damit den Erstklässler für die Premiere inhaltlich vorbereitet waren, machte die Ernährungswissenschaftlerin Ursula Pauli vom NaturGut Ophoven mit allen Schülern den BioBrotBoxcheck. Nach fünf Monaten Schule sei es Zeit nachzuschauen, was die Kinder als Pausenbrot mitbringen, so die Pädagogin. „Super, dass so viel Obst und Gemüse in euren Boxen ist. Nicht so gut hat mir gefallen, dass die Pausenbrote oft in Folie eingepackt sind.“ Eine Erstklässlerin dazu: „Das ist unnötig, dann schmeißt man ja die Folie unnötig in den Müll!“ 
 
Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut ist begeistert, dass alle Kinder den Text des BioBrotBox-Songs auswendig mitsingen können. Unsere Leverkusener BiobrotBox gibt es jetzt im 11. Jahr und sie entwickelt sich immer weiter. Sie hat durch die Jahre richtig Karriere gemacht und ich bin gespannt, was mit dem eigenen Song noch alles passiert!“
 
Auf dem Youtube Kanal vom NaturGut Ophoven kann man das Video zum BioBrotBox-Song anschauen.
 
Hintergrund der BioBrotbox-Aktion
Rund 5000 Erstklässler erhalten jedes Jahr in Leverkusen und im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis eine wiederverwendbare Brotbox, die ein gesundes Schulfrühstück enthält mit Brot, Müsliriegel, Möhre und vielem mehr. Die BioBrotBox-Aktion in Leverkusen ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne.